Duisburg: Veranstaltung „Psychische Erkrankungen in Betrieben weiter auf dem Vormarsch“

DGB.jpgDer DGB-Arbeitskreis „Schwerbehinderte“ lädt ein zu einer Veranstaltung zum Thema „Psyche und Arbeit“. „Nach wie vor ist der Anstieg psychischer Erkrankungen in den Betrieben ungebrochen,“ so Reiner Baars, der den Arbeitskreis der SchwerbehindertenvertreterInnen in der DGB-Region Niederrhein seit Jahren leitet.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 10.05.2016 um 17:00 Uhr im Franz-Wieber-Saal (1. Etage rechts), im DGB-Haus Duisburg, Stapeltor 17 – 19, statt.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung werden aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen im betrieblichen Alltag vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Unterschied zwischen Frauen und Männer gelegt: Frauen sind laut Statistiken der Krankenkassen zu 60 – 90 % stärker von psychischen Erkrankungen betroffen. Auch wird auf das Thema „Burnout“ eingegangen sowie auf die unterschiedliche Betroffenheit jüngerer und älterer Beschäftigter.

Referent des Abends ist Hans Dieter Gimpel, der seit Jahren Berufstätige in psychischen Krisen berät und dazu auch Schulungsveranstaltungen in Betrieben durchführt.

Neben Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsrätinnen und Betriebsräten richtet sich die Veranstaltung natürlich auch an für Personalverantwortliche und interessierte BürgerInnen.

One thought on “Duisburg: Veranstaltung „Psychische Erkrankungen in Betrieben weiter auf dem Vormarsch“

  1. Wo immer gearbeitet wird, passieren Fehler. Bis vor einem halben Jahrhundert hat Steinstaub im Ruhrgebiet die Menschen krank gemacht. Jetzt ist es Feinstaub oder die Menschen werden durch die Arbeitsbedingungen bekloppt.

    Das sind Systemfehler, für die das Management (Marktteilnehmer und Politik im Ruhrgebiet) verantwortlich ist. So können neue Sicherheitskonzepte wie die Hudson-Leiter (engl. Hudson Ladder) verstanden werden.

    Wer versucht das den Duisburgern wie Innenminister Ralf Jäger und Oberbürgermeister Sören Link zu erklären? Wo immer gearbeitet wird, passieren Fehler – besonders bei Innovationsresistenz – gell, so flüstern es die Prämigranten von Duisburg, 100.000 packen ihre Koffer, um in den nächsten fünf Jahren Duisburg zu verlassen (IT-NRW).

    Oberbürgermeister Link (SPD Duisburg) versucht mit seiner Leitbildentwicklung Duisburg zu blöffen: „Stein- oder Feinstaub-Husten? Ich sehe das mit meiner frisch-geputzten Fensterscheibenbrille so: Efeu-Extrakt aus Homberg, der Stadt im Grünen und viel frische Luft im Hafen von Ost-Duisburg!“ – dort wo Schiffe mehr Feinstaub als der LKW-Verkehr machen.