Piraten NRW: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Lehrer fragen, oder nicht?“

Monika Pieper, Bildungspolitische Sprecherin der Piratenfraktion NRW, kommentiert die Antwort der Landesregierung auf die kleine Anfrage der Piraten:

Foto: Sylvia Schmallandt

Foto: Sylvia Schmallandt

 „Die Antwort auf die kleine Anfrage zeigt das ganze Desaster. An zahlreichen Schulen in Nordrhein-Westfalen gibt es gar keine oder viel zu wenige Lehrer mit der Lehrbefähigung für Informatik.

 Es wird überwiegend fachfremd unterrichtet, also von Lehrerinnen und Lehrern, die dafür gar nicht ausgebildet sind.An den Gesamtschulen betrifft dies sogar über 70 % des Informatikunterrichts. Die Landesregierung verschläft mal wieder eine notwendige Entwicklung. Informatik hat einen hohen Stellenwert für die Bildung in der digitalisierten Gesellschaft.

Wir brauchen in NRW mehr gut ausgebildete Informatiklehrer und ein gesichertes Unterrichtsangebot, ein Pflichtfach Informatik, an allen Schulformen. Das haben auch die Sachverständigen in der Anhörung zu unserem Antrag gestern sehr deutlich unterstrichen. Nur so können wir gesellschaftliche Teilhabe in einer digitalisierten Welt für alle Schülerinnen und Schüler sicherstellen.“

5 thoughts on “Piraten NRW: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Lehrer fragen, oder nicht?“

  1. Ed DU. Burgero 4. Juni 2016 at 21:30:41 -

    Alt: Informatik hat einen hohen Stellenwert für die Bildung in der digitalisierten Gesellschaft.
    Neu: Die Lehre über Moral hat einen hohen Stellenwert für die Bildung in der digitalisierten Gesellschaft.

    Die alten digitalen Systemfuttzies bei Wikipedia (Meritokraten https://de.wikipedia.org/wiki/Meritokratie) werden mittlerweile „Binär-Bulliden“ genannt und seien verantwortlich für den gallopierenden Niedergang der Wikipedia, weil alle zwischenmenschlichen Beziehungen digitalisiert wurden. Das ins Poesie-Album der Piraten Duisburg und der wikipedianischen Binär-Bulliden: Vertrauen ist ein wertvolles Gut und binär kaum zu haben!

    Informatik ohne Moral. „Mach was Digitales und Du wirst einer von Tuausend sein, der Millionen Euro oder Dollar verdient.“ Nach 10 oder zwanzig Jahren merkt die Politik, dass was falsch läuft. Jeder hat bisher das Recht, sich als Individuum kapitalistisch zu prostituieren.

    Welche Regeln gelten für die „Uber-“ und „airbnb“-Prostituierten in Duisburg, unsere lieben Mitbürger in prekären Verhältnissen? Werden da steuerfreie Beträge vorbei an der Stadt Duisburg erwirtschaftet – dank einer Informatik, die die PIRATEN NRW fördern wollen, wird Schwarzarbeit gefördert?

    Da sollten die PIRATEN NRW mal nachhaken! Jeder Internet-Anbieter muss seine Steuer-ID im Internet-Auftritt nennen – auch bei Uber und airbnb in Duisburg.

  2. Die bei „Uber“ und „airbnb“ erwirtschafteten Erträge sind „Schwarz-Euros“. Beiträge an Sozialkassen (Krankenkasse und Rente) werden nicht abgegeben.

    • Die PIRATEN in Duisburg sind perfekt durch die Lehre der Informatik digitalisiert. Wer sich mit einer Email an sie wendet, erhält automatisch eine Antwort mit einer Vorgangsnummer. Das ist ein deutlicher Fortschritt gegenüber SPD Duisburg und CDU Duisburg.

      Unterm Strich ist es überall der gleiche politische Scheiß: Es gibt keine Antwort oder Fragen von den Parteien und erst recht nicht von den PIRATEN, wenn man sich an sie wendet.
      Voll durchgeknallt ist dann die Piraten-Forderung, Schulen sollten Informatik lehren, wenn die digitalisierten PIRATEN noch nicht einmal das Einmaleins des Anstands menschlicher Kooperation beherrschen.

      • Edward Steintain 9. Juni 2016 at 22:28:59 -

        An die Duisburger PIRATEN und alle andere Parteien für das Lutherjahr Duisburg 2017: „What Do You Do after you say hello and meet a negation mark?“ – (dtsch: Was machst Du, nachdem Du Hallo gesagt hast, und auf ein Neinzeichen getroffen bist?)
        Duisburg wird im Lutherjahr 2017 ein Neinzeichen setzen, damit alle merken können, dass es Gegenwind gibt und Anstrengungen zu gemeinsamen Lösungen erarbeitet werden müssen. Das Duisburger Neinzeichen als Satzzeichen wird die normalen Opponenten eines Konflikts darstellen und fordert mit seiner Form zu einem gemeinsamen Weg der Kooperation auf.
        Die Duisburger PIRATEN und alle andere Parteien können bis zum Lutherjahr Duisburg 2017 beginnen, Techniken der Kooperation mit der Duisburger Bürgerschaft zu entwickelen und zu erproben. Das ist die Zukunft des Leitbilds von Duisburg, Herr Oberbürgermeister Sören Link (SPD Duisburg)!
        HTML-Akronym des Neinzeichens     :ϟ     (Doppelpunkt Koppa). JedeR hat das Recht, einen Satz mit einer Ablehnung mit einem Neinzeichen zu markieren und als Signal an die Herrschen zu senden, dass Kooperationsbedarf besteht – wie einst Luther eigentlich wollte. Vor 500 Jahren haben das die alten Purpur-Socken nicht verstanden. Heute sind die Socken wässrig-schwarz, blass-rot und orange statt Gold: „deu tschland, doi tschland, d schland!“

  3. Edward Steintain 10. Juni 2016 at 22:16:33 -

    Wer beizeiten kein Neinzeichen setzt, den bestraft die Parteihochburg Ruhrgebiet und NRW.

    Seite 121 – WDR Text – 10.06.2016 – 20:33:20 – Zitat
    Landtag beschließt Sperrklausel        
                                            
     Der NRW-Landtag hat am Freitag die Wie-
     dereinführung einer Sperrklausel bei   
     Kommunalwahlen beschlossen. Ab den     
     nächsten Wahlen 2020 gilt für die Kom- 
     munalparlamente eine 2,5-Prozent-Hürde.
     Der Landtag hat dafür mit Zweidrittel- 
     mehrheit die Landesverfassung geändert.
                                            
     Zugestimmt haben die Abgeordneten von  
     CDU, SPD und Grünen. Die FDP-Fraktion  
     hat sich der Stimme enthalten. Die Pi- 
     raten votierten mit Nein und kündigten 
     eine Verfassungsklage an. Nach Ansicht 
     der Befürworter verhindert die Sperr-  
     klausel eine Zersplitterung der Räte.