MSV Duisburg – SV Sandhausen – Feuerwerk der Emotionen

msvDer MSV Duisburg empfing am Sonntagnachmittag die „Sandhäuser“ zum Kräftemessen in der „MSV-Arena“. Ja, da war doch etwas? Genau, denn der SV Sandhausen blieb nach dem Lizenzentzug 2012 nur in der 2. Bundesliga, da der MSV den Gang in Liga 3 antreten musste. Mittlerweile begegnen sich beide Clubs wieder in Liga 2. Beide Vereine arbeiten solide und haben einen Entwicklungsprozess genommen. In Sandhausen wurden Strukturen dem Profifußball angepasst. Die Mannschaft von Ex-Zebra Alois Schwatz, aktuell die „Wundertüte“ der Liga, denn der SV Sandhausen steht nach großen Siegen bereits im oberen Tabellenviertel, während die „Zebras“ die rote Laterne in der Hand halten (Platz 18).

Die Gäste aus dem Rhein-Neckar Kreis hatten vor der Partie jedenfalls nicht vor „Dankbarkeitsgeschenke“ für 2012 zu verteilen, sondern wollten erneut einen „Dreier“ landen. Sandhausen ging sogar als Favorit in die Zweitligapartie. Der MSV seit dem Trainerwechsel ungeschlagen. Ilia Gruev scheint wichtige Impulse zu setzen, bereits in seiner Zeit als „Co“ genoss Gruev in Duisburg eine große Wertschätzung, auch beim FC Kaiserslautern war Gruev der „Motor“ des Trainerstabs, während Coach Costa eher die beobachtende Rolle einnahm.

Die Zweitligapartie begann bei kühlen Temperaturen sehr rasch. Die Gäste aus Sandhausen dominierten die Anfangsphase, während der MSV defensiv kompakt und sicher verteidigte. Gegenwehr der „Zebras“, die für Unruhe auf SVS-Seite sorgte, denn die Gäste aus Sandhausen konnten ihr gewohntes Offensivspektakel nicht wirklich umsetzen.

Zur Halbzeit stand es 0:0 – Ein Ergebnis mit dem sich beide Teams nicht zufrieden gaben, im Gegenteil. Die „Zebras“ drehten in Hälfte zwei mächtig auf, setzten Impulse in Puncto Offensivarbeit, während die Gäste aus Sandhausen nur auf Konter lauerten, auch hier fand die Gruev-Elf aber ein Gegenmittel, um die Offensivaktionen der Sandhäuser zu stoppen. Viele MSV-Szenen wurden von SVS-Keeper Marco Knaller zunichte getrieben, Knaller sicher mit Note 1.

Dem MSV Duisburg gelang der „Durchbruch“, denn in der 61. Spielminute gelang Rolf Feltscher das 1:0, nach Vorarbeit durch Holland. Das 2:0 folgte in der 67. Spielminute per „Volley“, denn Albutat zog aus der Distanz ab und brachte die „Zebras“ mit einem „Traumtor“ auf die sichere Seite.

Quasi mit dem Schlusspfiff markierte Janijic (90. Spielminute) den 3:0 Endstand. Spätestens ab diesem Zeitpunkt brachen alle Dämme der Emotionen bei den Zebras und die Anhänger des MSV feierten bis in die späten Abendstunden den Erfolg ihrer Mannschaft.

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