Das Duisburger DJÄZZ im Mai

Djäzz Jazzkeller Duisburg

Djäzz Jazzkeller Duisburg

Djäzz Jazzkeller Duisburg, Börsenstrasse 11, 47051 Duisburg, www.djaezz.de

 

Freitag, 2. Mai 21:00 B1 Untitled. Elektronische Musik abseits der Populärmusik.  Eintritt frei

 

Anstatt zu einer Jazzsession, laden wir zu einem Abend der elektronischen Musik ein. Aufgelegt von vier Musikern, die sich durch die Welt der Klänge arbeiten.

 

Der Fokus liegt hierbei auf Musik, die weit abseits der Alltäglichen und Populärmusik stattfindet und nicht immer leicht zugänglich sein muss. Musik und Klänge stehen im Vordergrund des Abends und werden in Konzertatmosphäre präsentiert.

 

Samstag, 3. Mai 23:00 Monkey Cave 60s Club Sophisticated Living Room. 6ts soul; Rhythm & Blues; Ska; Rocksteady; Popcorn;  DJs: Annie O‘ Seven & Michael Wink, Mam’selle Annka, Lutz Raeuber, Christopher Stukenbrock aka King Coleman jr.
Veranstalter Michael Wink erfand vor über zehn Jahren den berüchtigten „Blow Up Club“, der durch diverse Clubs in NRW und überregionale Läden wie das Atomic Cafe (München), das Molotow (Hamburg), den Roten Salon (Berlin) und das Unique (Düsseldorf) etc. tingelt und für Begeisterung sorgt. Seit 1992 organisiert er regelmäßig den Men from U.N.K.E.L. Weekender in einem Hotel am Rhein bei Bonn – ein alljährliches Muss für viele Liebhaber des Sechziger Jahre Sounds.
Nicht minder musikbegeistert ist Annie O’Seven, die neben dem Monkey Cave mit Michael Wink auch das One Room Soul & Ska Paradise in Oberhausen veranstaltet. Sie wird heute Abend dafür Sorge tragen, dass auch die Freunde der jamaikanischen Tanzmusik der 6ts nicht zu kurz kommen werden.

 

Mittwoch, 7. Mai 21:00. Jazzone mit Guido Bleckmann und Peter Härtel. Eintritt frei.

 

Das Stamm-Publikum hat schon längst bemerkt, dass Peter Härtel (Drums) zur festen Besetzung von Guido Bleckmann’s (Bass) Jazzzone gehört. Eine groovende Rhythmus Gruppe mit wechselnden Gästen. Standards aus Cool Jazz, Latin bis hin zu Funky Grooves sind Grundlage dieser Session. In der Tradition verwurzelt aber mit Raum für die eigene Interpretation kann sich jeder auf ein abwechslungsreiches Programm freuen.

 

Donnerstag, 8. Mai 20:00 Poetry Slam mit Sebastian 23. Eintritt 5 EUR

 

Unser monatlicher Slam mit Sebastian 23 – im Mai ausnahmsweise am 2. Donnerstag.

 

Freitag,  9. Mai 21:00 Konzert: ADDA (Jazz Electronica). Eintritt tba

 

Jazz Electronica mit Personal von Telemark, Freizeichen und weiteren Duisburger Szenehelden.

 

Mehr Infos in Kürze auf www.djaezz.de

 

Samstag, 10. Mai 22:00 Party: RECORD KICKS! Punkrock, Postpunk, Indiekicks and more…

 

Themen-Nacht „Vinyl“am zweiten Samstag im Mai im DJäzz: Gefeiert wird die analoge schwarze Scheibe in all ihrer Größe! Der musikalische Fokus liegt hierbei auf der elektrische Gitarre mit Fuzz, Distortion & Delay oder zuweilen auch mal clean! Die zentralen Genres sind 70er Punkrock, 80er Postpunk sowie all things Independet der 90er/00er Jahre. Plus Ausflügen zu Kitty, Daisy & Lewis, Gitaarenpop sowie 60s Beat & Garage Rock!

 

DJs Thorrissey (unPOPformate) & Fabian (Lotta/Köln, Indie/Duisburg) rocken die Nacht natürlich auschließlich mit dem von ihnen bevorzugtem Tonträgerformat der 7″-, 10″- und 12“-Schallplatte. Also „strictly Vinyl“ – keine CDs, Notebooks, USB-Sticks etc.

