Duisburg: Die Swingfoniker zu Gast im Kreativquartier Ruhrort

Wer sich in der Vorweihnachtszeit dem oft hektischen Trubel entziehen will, dem sei das Adventskonzert der Swingfoniker im Gemeindehaus Ruhrort empfohlen. Das Kreativquartier Ruhrort lädt für Freitag, 2. Dezember 2016 um 20 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr, herzlich ein.
Lutz Peller, der musikalische Leiter des gemischten Chores und selbst Duisburger, hat ein breit gefächertes ruhrort-logo-1Programm zusammengestellt, das Jung und Alt gleichermaßen ansprechen wird. Das Spektrum reicht von traditionell bis modern, von heimisch bis global, von Klassik bis Weihnachts-Pop; beispielhaft in Titeln gesprochen: von „O Tannenbaum … „ über das irische „Celtic Advent Gospel“ bis „Rudolph, the red-nosed reindeer“.
Da deutsche Weihnacht eher besinnlich begangen wird, im englischen Sprachraum aber schwungvoller, „lustiger“ gefeiert wird, bietet dies dem Chor die Möglichkeit, sein ganze stimmliche Bandbreite zu präsentieren: mal getragen und leise, mal energetisch temperamentvoll. Und die Zuhörer können je nach Gusto bei Traditionellem mitsummen oder –singen, bei Modernem mitswingen und körperlich mitgehen.
Der in Duisburg nicht unbekannte Chor, nach früheren Auftritten im Theater am Marientor, im Stadttheater und beim Hafenjubiläum, besteht aus 40 Sängerinnen und Sängern aus dem gesamten Ruhrgebiet.

Eintritt: 8,00€, ermäßigt (Schüler/Stundenten/SGBII-Leistungsempfänger) 5,00€

 

Rudi Gall & Konsorten, Vol III

 

Rudi Gall, der derzeit mit seinen Versionen von Stephan Sulke – Songs die Hitparaden im Osten Deutschlands bereichert, hat für das letzte Konzert der Konsorten-Trilogie wieder ein spektakuläres Programm zusammengestellt. Als singender Moderator wird er die Brücke für drei Singer/Songwriter bilden, die im Gemeindehaus Ruhrort am Samstag, 3. Dezember ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) das Lineup bilden:

 

SEBEL

Ehrlich, unverschnörkelt und eine Prise ganz besonderen Ruhrpott-Charme. Irgendwo zwischen stillgelegten Zechen, zwischen urigen Kneipen, Dönerbuden und ruhenden Industrieanlagen liegt sein Revier. Zwischen Rhein und Ruhr, zwischen der A 40 und der A 3. Inspirationen en Masse, die Sebel auf seine ganz besondere Art einfängt und für sein Publikum festhält.

2016 schlägt Sebel das buchstäbliche „nächste Kapitel“ auf. Ein Kapitel, in dem man sich tiefgreifender, emotionaler und auch ein Stück weit nachdenklicher denn je zuvor präsentiert. Tiefe Einblicke in die Gefühlswelt eines Künstlers, den man sonst mit einem Herrengedeck an den holzigen Theken der schäbigen, verrauchten Ruhrpott-Kneipen trifft. Er beschäftigt sich mit den Erkenntnissen und Emotionen auf den einsamen Rückwegen jener langen, einsamen Nächte. Storys vom einfachen Leben, von der Melancholie und vom Alleine sein. Jeder Tag ist anders, jedes Stück erzählt eine andere Geschichte. Lieder über die großen und kleinen Gefühle einer Ü30-Generation, der Generation „Beziehungsunfähig“, die auf die erste Hälfte eines bewegten Lebens zurückblickt, und sich nun voller Erkenntnisse und Erwartungen der zweiten entgegen stellt.
Seine sehr persönlichen Erfahrungen und Geschichten sind verpackt in einfache und eingängige Songs, die handgemacht, authentisch und mit viel Liebe zum Detail produziert wurden. Seine Stimme klingt nah, rau und oft sehr zerbrechlich.
Sebel zählt zur Live-Band des Ruhrpott-Originals Stefan Stoppok.

Andrea Frahn

Sie kam sang und siegte.
Als sich die gebürtige Meidericherin Andrea Frahn bei der legendären HFN-Jam im Hübi an Pepes abgerocktes Piano setzte und anfing zu spielen, zauberte sie ein Lächeln in die Gesichter des anspruchvollen Publikums und Moderator Thommie Black vergaß glatt die 15 Minuten Sessionzeit einzuhalten. Andrea verbindet schöne Melodien mit Emotionen und ihre kraftvolle, mannigfaltige Stimme transportiert ihre intimen Texte zum Zuhörer. Ihre englischsprachigen Indie-Pop-Lieder, die vom Soul und Blues beeinflusst sind, schreibt sie am Klavier. Nach erfolgreichem Abschluss Ihres Gesangsstudium an der Artez Hogeschool voor de Kunsten widmet sie sich nun ausschließlich ihrer Live-Performance.

