Das war die Woche, die gewesen sein wird: Was in Duisburg fehlt ist keine Gastromeile

Manchmal fragt man sich, was die Macher in Duisburg sich so denken. Nun, zumindest bei Duisburg Kontor wissen wir das jetzt.

Thema der Woche:

Es fehlt den Verantwortlichen in Duisburg einfach an der Weitsicht und der Zukunftsfähigkeit. Ein Beleg dafür ist das Sommerinterview in der RP mit dem Leiter von Duisburg Kontor. Dass Events ein positives Image vermitteln ist eine Binsenweisheit – gut, bis auf die Loveparade, aber irgendwie zählt die nicht im Kosmos von Duisburg Kontor. Stattdessen freut man sich daran, dass die Besucher mit einem bessern Bild zurückkommen, wenn sie Veranstaltungen in Duisburg besucht haben.Kommt das nicht auf die Veranstaltung an, mag man einwenden…

Was Duisburg jedenfalls fehlt, so Peter Joppa sein eine Gastromeile und ein Bierfest. Wirklich? Nun muss man das Rad nicht neu erfinden, allein aber dieser betreffende Abschnitt zeigt ja, dass neue Ideen beim Duisburg Kontor Mangelware sind, man müsste sich sonst nicht umgucken und funktionierende Konzepte auf Duisburg zuschneiden. Kann man machen. Aber ist Duisburg Kontor nicht auch angetreten um für neue Wege zu sein? Und hat Essen nicht längst eine eingespielte Gastromeile und gibt es nicht genügend Bierfeste – vor allem so Richtung Oktoberfest? Warum sollte das der Stadt fehlen?

Ist es nicht eher so, dass neuartige Ideen fehlen? Was spricht gegen eine Maker-Faire in Duisburg Innenstadt? Leute, die Wissenschaft und Technik anschaubar und begreiflich machen. Was spricht dagegen das Thema der Umwelttage – Urban Guadening – nochmal aufzugreifen? Recycling, Upcycling, Nachhaltigkeit – wichtige Begriffe auch für die Stadtgesellschaft. Hier könnte Duisburg Kontor sich durchaus einiges von anderen Städten abschauen und dennoch etwas weiter vorne sein. Aber gut, beenden wir diesen Abschnitt mit einem Zitat von Joppa: „Das Marketing hat sich verändert. Früher hat man zehn Buden aufgestellt und gesagt, die Leute kommen schon. Das funktioniert aber nicht.“ Deswegen gibts dann bald eine App und einen neuen Terminkalender? Nun ja.

Das könnte Sie auch interessieren:
  DUskatet am 20. Juli 2017, ab 19 Uhr durch die Duisburger City

Lochstopfen-Link:

Ein Carree, ein Carree – oder das Loch an den Steinschen Gasse soll bald endlich weg sein. Mieter fürs kommende Carree werden gesucht.

Umwelt-Links:

Der Online-Handel produziert zu viel Verpackungsmüll.

Zumindest das Ende des Ruhrtalradwegs ist fertig. Der Anfang und die Verbindungs-Strecken – dauert noch.

Das Saatgutmonopol der Konzerne ist gekippt. Bauern dürfen Samen also verkaufen, auch wenn die Konzerne das nicht wollen.

Musik-Link:

Irgendwie hat Ingo Hoddick zu viel Enthusismuspillen geschluckt: „Phil-harmonie!“ Die 25 Kinder aus 20 Nationen rocken das Instrumentenzimmer der Schlagzeuger im Theater. Der Rapper und Musikpädagoge Tomasz Kwapich hält die Rasselbande im Schach. Rafael Sars, stellvertretender Soloschlagzeuger der Duisburger Philharmoniker, bringt die Begeisterung zum Überkochen durch diverse Schlaginstrumente vom Riesen-Gong bis zum Percussion-Ei, vermittelt den Kids den Groove.“ Alta!

Karriere-Links:

KVP – eine Frage der HIPPO? Nein, es geht nicht um irgendwelche Tiere…

Tipps für Personal Branding.

Video der Woche:

One thought on “Das war die Woche, die gewesen sein wird: Was in Duisburg fehlt ist keine Gastromeile