 

Eintritt frei vor 23, danach Euro 5 EUR

 

Dienstag, 13. Mai 21:00 Konzert: Sleaford Mods (Punk Hop UK). Eintritt tba

 

Nach ihrem fulminanten Auftritt im November kommen die Sleaford Mods im Mai im Rahmen ihrer Tour auch wieder ins Djäzz. Wenn es gut läuft, mit neuer LP und den vier neuen 7inches im Gepäck.

Der VVK läuft über Onkel Stereo | Wallstr. 6 | 47051 Duisburg.

Alles über „everybody’s new UK darlings“ (X-Mist) unter www.sleafordmods.com.

Und – ja – all das Gute was du über sie gehört hast, ist wahr!

 

 

Mittwoch, 14. Mai 21:00 Jazzzone: Nothing But The Truth. Latin Groove Session mit Armin Thommesen. Eintritt frei

 

Wie gewohnt am zweiten Mittwoch im Monat begrüßen wir die Openerband unter Leitung von Armin Thommesen (Schlagzeug) und Gästen. Purer Jazz von traditionell bis modern. Der Eintritt ist frei.

 

Freitag, 16. Mai 20:00 Konzert: Jazzpiya. Eintritt tba

 

Die Musik des Ensembles lässt sich schwer in Schubladen einordnen. Jazzpiya verarbeitet Einflüsse der traditionellen Kirmanci-Musik und Harmonie. Daneben fließen Elemente der neuen improvisierten Musik oder moderner World-Music-Fusion mit ein und formen so eine neue, bisher so noch nicht zu hörende Musik. Die klanglichen Möglichkeiten der Musiker und die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten orientalisierter und improvisierter Musik sind für die Gruppe von außerordentlicher Bedeutung.
Obwohl die Tradition der Kirmanci-Musik nicht verleugnet wird, beschreitet die Gruppe einen Weg mit eigenen Konzepten, Klangbildern und Formen, die schwer in Worte zu fassen ist.
Neben traditionellen Kirmanci-Klänge ist die Musik Jazzpiya auch geprägt von westlichen Musik- Elementen wie Jazz, Reaggae und Folk.

 

Nicht nur bei dieser Formation ist ein Publikum mit neugierigen Ohren gefragt. „Der Ton macht die Musik!“ und hier sind neue Töne und damit (fast) ungehörte Musik hörbar gut zu hören

 

Samstag, 17. Mai 23:00 Endeffekt. Bassmusik (Dubstep, Futurebeats, Trap). Eintritt 6 EUR

 

Im Endeffekt wollen wir doch alle das gleiche. Bass. Den bekommt ihr. Wir tauschen das Neopren gegen Kiemen, machen den Club ein wenig schöner und tauchen ab.

 

Den Tiefendruck erhöhen die Residents Steelistic Faecksz und Fluchtzeug, sonst ausgestattet mit Ghettoblaster und Palme schnick-schnack-schnuckend beim Soundsalat-Rave im Wald anzutreffen.

 

Wir streichen uns das Seaweed aus dem Gesicht und holen mit euch aus den Untiefen der Bassmusik die schönsten Perlen aus Trap, Futurebeats, Dubstep und Hip Hop an Land.

 

Sounds like: TNGHT, Hucci, gLAdiator, UZ, HeRobust, STYLSS, Kreayshawn, Butch Clancy, Megalodon, Mrk1, Benton, Skream, Giraffage, Shlohmo, Flying Lotus, Three Six Mafia, Trinidad James, Danny Brown, A$AP Mob …

 

Breathe In – Peace Out

 

Sonntag, 18. Mai 20:00 Konzert: Son Son, Sork , Exchampion. Eintritt tba

 

SONSON und SORK aus Göteborg bilden ein Tourpaket, das sich gewaschen hat. Kommt ins Djäzz und lasst euch von diesen wunderbaren Musikern verzaubern und feiert mit.
Support-Act ist Exchampion, ein Freund von SONSON aus Münster.

 

Dienstag, 20. Mai 20:00 The Octopus. Improvisierte Musik für 4 Celli

 

Elisabeth, Nora, Hugues and Nathan met in March 2013. We came together to improvise in Cologne. Four cellists who had never played as a group before. One might expect a homogeneous, ego-driven mess of sound. As it turned out, we’re all pretty generous people and something very special happened that evening. So, in a quite organic way:

OCTOPUS WAS BORN

Why Octopus? Think about it…

First: animals are, in general, cool. I mean, have you ever seen an Octopus maneuvering across the ocean floor, curling and slinging his eight arms with impressive virtuosity?

