Keine Hochzeit ohne Dresscode

Der Sommer ist nicht mehr weit entfernt und damit kommt für manches glückliche Paar auch endlich der ersehnte Tag, an dem es sich das Ja-Wort gibt. Je nach Größe des Freundeskreises kommt es nicht selten vor, dass man in nur einem Jahr auf mehreren Hochzeiten tanzen darf. Insbesondere für die Damenwelt bedeutet das schon weit im Voraus Stress bei der Auswahl des richtigen Outfits. Denn selbst, wenn man als Gast an diesem Tag nicht im Mittelpunkt steht, sollte die Kleidung voll und ganz dem Anlass entsprechen. Und in dieser Hinsicht gibt es so einiges zu beachten.

Als Gast auf einer Hochzeit eingeladen zu sein ist schön, erfordert aber auch gewisse Vorbereitung. Was schenkt man dem Brautpaar? Was schreibt man auf die Karte? Und vor allem: was zieht man an? Es ist klar, dass eine Hochzeit feierliche Garderobe erfordert. Doch was versteht man eigentlich darunter? Reicht ein luftiges Sommerkleid aus oder sollte es schon eine schicke Abendrobe sein?

Die Hochzeitseinladung verrät häufig den Dresscode

Um diese Entscheidung sicherer zu treffen, kann schon ein kurzer Blick auf die Hochzeitseinladung helfen. Dort findet man neben Datum und Ort der Trauung häufig auch Hinweise auf den Dresscode, den man unbedingt einhalten sollte. Wenn es sich um eine Motto-Hochzeit handelt – beispielsweise im Stile der Zarenzeit – ist ein langes, schickes Abendkleid definitiv angebrachter als ein luftiges, buntes Sommerkleid. Sind auf der Einladung keine Hinweise zum Dresscode zu finden, helfen die Angabe der Location sowie ein paar Minuten Recherche. Je nachdem, ob die Hochzeit auf einem Schloss, einem Landhof oder am Strand stattfindet, kann leichter die entsprechende Kleidung gewählt werden.

Das Hochzeitsoutfit bedacht wählen

Wer übrigens nicht von Geschäft zu Geschäft hetzen möchte, kann sein Outfit einfach online bestellen. Über Online-Plattformen wie fashionchick.de können beispielsweise Kleider von unterschiedlichen Shops miteinander verglichen und gekauft werden, ohne dafür jeden einzelnen davon im Browser besuchen zu müssen. Hat man sich für das eine oder andere feierliche Outfit entschieden, sollte immer noch einmal ins Gedächtnis gerufen werden, dass keiner der Gäste schicker sein sollte als das Brautpaar. Schließlich ist es deren Tag, an dem nur diese beiden Personen im Mittelpunkt stehen sollten. Miniröcke und Blusen mit weitem Ausschnitt sollten übrigens auch lieber auf der nächsten Party und nicht auf einer Hochzeit getragen werden.

Manche Farben sollte man lieber sein lassen

Was die Farbwahl angeht, so sind für Damen Weiß und Cremetöne tabu. Sollte sich die Braut beim Hochzeitskleid für eine andere Farbe als Weiß entschieden haben, sollte wiederum diese Farbe nur der Braut vorbehalten sein. Übrigens wird schwarze Kleidung von vielen Brautpaaren auch eher als unpassend für solch einen feierlichen Anlass betrachtet. Wenn es dennoch das „kleine Schwarze“ sein soll, sollte man die Wahl besser mit der Braut besprechen. Beachten sollte man auch, dass bei einer standesamtlichen Trauung die Kleidung der Gäste etwas schlichter ausfällt als bei einer kirchlichen. In einer eleganten Abendrobe dort aufzutauchen, wäre oftmals schon zu viel des Guten und sollte lieber bis zur kirchlichen Trauung aufgeschoben werden.


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