Der DFB-Pokal und seine eigenen Gesetze – Darmstadt, Haching, 1860 München und Aue mit Überraschung

466349653_01Was war das denn für ein Pokal-Abend? Eine Frage, die sich viele Fußballanhänger nach dem Dienstagabend gestellt haben dürften. Der DFB-Pokal stand an. Die zweite Runde des Wettbewerbs war ein echter „Schlager“ in den deutschen Stadien und sorgte auf den Tribünen für viele Emotionen.

Die aufgrund der Anstoß Zeiten gegebene Flutlichtatmosphäre sorgte für viel Stimmung und Spannung auf den Tribünen. Highlight des Wettbewerbes ist das Finale in Berlin. Hier wird im Olympiastadion traditionell im Mai eines Jahres der Sieger ausgespielt, davor findet im benachbarten „Kleinstadion“ noch das DFB-Pokalfinale der Junioren statt. Wer schon in Berlin gewesen ist, kann das einzigartige Erlebnis nachvollziehen. In Berlin ist an einem Finaltag einfach nur Feiertag. Menschen beider Fan-Lager rücken zusammen und feiern das große Ereignis.

Der Weg nach Berlin ist jedoch ein steiniger, zu spüren bekamen das auch einige Bundesligisten wieder. Beispielsweise Mainz 05, Hannover 96, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt, alle samt unterlagen einen „Underdog“.

Wie ist das möglich? Eine Frage, die viele beschäftigt. Die Antwort wird wohl sehr Facettenreich ausfallen, da viele Faktoren eine große Rolle spielen. Druck, KO-System, Stimmung, Wettbewerb etc.

Fakt ist, dass die Ergebnisse im DFB-Pokal sehr spannend sind und der Pokal aus dem Grund so eine große Wertschätzung im deutschen Fußball genießt. Gestern hießen die Stars des Abends überraschend: Unterhaching, 1860 München, Darmstadt 98 und Erzgebirge Aue. Eventuell schafft heute Abend ja Stefan Effenberg mit seinen Paderbornern die Sensation beim BVB, man darf gespannt sein. Claudia Effenberg, Gattin des Ex-Nationalspielers gilt als Glücksbringerin, sie wird wieder auf der Tribüne „Daumen drücken“.

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