Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln – Unfassbar, Wahnsinn, Meier!!! (6:2)

hhhDas Topspiel am Samstagabend in der Fußballbundesliga hieß Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln. Zwei Traditionsvereine trafen in einem würden Rahmen aufeinander. Die Commerzbank-Arena in Frankfurt war mit 51. 500 Zuschauern ausverkauft. Die Stimmung auf den Rängen prächtig und der Fußball auf dem Rasen Bundesliga PUR. Geschichten die nur der Fußball schreibt gab es am heutigen Spieltag viele. Alexander „Alex“ Meier stand bei seinem Comeback mal eben so in der Startelf der Eintracht. Chef Veh und „Co“ Geyer vertrauten auf den Torschützenkönig der vergangenen Bundesligasaison. Mit Erfolg, denn bereits in der vierten Spielminute ließen die Gäste vom Rhein dem gefährlichen Stürmer der Eintracht Freiräume, die er konsequent nutzte. Der Frühe Führungstreffer brachte alle „Dämme“ in Frankfurt zum Bruch, denn die Zuschauer feierten ihren Rückkehrer mit lauten Sprechchören.

Nach dem Führungstreffer übernahmen weiterhin die Gastgeber das „Zepter“. Die Eintracht an diesem Abend mit Konzept und Siegeswillen, während die Gäste aus Köln eher zögerlich auftraten und der frühe Rückschlag für das Stöger/Schmid-Team sich eher als Konzeptbrecher entpuppte.

Die Gastgeber übten weiterhin mächtig Druck aus. Mit Erfolg, denn nach Vorarbeit von Marco Russ konnte Luc Castaignos zum 2:0 Führungstreffer einschieben. Erneut brachten alle „Dämme“ auf den Rängen in der Commerzbank-Arena (15. Spielminute).

Nach dem 2:0 für die Gastgeber marschierte die Eintracht weiterhin mit Vollgas! Das Veh-Team erspielte sich herrliche Offensivaktionen.

Meier mit Doppelpack – WAHNSINNS Comeback!!!

Was für ein Comeback von Alex Meier bei der Eintracht. Da staunte die gesamte Bundesliga nicht schlecht, denn bereits nach 23. Spielminuten stand der „Mann des Tages“ fest. Alex Meier konnte nach einer herrlichen Flanke von Haris Seferovic zum 3:0 einnetzen. Nach diesem Treffer brachen alle Dämme in Frankfurt. Die anwesenden Zuschauer verwandelten die Arena zum „Hexenkessel“. Eine faszinierende Stimmung. Ein großes Kompliment musste man auch den Anhängern der Geißböcke machen, denn trotz 0:3 aus Kölner Sicht unterstützten die zahlreich mitgereisten Anhänger ihre Elf lautstark. Mit Erfolg, denn die konnten ihren Spieler Anthony Modeste dazu bringen auf 3:1 zu verkürzen. Nach einer kleinen Unsicherheit der Eintracht-Defensive konnte er verkürzen.

eintrachttNiedergeschlagenheit bei der Eintracht??? Nein, im Gegenteil! Luc Castaignos wollte sich ein „Privatduell“ mit Alexander Meier liefern und verwandelte zum 4:1 Führungstreffer für die Eintracht (30. Spielminute).

Zugegeben zu dieser ersten Hälfte kann auch ein Berichterstatter kaum mehr Zeile verfassen, es bleibt einfach nur: Genießen! Respekt an die Aktiven auf dem Feld, aber insbesondere an die Fans im Stadion.

Die zweite Halbzeit begann ebenfalls rasch. Beide Teams boten attraktiven Bundesliga-Fußball. Viele Chancen, die auch konsequent genutzt worden sind. Das Spektakel begann allerdings erst ab der 73. Spielminute wieder ins Rollen zu gelangen, denn Haris Seferovic traf nach Vorlage von Castaignos zum 5:1.

Nur wenige Minuten später übernahm Heintz Ergebniskosmetik für den FC und verkürzte nach Vorlage von Hector auf 5:2.

Das Endergebnis markierte kein anderer als „Alex“ Meier der zum 6:2 Endstand traf. Nur wenige Minuten später wurde der „Fußballgott“ von Veh ausgewechselt. Die anwesenden Zuschauer huldigten Meier mit Sprechchören.

Stimmen zum Spiel:

Timo Horn: „Wir haben heute viele Fehler gemacht. Diese wurden von der Eintracht eiskalt genutzt. Alex Meier ist natürlich ein gefährlicher Spieler, ihn haben wir nicht in den Griff bekommen. Wir müssen jetzt den Mund abwichsen und optimistisch in die Zukunft schauen.“

Matthias Lehmann: „Wir haben uns heute schwer getan. Kein guter Tag, nun müssen wir nach vorne schauen.“

Manfred Schmid: „Wir haben uns heute nicht gut präsentiert, es war unter unserer Regie in der Bundesliga die klarste Niederlage, aber davon lassen wir uns nicht unterbuttern. Wir werden eine Analyse tätigen und gegen Gladbach anders auftreten.“

Am Rande: Für Yannick Zummack, Ersatztorwart bei der Eintracht war es ein besonderer Tag, denn der erst 19-Jährige durfte nach Ausfall von Lindner und Balayev auf der Bank Platz nehmen. „Natürlich ist es etwas Besonderes in den jungen Jahren so eine Erfahrung zu sammeln.“ So der Jung-Profi der Eintracht. Bereits in der vergangenen Spielzeit schaffte er es dreimal in den Kader der Lizenz-Mannschaft.

Präsident Fischer hatte einen Unfall zu verbuchen und kam sogar auf Krücken in die Arena, um seine Eintracht zu verfolgen.

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