Karlsruher SC – MSV Duisburg – Niederlage für die „Zebras“ am Wildpark

20150822_143400Am Samstagnachmittag ging es für den MSV Duisburg zum Zweitligaduell nach Karlsruhe, dort wartete der Karlsruher Sportclub auf die „Zebras“ aus Duisburg-Meiderich zum Kräftemessen in Liga zwei. Der MSV ist seit Beginn der neuen Saison wieder zweitklassig. Der Start in die neue Saison mit zwei Niederlagen und einem Remis lief aber nicht nach „Plan“ der Verantwortlichen, auch wenn man als Aufsteiger nicht die großen Ansprüche stellen darf haben die Verantwortlichen insgeheim sicherlich auf eine höhere Punktausbeute gehofft. Bei herrlichen Sommertemperaturen trafen zwei echte Traditionsclubs im historischen Wildparkstadion aufeinander.

Die anwesenden Zuschauer sorgten für eine lautstarke Kulisse. Die Gastgeber begannen ziemlich rasch und erarbeiteten sich bereits in den ersten Minuten sehenswerte Offensivaktionen, während von den „Zebras“ wenig in Richtung Offensive kam. Die Mannschaft von MSV-Coach Gino. Lettieri wirkte verunsichert und ohne Konzept. Dem MSV Duisburg fehlt es an Qualität im Kader, um den „Großen“ der Liga Paroli zu bieten. Gut möglich, dass Sportchef Ivica „Ivo“ Grlic vor dem Ende der Transferperiode nochmals auf dem Markt zuschlägt. Vorausgesetzt ihm werden dafür Budget und Mittel zur Verfügung gestellt. Die Euphorie nach dem grandiosen Aufstieg im Mai ist verpufft, statt Freude begleitet den MSV nun Zukunftsangst, denn aktuell wirken die Meidericher gegenüber den Konkurrenten zu harmlos gar chancenlos.

Positiv: Rund 600 Zuschauer begleiteten die Duisburger nach Karlsruhe, um Mannschaft ihre Mannschaft zu unterstützen. Diese Anzahl an Gästefans ist nicht selbstverständlich an einem Samstagnachmittag u.a. Pflichtarbeitszeiten im Einzelhandel. Der MSV Duisburg verfügt über ein riesen Fanpotenzial bundesweit, so werden die Zebras auch in der Ferne von etlichen Anhägern bejubelt. Gegen Ende der Spielzeit 2014/2015 feierte der MSV Duisburg noch ordentlich die Rückkehr in Liga zwei. Fakt ist, dass bei Misserfolgen der Kredit an der Wedau schnell verbraucht sein wird. Mit der Konsequenz, dass die Unruhe steigen wird. Mitte der ersten Hälfte tasteten sich beide Teams vorsichtig ab, attraktiver Fußball zu diesem Zeitpunkt – Fehlanzeige. Der KSC dominierte die Partie und konnte gegebene Freiräume konsequent nutzen. Bitter für den MSV quasi mit dem Pfiff zur Halbzeit 45. Spielminute konnte Hoffer zum 1:0 für die Gastgeber verwandeln. In Hälfte zwei kam es dann ganz bitter für die Zebras, denn Gulde markierte in der 56. Spielminute zum 2:0 für den KSC und ließ große Teile im Wildpark jubeln. Die Anhänger des MSV feierten ihr Team trotzdem.

Die Stimmen zur Partie:

Daniel Gordon: „Wir sind heute als Team aufgetreten und haben diese Einheit nach Außen verkörpert, natürlich genießen wir nun die drei Punkte. Meine Verletzung ist noch nicht ganz klar.

Ingo Wellenreuther: „Für uns ist dieser Sieg sehr wichtig, da wir auf unsere kleinen Erfolge bauen müssen. Der Verein muss nach vorne schauen und die Relegation vergessen“

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