Bundesliga: Hoffenheim-Coach Huub Stevens tritt zurück – Co-Trainer übernehmen

Bild: 1899 Hoffenheim

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Am Mittwochvormittag überraschte die Einladung der TSG Hoffenheim zu einer Pressekonferenz (PK). „Aus aktuellem Anlass“ hieß es in der offiziellen Mail der TSG. Einige Kollegen bemühten sich, um vorab Infos zu erhalten worum es bei der angesetzten Pressekonferenz geht. Nach intensiven Recherchen ist durchgesickert, dass „Retter“ Stevens seine Mission am Kraichgau vorzeitig beendet.

Eine Überraschung, denn Stevens galt trotz der fehlenden Resultate als sicher im Sattel. Die Verantwortlichen setzten in der sehr kritischen Situation auf die Erfahrung des „Retters“ im Abstiegskampf. Stevens hat sich über Jahre, insbesondere zu VfB-Zeiten den Namen „Retter“ erarbeitet. Bei seinen letzten Stationen dabei war auch sein Co-Trainer Armin Reutersahn. Reutersahn kam erst im Januar zur TSG Hoffenheim, da er noch einen gültigen Vertrag beim VfB Stuttgart besaß, dort musste Reutersahn nach der Entlassung von A. Zorniger den Hut nehmen.  Zunächst sprang der Co-Retter als Assistent von Stevens ein, nun soll er nach dem Rücktritt seines Chefs die Verantwortung übernehmen, ob interimsweise oder bis zum Saisonende ist derzeit unklar. Fakt ist, dass Reutersahn die Mannschaft am kommenden Wochenende als Chef-Trainer betreuen wird.

Für die Spieler kam der Rücktritt sehr überraschend. Die Mannschaft fuhr am Vormittag vereinzeln auf das Trainingsgelände in Zuzenhausen. „Ich weiß von nichts, dass überrascht mich.“ Äußerte ein Spieler gegenüber SKY Sport NEWS HD.

Julian Nagelsmann kann den Posten des Chef-Trainers aktuell noch nicht besetzen. Grund hierfür ist die aktuelle Endphase seines Fußballlehrer-Lehrgangs in Hennef, wo er im März seine Abschlussprüfungen ablegt, um den Titel: „Fußballlehrer“ tragen zu können.

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