Kulturwinter in Duisburg: Drei Ausstellungstipps

Winterzeit bedeutet für viele Duisburger, sich am Wochenende auch mal wieder Zeit für Kunst und Kultur zu nehmen. Während man bei milden Temperaturen die Tage lieber im Freien verbringt, ist ein Museums- oder Ausstellungsbesuch bei schlechtem Wetter genau das Richtige. Welche drei temporären Ausstellungen Sie nicht verpassen sollten, lesen Sie hier:

  1. „Wahlverwandtschaften. Duisburger Künstler und junge Talente“
    Noch bis zum 31. Januar kann man sich im Lehmbruck Museum Werke von 43 regionalen Künstlern aus Duisburg und Nordrhein-Westfalen ansehen. Anhaltpunkt für das Thema ist Goethes Roman „Die Wahlverwandtschaften“ aus dem Jahr 1809, der von einer verstrickten Liebesbeziehung zwischen zwei Paaren erzählt und dabei den Konflikt zwischen Leidenschaft und Vernunft thematisiert. Verschiedene Ausdrucksformen von Skulpturen und Plastiken bis zur Kunstfotografie werden in den Museumsräumen ausgestellt. Wer sich für moderne Fotokunst interessiert, dem empfehlen wir außerdem, den Weg nach Düsseldorf auf sich zu nehmen. In der Galerie von LUMAS in der Grünstraße findet man wechselnde Ausstellungen verschiedener Fotokünstler.
  2. „MACK. Apollo in meinem Atelier“
    Ebenfalls bis zum 31. Januar kann man sich im Museum Küppersmühle mit den Werken des Philosophen, Bildhauers und Malers Heinz Mack auseinandersetzen. Einer der prägenden Künstler, die mit dem Element Licht in seiner Reinform und gleichzeitig dem Bruch und der Spiegelung dessen experimentieren. In der gattungsübergreifende Werkschau in Duisburg kann man nicht nur seine Licht- und Kinetik-Kunst, für die er international gefeiert wurde, bewundern, sondern auch Skulpturen, Leinwände und Utopie-Modelle finden. Es ist die erste Ausstellung, die einen umfassenden Einblick in alle Schaffensphasen des Künstlers gibt. Ausführliche Informationen zu Mack und der Werkschau finden Sie auf der Seite des Museums.
  3. „Shin Hanga – japanische Landschaften“
    Unser dritter und letzter Ausstellungstipp empfiehlt sich vor allem für Freunde der asiatischen Kunst und Kultur. Im Museum DKM kann man sich noch bis Mitte Januar auf eine Reise nach Japan begeben und sich von Werken des Künstlers Sven Drühls überzeugen. Dieser beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem japanischen New Print Movement. Man findet Neuinterpretationen des traditionellen japanischen Farbholzschnitts, beeinflusst durch die westliche Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts.

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