BVMW: „Wagniskapitalgesetz kann NRW-Konjunktur befeuern“

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) pocht auf die Umsetzung eines Wagniskapitalgesetzes. Dieses sei im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD für die laufende Legislaturperiode vorgesehen und dürfe nicht länger blockiert werden, fordert BVMW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte:

PortraitHerbertSchulte.png„Gerade der konjunkturell lahmende Standort Nordrhein-Westfalen sucht händeringend nach Start-ups und mutigen Zukunftsinvestitionen, um seine blutleere Konjunktur wieder zu befeuern. Dass sowohl in Berlin als auch in Düsseldorf die Wirtschaftspolitik beinahe zum Erliegen gekommen ist und der Status Quo eines stabilen Arbeitsmarktes politisch ausgeschlachtet wird, reicht nicht, um den Wirtschaftsstandort für die Zukunft fit zu machen. Wer wirtschaftliche Risiken übernimmt, technische Ideen umsetzen und eine Unternehmensgründung plant, sollte unbedingt steuerlich unterstützt werden.“ Ein Wagniskapitalgesetz müsse das Fundament eines heimischen Kapitalmarktes gießen, das Deutschland und gerade auch Nordrhein-Westfalen für Investoren und Gründer attraktiv macht. Die positive Entwicklung des gesamtdeutschen Steueraufkommens eröffne einen erheblichen Spielraum zur Unterstützung unternehmerischer Initiativen. Mit zusätzlichen Einnahmen von 42 Milliarden Euro bis 2020 könne die Wirtschaftspolitik einen Gang hochschalten. Allerdings dürfe das Steuerplus im bevorstehenden Bundestagswahlkampf nicht im Rausch einer politischen Geschenkorgie zwischen den Regierungsparteien verprasst werden. Die geforderte steuerpolitische Förderung sei ordnungspolitisch neutral, da sie verhindere, dass der Staat willkürliche Marktkorrekturen vornehme, so Schulte

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