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Jule Malischke

Im Alter von 8 Jahren begann Jule Malischke mit einer klassischen Gitarrenausbildung an der Musikschule. Schnell war klar, dass die Gitarre ihr Instrument ist und ein wichtiger Lebensbestandteil werden wird.

Im Alter von 17 Jahren sammelt sie erste Banderfahrung mit der Coverband “IKARUS”. Dort spielt sie E-Gitarre und erstmalig als Support von großen Bands wie “Barclay James Harvest” und “Uriah Heep”.
Die Gründung des akustischen Gitarren Duos PEP TALK mit dem Heidenheimer Blues Gitarristen und damaligem E-Gitarren Lehrer Willi Geyer im Jahr 2005 veranlasst Jule Malischke selbst Stücke zu schreiben. Sie sieht Willi Geyer als eine Art „Mentor“ an und er fordert sie auf eine zweite Stimme zu den Songs von Pep Talk zu singen. Dies sorgte dafür, dass ihre Stimme neben der Gitarre mehr und mehr in den Fokus gerät. Zahlreiche Konzerte auf Musiknächten, Kleinkunstbühnen, Cafes, Bars und Supports von Bands wie „Whitesnake“ und das erste Album „Talkin to the river“ des Duos PEP TALK folgten.
Im Jahr 2005 nimmt Jule Malischke ein Pädagogik Studium an der Universität Augsburg (Fächer Musik und Sport) auf, das sie 2012 beendet. Schon zu Beginn des Lehramtsstudiums war der Drang zur Musik, zum selbst musizieren und komponieren so groß, dass sie 2009 ein Parallelstudium „Bachelor of music“ am Leopold-Mozart Zentrum in Augsburg mit dem Hauptfach Gitarre bei Takeo Sato beginnt und 2013 erfolgreich abschließt. Um ihrer individuellen Entwicklung und Kreativität noch mehr „Nährboden“ zu geben und sich verstärkt mit verschiedenen Stilistiken, ihrem „Sound“ auseinanderzusetzen, beginnt sie im Herbst 2013 den Masterstudiengang Jazz /Rock/ Pop akustische Gitarre Weltmusik an der Carl Maria von Weber Musikhochschule in Dresden bei Prof. Thomas Fellow. Dort trifft sie den Gitarristen, Musiker und Arrangeur Stephan Bormann, der ihr im Herbst 2014 bei der Entstehung ihres Debütalbums “WHATEVER MAY HAPPEN” als musikalischer Begleiter zur Seite steht.

Eintritt: 15,00€, Vorverkauf 12,00€

 

 

Önder Baloglu & Quart.essence | Klassisch.Unterwegs

 

Önder Baloglu, Violinist der Duisburger Philharmoniker, möchte weite Kreise mit der Klassik ziehen, an neuen Spielorten neue Menschen erreichen. Seine Konzertreihe „Klassisch.Unterirdisch“ im Essener Katakomben-Theater ist ein Ohrenschmaus für alte und neue Klassikliebhaber und Menschen, die sich auf das Wagnis ebenso einlassen wollen wie Önder Baloglu und dadurch womöglich zu Klassikfreunden werden. Zum zweiten Advent gibt er mit seinem Ensemble ein Gastspiel im Gemeindehaus Ruhrort. Werke von Bach, Biber, Kodály, Poulenc und Corelli werden von dem hochkarätig besetzten Ensemble interpretiert.

Quart.essence und Gäste
Önder Baloglu & Bianca Adamek, Violinen
Kasumi Matsuyama, Bratsche
Ghislain Portier, Cello
Ada Tanir, Cembalo

Eintritt: 8,00€, ermäßigt (Schüler/Stundenten/SGBII-Leistungsempfänger) 5,00€

Vorverkauf:
Gemeindehaus Ruhrort, Dr.-Hammacher-Str. 6 , 47119 Duisburg

Geänderte Öffnungszeiten Infocenter im Dezember:
montags bis donnerstags: 8.30 bis 15.30 Uhr
freitags: 8.30 bis 14.30 Uhr
Telefon: +49 203 36030498

Jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn ist weiterhin die Ausstellung #hereistand – Martin Luther und die Reformation und die Folgen zu besichtigen.

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