And how does that make us an Octopus? Perhaps it’s obvious: we have eight arms, too, but FOUR brains.

Like some sort of musical Voltron, however, these arms come from different places with different backgrounds. One arm plays jazz, one plays Bach, another Boulez… but they all improvise and they all listen and work together.

So there’s a lot of weird stuff happening in the Octopus brain: Clashes… discussions… unexpected deviations of thought… with 8-armed dreams leading him to amazing, unexpected paths through the unknown territories of the deep sea.

Octopus is flexible and free and therefore loves to improvise while swimming alone, but he is also open, generous and kind which means he likes working with other artistic creatures.

 

Mittwoch, 21. Mai 21:00  Elektrischer Trubel Session. Eintritt frei

Opener Band:
Drums – Stefan Mühlenkamp, Martin Zang

Guitar+FX – Björn Steinhoff

Bass – Leon Dombrowksi
Danach freie Session for everybody

 

Donnerstag, 22. Mai 21:00 Muzika Winda Quintett (Bossa Nova/Balladen/Bar-Musik). Eintritt tba

 

Ruhige, gefühlvolle Songs von Bossa Nova bis Nora Jones sind die Markenzeichen des Muzika Winda Quintetts.

In den 90ern haben die Sängerin Karin Jerman, der Gitarrist Christian Müller und Schlagzeuger Dirk Franke noch Funk und Soul Musik fabriziert, damals in Duisburg bekannt als „The Spirit of Yahoo“ oder einfach nur „Yahoo“ (ja, es gab eine Zeit vor der Suchmaschine). Nach langer Pause sind es jetzt vor allem der Bassist Peter Wrobel und der Jazz Pianist Lothar Jany (u.a. „Jazz’n’Groove Club“), die neue Impulse liefern. Das Repertoire erstreckt sich von den 1960er Jahren (z.B. vom Großmeister des Bossa Nova: Antonio Carlos Jobim), über die 1990er (Matt Bianco) bis zu aktueller Popmusik (Nora Jones, Adele, Colbie Caillat). Ein paar Eigenkompositionen sind auch dabei.

„Fahrstuhlmusik, sagen die Einen abfällig. Vor ein paar Jahren nannten sie es Lounge Musik, vor vielen Jahren vielleicht Bar-Musik. Wir sagen Muzika Winda.“

 

Freitag, 23. Mai 21:00 Konzert: Planet Alien Band. Eintritt tba


Zum 100.Geburtstag von Sun Ra:  Eine Hommage an Sun Ra. Der legendäre Musiker wurde auf dem Planeten Saturn  geboren und hat mit seinem Myth Science Arkestra seit den 50er Jahren auf der Erde für mächtig Aufregung gesorgt. Inspiriert von Astrologie und der  Big-Band-Musik von Fletcher Henderson und Duke Ellington entwickelte er seinerzeit eine äußerst eigenwillige Musik- und Lebensphilosophie, die Kritiker und Publikum weitgehend polarisierte. Höhepunkte seiner Popularität erlebte das  Arkestra um 1970 mit Titeln wie Calling Planet Earth oder Space Is The Place
(nach dem gleichnamigen Film von Sun Ra).

Der Dortmunder Schlagzeuger und Performer Achim Kämper hat sich eingehend mit  Sun Ras Musik und der dahinter stehenden Philosophie beschäftigt und wird diese
mit seiner bestens besetzten Projektband irdisch zum 100.Geburtstag von Sun Ra
transformieren.

Julius Gabriel (sax) // Guido Schlösser (orgel) //  Achim Kämper (electronics) // Tim Isfort (bass) // Fabian Jung (drums)

 

Freitag, 23. Mai 22:30 Soul Shing-a-ling: 60s Soul, R´n B, Boogaloo /w Judy Jetson & Dr. Murano. Eintritt frei
Immer am 4. Freitag im Monat laden Euch Judy Jetson & Dr. Murano zu gepflegtem 60s Soul, R´n B & Boogaloo in unseren Keller ein. Der Eintritt ist frei.

 

Mittwoch, 28. Mai 21:00 Urban Funk Session mit dem Urban Funk Orchestra: loud´n funky. Eintritt frei

 

Verspielt wie ein Jazztrio oder energetisch wie ein großes Orchester – dabei stets funky und präzise abstrakt, wie ein Uhrwerk auf LSD. Das X – tett bedient sich der Basis – Elemente moderner Großstadt – Musik, um diese virtuos auf ihre Dehnbarkeit zu testen. Irgendetwas zwischen Jazzrock, Rare-Groove, Drum’n’Bass und P-Funk. Auf Basis des freien Zusammenspiels entstehen vor dem entzückten Zuhörer erstaunliche Soundcollagen und immer tanzbare Beats. Hier gelingt spielerisch improvisiert und live, was andere aufwändig im Studio zurechtschrauben.

