Duisburg: Vorstand der SPD Rheinhausen-Mitte wird jünger und bunter

In seiner Jahreshauptversammlung am 5. April hat der SPD-Ortsverein Rheinhausen-Mitte einen neuen Vorstand gewählt. Mit Ausnahme der freiwillig Ausgeschiedenen wurden dabei alle Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt; zusätzlich wurde die Anzahl der Beisitzer erhöht, wodurch der Anteil von jungen Vorstandsmitgliedern sowie von Mitgliedern mit Migrationshintergrund weiter erhöht werden konnte.

 

Vorstand 2Alter und neuer „Ortsvereinschef“ bleibt Dirk Smaczny, der mit 97%-iger Zustimmung wiedergewählt wurde und damit in sein 21. „Amtsjahr“ geht und damit aktuell wohl nach Theo Peters (Hochfeld) „dienstältester“ SPD-Ortsvereinsvorsitzender sein dürfte. Mit dieser ersten „normalen“ Vorstandswahl  nach der vor ca. 20 Monaten erfolgten Fusion der beiden Ortsvereine Asterlagen und Hochemmerich zum Ortsverein Rheinhausen-Mitte habe man, so Smaczny, den Prozess des Zusammenwachsens nun endgültig erfolgreich abgeschlossen. Sein Eindruck, dass es keine ausgewiesenen Asterlager und Hochemmericher mehr gebe, sondern man sich gemeinsam im Ortsverein wohl und gut aufgehoben fühle, blieb jedenfalls unwidersprochen.

Smaczny zur Seite stehen als Stellvertreter Ratsherr Ersin Erdal und Hans Medewitz. Den Vorstand komplettieren Stephan Andres (Kassierer), Ratsherr Jürgen Edel (stellv. Kassierer), Robin Bohres (für den ausgeschiedenen Thomas Bechtold neu gewählter Schriftführer), Dirk Theisejans (stellv. Schriftführer), Norbert Fabian  (Bildungsreferent), Marc Breitenbach (stellv. Bildungsreferent), Björn Lambertz (Internetbeauftragter), Tina Theisejans (stellv. Internetbeauftragte), Manfred Walter (Wahlkampfbeauftragter), Elisabeth Liß (stellv. Wahlkampfbeauftragte), Lieselotte Weigelt (Vertreterin AG 60 plus) sowie als Beisitzer/innen Florian Sauser, Hannelore Behrendt-Bliß, Achim Brendel, Mehmet Coban, Ali Dönmez, Werner Niewald, Claudio Garau, Isa Coktas, Angelika Friedrich und Yasar Altun.

Wesentliche Aufgabe der Vorstandsarbeit in den nächsten 2 Jahren müsse es laut Smaczny sein, an der Parteibasis weiterhin aktiv am Konsolidierungs- und Erneuerungsprozess der SPD mitzuarbeiten. Die anhaltend desolaten Umfragewerte der SPD deuteten darauf hin, dass die

Partei  in den Regierungsjahren an Vertrauens- und Glaubwürdigkeit verloren habe und sich nun wieder stärker auf ihre „Kernkompetenz“ ausrichten und überzeugende Antworten auf die drängenden Probleme der Menschen finden müsse. Die Rheinhauser SPD schärfe in diesem Sinne ihr Profil als „Kümmerer-Partei“ vor Ort und  werde daher selbstverständlich weiterhin an jedem 1. Samstag im Monat auf dem Hochemmericher Markt präsent sein und als Ansprechpartner für alle Belange der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.

Mit Blick auf ein nicht abzusehendes Ende der Flüchtlingskrise sei es zudem von herausragender Bedeutung, auf allen Ebenen dafür zu sorgen, dass ein friedliches und gedeihliches Miteinander aller Menschen in Rheinhausen gelänge. Dies beinhalte auch die Verteidigung der klassischen sozialdemokratischen Werte Freiheit, Demokratie und Menschenwürde – und zwar sowohl gegenüber jenen, die die aktuelle Situation am rechten Rand populistisch auszunutzen versuchten, als auch denen, die diese Werte unter dem Deckmantel ihrer Religiösität ablehnten und totalitäre Staatsformen propagierten.

 

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