Wasserlandschaften Duisburgs – (9) Die alte Emscher

Was könnte Duisburg ausmachen, hatte ich in einem → Artikel über ein mögliches Standortmarketing gefragt, und war durchaus nicht auf Gold, sondern auf Wasser gestoßen. Nun biete ich mit den „Wasserlandschaften Duisburgs“ Ergebnisse von Spaziergängen auf Xtranews an, Fotografien, allesamt Schnappschüsse, die mit einer kleinen, leicht zu transportierenden Digitalkamera gemacht wurden. Mein besonderes Anliegen ist, die Vielfalt der Landschaften hervorzuheben. Aber ich bin kein Fotograf. Mehr als mögliche Anreize, sich mit den Landschaften zu befassen, kann ich nicht geben.

‚Die Emscher‘ gibt es in der Region dreimal. Zwei der Wasserlandschaften sind Altarme. Sie resultierten aus Eingriffen, aus Verlegungen des Flusslaufes nach Norden. Bodenabsenkungen, die aus dem Bergbau entstanden waren, führten jeweils zu Stauungen. Bezieht man ein, dass es sich bei dem Wasser des Flusses primär um Abwässer von Haushalten und der Schwerindustrie handelte, boten Stauungen nicht nur ein Fließproblem, sondern auch eine Seuchengefahr in dicht besiedeltem Gebiet. Die zwei Altarme, die alte und die kleine Emscher, liegen innerhalb von Duisburg. Mit der letzten Verlegung gelangte die Emscher aus der Stadt.
Seit einigen Jahren bemüht sich die → Emschergenossenschaft um eine ‚Renaturierung‘ des Flusses. Das Generationenprojekt wurde von der → Metropole Ruhr in die Route der ‚Industriekultur‘ aufgenommen. Meine Spaziergänge behandeln jedoch nicht das Ruhrgebiet, sondern Duisburg. Die Stadt kann sich darüber freuen, in übergreifenden Projekten der Region Berücksichtigung gefunden zu haben, doch mit den umfänglichen Wasserlandschaften hebt sie sich sowohl vom Ruhrgebiet als auch von der nahen Landeshauptstadt ab.
Die alte Emscher ist ein künstlich angelegter Altarm, der im bekannten alten Flussbett verläuft und mit der Emscher-Promenade im Landschaftspark Nord präsentiert wird. Ob das Bett ein ursprüngliches ist, die Emscher war einst ein meandernder Fluss, lasse ich mal außen vor. Enstanden ist zwar kein sumpfiges Gebiet, aber ein sehenswertes Biotop.

 

Brücke an der Emscher-Promenade - (c) Reinhard Matern

Brücke an der Emscher-Promenade – (c) Reinhard Matern

 

Biotop 1 an der Brücke - (c) Reinhard Matern

Biotop 1 an der Brücke – (c) Reinhard Matern

 

Biotop 2 und eine weitere Brücke - (c) Reinhard Matern

Biotop 2 und eine weitere Brücke – (c) Reinhard Matern

 

Biotop 3 - (c) Reinhard Matern

Biotop 3 – (c) Reinhard Matern

 

Biotop 4 - (c) Reinhard Matern

Biotop 4 – (c) Reinhard Matern

 

Emscher-Promenade von oberem Haldenweg - (c) Reinhard Matern

Emscher-Promenade von oberem Haldenweg – (c) Reinhard Matern

 

Autobahnschild zwischen den Zweigen - und Lärm in den Ohren - (c) Reinhard Matern

Autobahnschild zwischen den Zweigen – und Lärm in den Ohren – (c) Reinhard Matern

 

Schornsteinspitzen der musealen Schwerindustrie - (c) Reinhard Matern

Schornsteinspitzen der musealen Schwerindustrie – (c) Reinhard Matern

 

Bewachsene Haldenkuppe - (c) Reinhard Matern

Bewachsene Haldenkuppe – (c) Reinhard Matern

 

Blick am Nachmittag vom Lehrbauernhof auf den Park - (c) Reinhard Matern

Blick am Nachmittag vom Lehrbauernhof auf den Park – (c) Reinhard Matern

 

(10) Die Walsumer Rheinaue

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