Hate Poetry —

Sie werden als ›Kanacken‹ beschimpft und als ›Islamspeichellecker‹. Ob handschriftliche Briefe voller Beschimpfungen und obszöner Beleidigungen oder einfach nur hingerotzter Hass in anonymen Drohmails — die Protagonisten des Abends werden in ihrem beruflichen Alltag mit Attacken dieser Art andauernd konfrontiert.
Bekannte Journalistinnen und Journalisten wie Jilet Ayse, Mely Kiyak, Özlem Gezer, Ebru Taşdemir, Mohamed Amjahid und Yassin Musharbash leeren ihre Mailfächer und lesen aus den derbsten, vulgärsten und dümmsten Leserbriefen.
Natürlich ist dies keine klassische Politikveranstaltung, sondern eine große Show, in der die Zuschauer am Ende abstimmen dürfen, wer den besten Hassbrief bekommen und vorgetragen hat. Im fröhlichen Wettbewerb treten die Journalisten gegeneinander an, um all die verbalen Entgleisungen unverbesserlicher Hassmailer der Lächerlichkeit preiszugeben und sich davon via Bühnen-Katharsis zu befreien. Oder wie es Ebru Tasdemir in einem Beitrag des Deutschlandfunks formuliert: ›Sobald wir lachen, stehen wir über den Dingen.‹

Briefe voller Beschimpfungen und Beleidigungen
Journalisten bringen Zuschriften ihrer Leser auf die Bühne
Samstag, 14. November 2015, 20 Uhr
Theater Dortmund / Schauspiel, Theaterkarree 1 – 3, ehem. Kuhstraße 12, 44137 Dortmund
Eintritt: 12,50 €, (Vorverkauf & Abendkasse)
Karten unter 02 31 . 50 27 22 2 (Mo – Sa, 10 – 18.30 Uhr), an der Theaterkasse im Foyer des Opernhauses zu den gültigen Öffnungszeiten oder unter theaterdo.de; (Termin im Spielplan)

Eine Veranstaltung im Rahmen von ruhrSpott (www.ruhrspott.com), präsentiert vom Literaturbüro Ruhr, in Kooperation mit dem Türkischen Filmfest Ruhr und dem Schauspiel Dortmund.

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