Schutz vor Gewalt gegen Frauen: LINKE NRW fordert Kraft zum Handeln auf

Eine sichtlich entspante Landes Mutter Hannelore Kraft

Zum jährlichen Gedenk- und Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ fordert die NRW-Linke von der Landesregierung Konsequenz gegen die Täter und umfassenden Schutz der Opfer. Mit Nachdruck erinnert Landessprecherin Özlem Alev Demirel an die Forderung der Frauenhäuser auf sichere Finanzierung. Mindestens 20.000 Frauen werden in NRW jährlich Opfer von häuslicher Gewalt durch ihre Ehemänner oder Partner. Nahezu überall im Land sind die Frauenhäuser überfüllt und bangen jedes Jahr um ihre Existenz.

„Es ist besorgniserregend, dass in unserem Land die häusliche Gewalt gegen Frauen zunimmt“, erklärt Linke-Landessprecherin Demirel. „Geradezu unglaublich ist es, dass weder die Strafverfolgung der Täter ausreichend funktioniert noch der Schutz der Opfer. Als Linke fordern wir, dass die Finanzierung der Frauenhäuser zur Pflichtaufgabe gemacht und durch Landesmittel sicher gestellt wird.“

Die Linken wollen, dass sexuelle Belästigung und die alltägliche Gewalt mit Worten und Taten gegen Frauen und Mädchen gesellschaftlich in den Blick genommen wird. „Wir brauchen ein klares Bekenntnis zur Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen über ihr Leben und ihren Körper in der öffentlichen Bildung und Kultur“, sagt Demirel. „Ich hoffe sehr, dass auch die Ministerpräsidentin hier nicht länger wegschaut, sondern sich klar hinter die Frauen und die Arbeit der Frauenhäuser stellt.“

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