Bunert’s Lichterlauf: Favoriten kommen aus der Nachbarschaft

Dass Bunert’s Lichterlauf mehr ist als ein Rennen für die gute Sache, hat sich herumgesprochen. Die Favoriten bei der 13. Auflage des Abendsportfests zur Finanzierung der Beleuchtung rund um die Regattabahn kommen aus der Nachbarschaft. Den Essener Karol Grunenberg (Gewinner des Rhein-Ruhr-Halbmarathons) und Daniel Schmidt aus Remscheid erwartet Organisator Karsten Kruck ganz vorn. Um 20.45 Uhr wird der Hauptlauf auf der Kruppstraße im Sportpark Duisburg gestartet. Bei den Frauen sieht Karsten Kruck die besten Chancen für Melanie Lindner aus Düsseldorf und Carina Fierek aus Alpen.

bunert_400x400Allzu lange hält sich Karsten Kruck mit der Kandidatenliste nicht auf. Denn bei Bunert’s Lichterlauf geht es um mehr als um einen Platz auf dem Treppchen. Es geht um 20.000 Euro. Diese Summe soll am Ende aus dem Erlös durch die Startgelder übrig bleiben. Dann leuchten auch in diesem Winter wieder die 180 Laternen entlang der beliebtesten Jogging-Strecke in Duisburg. Eine Gewinnwarnung muss Uwe Busch, Geschäftsführer des Stadtsportbunds, der sich ebenfalls für den Lauf engagiert, nicht ausgeben. Derzeit haben bereits 2.300 Läuferinnen und Läufer gemeldet.

Das Wetter verspricht zudem einen angenehmen Herbstabend und damit eine entsprechend hohe Zahl an Nachmelder. Praktisch bis zur letzten Minute vor dem Start geht da was. „Wir hoffen, dass sich noch 200 bis 300 Läuferinnen und Läufer kurzfristig für einen Start entscheiden. Dann reicht’s“, so Uwe Busch. Der SSB-Geschäftsführer sieht die Teilnahme als eine Pflicht: „Wer in der dunklen Jahreszeit an der Regattabahn trainiert und dabei von der Beleuchtung profitiert, sollte mitlaufen. Das Startgeld trägt dazu bei, dass wir auch weiterhin die Lampen anknipsen können.“

Darüber hinaus lohnt es sich aus einem weiteren Grund, bei einem der insgesamt fünf Rennen auf die Strecke zu gehen und ins Ziel zu kommen. Unter allen Finishern verlosen die Veranstalter in Zusammenarbeit mit DuisburgSport zwei Laternenpatenschaften. Eine der Leuchten wird dann für ein Jahr mit dem eigenen Namen versehen. Karsten Kruck: „Dieses Privatlicht kommt sehr gut bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an.“

Der Lichterlauf ist durch die besondere Stimmung attraktiv über die Stadtgrenzen hinaus. Die Ausrichter sorgen für ein spezielles Licht. Darüber hinaus bitten sie die Zuschauer mit Laternen oder Taschenlampen die Strecke „auszuleuchten“. Uwe Busch: „Wir hören immer wieder, dass die Läuferinnen und Läufer gerade diese Atmosphäre und die gute Laune entlang der Strecke sehr schätzen. Für diese Abendsportler ist der Start keineswegs Pflicht, sondern eine Kür.“

Zudem engagieren sich die Ausrichter in diesem Jahr auch in der Flüchtlingshilfe. Am Stand des Technischen Hilfswerks können Läuferbekleidung sowie Laufschuhe und kleine Rucksäcke abgegeben werden. Jörg Bunert hat die Aktion organisiert. Er stellt die Spenden dann Asylbewerbern zur Verfügung. Entsprechende Kontakte zu den Verantwortlichen für die Flüchtlingsunterkünfte hat Jörg Bunert inzwischen aufgenommen.

 

Rennen und Startzeiten:

18.30 Uhr Walking und Nordic Walking (5000 m)

18.40 Uhr: Bambinilauf ( 400 Meter).

18.50 Uhr: Schüler- und Jugendlauf (1000 m)

19.45 Uhr:  AOK-Firmen- und Fun Run (5.000 m)

20.45 Uhr Hauptlauf (10.000 m)

 

Meldungen sind möglich über den Stadtsportbund Telefon 0203 3000811, über den Laufshop Bunert Telefon 0203 377300 oder online über: www.lichterlauf.bunert.de

 

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