Eintracht Duisburg wird zweifacher Landesmeister

Große Freude in der Fechtabteilung der Eintracht. Bei den rheinischen Landes-meisterschaften in Bonn errangen ihre jungen Florettsportler unerwartete Erfolge. Martin Wiemann, Jahrgang 2000, holte den 1. Platz, Julia Arnold gewann Silber und die Mannschaft der Herren schlug die Konkurrenz aus Bonn mit 45:36 Punkten und im Finale die Auswahl des Leistungszentrums Moers mit 45:37 und errang so den Titel.

 

Bildmaterial: EINTRACHT DUISBURG 1848 e.V., Archiv 2014, Martin Wiemann DM, in Moers

Bildmaterial: EINTRACHT DUISBURG 1848 e.V., Archiv 2014, Martin Wiemann DM, in Moers

Das Feld der Mitbewerber war in allen Kategorien nicht zu unterschätzen. So verfehlte Julia Arnold nur knapp den Titel gegen die Moerserin Pia Ueltkesforth, konnte sich aber auf Platz 6 der NR-Rangliste vorarbeiten. Mit dem guten Abschneiden von Sarah Woldt, Platz 10, Leonie Ebigt, Platz 11, Laura Adler, Platz 16 und Britta Wolbring, Platz 22 sind somit 5 Fechterinnen gut in der Landes-Rangliste vertreten. Im Mannschaftspokal schließlich erreichte die weibliche Eintracht-Auswahl Bronze.

 

Noch erfolgreicher schnitten die Herren der A-Jugend ab. Martin Wiemann holte sich souverän den Titel in einem dennoch spannenden Finale gegen den Moerser Marco van der Koelen, dem er nun im Kampf um die Führung auf der Landes-Rangliste erheblich nahe gekommen ist. Lars Ebigt konnte sich mit seinem 6. Platz auf der NR-Liste auf den 7. Rang vorarbeiten. Auch die übrigen Fechter der Eintracht schlugen sich bemerkenswert: Severin Laub erreichte Platz 12, Patrick Mang Platz 15, Piet Leyendecker Platz 18 und Nicholas Lehmann Platz 26.

 

wiemann_martin(links)3Insgesamt präsentierte sich die Eintracht am Wochenende mit ihrem Fechtnach-wuchs außergewöhnlich gut bei diesem ersten bedeutenden Leistungsvergleich der laufenden Saison. Insgesamt konnten sich 11 Fechter und Fechterinnen für den Wettbewerb qualifizieren. „Ein Aufgebot, das wir bislang so noch nicht realisieren konnten“ kommentiert Trainer Wojtek van Barneveld und freut sich. „Die Erfolge sind eine gute Ausgangsposition für die weiteren Qualifizierungen“, stimmt Jugendleiter Thorben Schmidt zu. „Sie motivieren die Sportler vor diesem Hintergrund und das ist in dieser Saison enorm wichtig für die Ausgangslagen vor den Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr in Tuttlingen.“

 

Das neue Trainingskonzept der Eintracht begann vor rund 2 Jahren und unzweifelhaft erntet man nun die Erfolge. Konnte man seinerzeit überwiegend nur Meldungen zu weniger bedeutenden Turnieren verzeichnen, so haben sich innerhalb dieses Zeitraums die Teilnahmen für die Qualifikationsturniere mehr als verdoppelt.

 

Abteilungsleiter Christof Arnold verzeichnet allein bis zum Jahresende im Jugendbereich mehr als 130 vielversprechende Startmeldungen in der neuen Saison. „Wir sind mit dem Ergebnis äußerst zufrieden“, resümiert er, “obwohl wir seit nunmehr knapp 3 Jahren unter extremen Einschränkungen durch baurechtliche Sperrung von Räumen zu leiden haben, ist dieser Erfolg sehr bemerkenswert. Zu verdanken haben wir ihn insbesondere unserem hervorragend eingespielten Trainerteam. Wir hoffen, weiterhin daran anknüpfen zu können.“

 

Und die nächste schwere Prüfung steht unmittelbar bevor: schon am kommenden Wochenende muss sich die Florettequipe der Eintracht beim Hodey-Cup, einem entscheidenden bundesweiten Qualifizierungswettbewerb in der Nachbarstadt Moers, einer noch stärkeren Konkurrenz stellen.

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