 

Mit dabei: U.F.O. Walter (Bass), Christian „Zecke“ Willeczelek(Drums), Matthias Dymke (Wurli & Synths) Markus Ostfeld (Percussion), Andre Meisner und /oder Stefan Dahlke (Gebläse) und als gern gesehener Gast Dr. Andy Luv an den Stimmbändern.

 

Donnerstag, 29. Mai 19:00 Veranstaltung des Thresen gegen Duisburger Zustände. Vortrag von Katharina König: Die Nazis, der NSU, der Staat und der Verfassungsschutz. Eintritt frei

 

Samstag, 31. Mai 21:00 Flash Preuszen / Paperstreet Empire Indiepopdoppel. Eintritt tba

 

Musik machst du aus Leidenschaft, aus Bock, deinem Innersten bisweilen eine Sprache zu geben ohne zu viel sagen zu müssen, sicher auch ein bisschen aus exhibitionistischen Gründen, und, weil du eben musst.

 

Wenn du Anfang dreißig bist, hast du entweder deine Instrumente verkauft oder im Keller verstaut oder du spielst noch, hast aber keinen Keller, oder Musik ist dein Job geworden. Und das muss nicht viel anders sein als am Fließband oder an der Kasse zu stehen. Flash Preuszen ist kein Job.

 

Zumindest nach Düsseldorfer Verhältnissen ist es eine Allstar-Band, von Leuten, die in den letzten zehn Jahren erfolgreich Musik gemacht haben und sich immer mal gegenseitig gesagt haben:

 

‚Wir müssen irgendwann mal zusammen eine Band gründen…‘ Hier ist sie -benannt nach dem Anti-Comic-Helden, vor dem noch eine letzte Aufgabe liegt, bevor er zur Ruhe kommen kann. Mal ehrlich – Musik aus Leidenschaft zu machen, ist immer wie eine letzte Aufgabe, eine Mission.

 

Zur Ruhe kommt man entweder vorher oder eben nie.

 

Und was machen vier Antihelden für eine Musik, die so eine Mission rechtfertigen sollen? Nun, wäre es nur das Schlagzeug, dann wäre es sehr tanzbare Musik, die vielleicht an Phoenix oder Editors erinnert. Wäre es nur die Gitarre, kann man an die Weite von Kashmir oder The Boxer Rebellion denken. Gäbe es nur den Bass, käme einem vielleicht Hot Water Music in den Sinn.

 

Und die Stimme schafft einen eigenartigen Spagat zwischen der hohen Emotionalität eines Nathan Gray und der Kühle eines Dave Gahan. Wenn alle vier Stimmen zusammen zu hören sind, könnte man fast… genug davon. Die Frage, ob das alles zusammen passen kann und Sinn macht, mag sich aufdrängen. Uns nicht. Flash Preuszen ist kein Job. Flash Preuszen ist vier mal Leidenschaft, vier mal

‚warum nicht?‘, vier mal ‚auf jeden Fall‘!

 

Paperstreet Empire:  Den Frühstückskaffee auf dem Balkon genießen, in Ruhe ein Buch lesen. Ein bisschen Schwimmen gehen, sich von der Mittagssonne trocknen lassen. Irgend­wann den Grill anschmeißen und das Bier aufmachen. Die letzten Sonnenstrahlen abwarten, ab unter die Du­sche und ins Partyoutfit. Noch ein letzter Gin Tonic in lauer Abendluft, bevor es in die Clubs geht. Die Nacht wird durchgetantzt bis die Füße brennen. Die ersten Sonnenstrahlen rufen zum Heimweg. Müde wird die letzte Zigarette angezündet. Genieße den Rausch, der Kater kommt gewiss…

 

Das ist der Tag, zu dem Paperstreet Empire den Sound- track liefern. Meist ist es die Tanzwut, die die Grooves aus den altbekannten Zutaten Gitarre, Bass und Drums treibt, aber auch die Entspannung und Euphorie davor und Melancholie und Müdigkeit danach finden immer ihren Weg in die Musik der Duisburger. Ob das Resultat dann Rock‘n‘Roll, Indie oder Elektro-Antipop-Postpunk heißen soll, bleibe dem Geschmack überlassen.

 

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