SPD-Bundestagsfraktion informiert sich über RISKID

Gesundheits- und Familienpolitikerinnen der SPD-Bundestagsfraktion diskutierten am Mittwoch das Thema Kindesmissbrauch mit zwei Fachleuten aus Duisburg. Der ehemalige Leiter des Kommissariats für Gewaltdelikte in Duisburg, Heinz Sprenger und der Mediziner Dr. Ralf Kownatzki stellten im Rahmen eines Fachgespräches in Berlin das deutschlandweit einzigartige Frühwarnsystem RISKID vor.

Susann Rüthrich (Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion), Bärbel Bas (Parlamentarische Geschäftsführerin und Mitglied im Gesundheitsausschuss), Martina Stamm-Fibich (SPD-Berichterstatterin für Kinder- und Jugendgesundheit), Heinz Sprenger (RISKID), Dr. Ralf Kownatzki (RISKID)

Susann Rüthrich (Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion), Bärbel Bas (Parlamentarische Geschäftsführerin und Mitglied im Gesundheitsausschuss), Martina Stamm-Fibich (SPD-Berichterstatterin für Kinder- und Jugendgesundheit), Heinz Sprenger (RISKID), Dr. Ralf Kownatzki (RISKID)

Initiiert hatte das Gespräch die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas. Sie sagt: „RISKID leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag, um Kinder besser zu schützen.“ Das „Risikokinder Informationssystem Deutschland“ soll durch zwischenärztlichen Informationsaustausch dazu beitragen, Kindesmisshandlungen schneller zu diagnostizieren. Bislang funktioniert die Datenbank auf einer freiwilligen Basis, die Eltern müssen dem Informationsaustausch ausdrücklich zustimmen.

„Es ist wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen, um die Arbeit von Polizei, Ärzten und Jugendämtern zu erleichtern und Kinder besser zu schützen. Die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz könnte ein wichtiger Schritt in diese Richtung sein“, so das Fazit von Bärbel Bas.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.