LINKE NRW: „Schulverweis für Soldaten, Bundeswehr raus aus den Schulen“

Am gestrigen Donnerstag hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen das neue Personlakonzept der Bundeswehr vorgestellt. Das Militär soll hiernach verstärkt auch junge Menschen ohne Schulabschluss annehmen, die Werbung an Schulen soll verstärkt werden. Die Linke in Nordrhein-Westfalen hat die Landesregierung

Quelle "DIE LINKE NRW, Niels-Holger Schmidt"

Quelle „DIE LINKE NRW, Niels-Holger Schmidt“

aufgefordert, die Kooperationsvereinbarung für den Besuch der Bundeswehr an Schulen in NRW aufzukündigen. Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) sei mitverantwortlich für die große Zahl minderjähriger Soldaten.

„Die Bundeswehr muss einen Schulverweis bekommen. Soldat ist kein normaler Beruf und keine Tätigkeit, die man Minderjährigen schmackhaft machen sollte“, kritisiert der jugendpolitische Sprecher der NRW-Linken, Jules El-Khatib. Besonders perfide sei es, die fehlende Perspektive junger Menschen ohne Abschluss auszunutzen. „Statt Waffen, braucht es mehr Unterstützung beim Schulabschluss“, so El-Khatib weiter, der Die Linke als „einzige Friedenspartei in NRW“ bezeichnet. „Wir bleiben dabei: Kein Werben für’s Sterben. Bundeswehr raus aus den Schulen.“

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