DGB verteilt Eis als Willkommensgruß in Duisburg Neumühl: „Asyl ist Menschenrecht“

Am morgigen Samstag, dem 18.07. um 14.00 Uhr verteilen der Deutsche Gewerkschaftsbund, die IG Metall-Jugend und DGB-Jugend Eis als Willkommensgruß an die Bewohnerinnen und Bewohner der Asylbewerberunterkunft in Neumühl.

„An diesem heißen Sommertag möchten wir symbolisch eine kleine, leckere Abkühlung überreichen. Wir heißen die Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und Not fliehen müssen, bei uns willkommen“, erklärt die Vorsitzende des DGB in Duisburg, Angelika Wagner. „Wir dürfen nie vergessen, dass diese die schrecklichen Strapazen der Flucht nicht leichtfertig auf sich genommen haben. Täglich müssen wir schreckliche Bilder aus Kriegsgebieten sehen. Deswegen ist es umso wichtiger, Flüchtlingen mit Offenheit statt mit Vorurteilen zu begegnen. Wir müssen Menschen, die bei uns Schutz suchen, die ihre Heimat verlassen und oft auch Verwandte zurücklassen mussten, positiv aufnehmen. Dass wir Duisburgerinnen und Duisburger das können, haben wir schon häufig bewiesen. Wir setzen uns ein für ein friedliches Zusammenleben, für ein tolerantes Miteinander in unserer Stadt.“

Für die Duisburger Gewerkschafter ist es besonders wichtig, dass Flüchtlinge in einer offenen, freundlichen Atmosphäre empfangen werden. Der DGB ist Partner im Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, das sich gegen rechte Gewalt und rassistische Einstellungen richtet. Hierzu passe kein Klima der Stimmungsmache gegen Einwanderung. Es müssten die vielfältigen guten Beispiele von Willkommenskultur, die es in Duisburg bereits gebe, immer weiter ausgebaut und intensiviert werden.

Der DGB lädt herzlich zur Beteiligung ein: am 18. Juli 2015 um 14.00 Uhr am ehemaligen St.-Barbara-Hospital in Neumühl, Barbarastraße, 47167 Duisburg.

One thought on “DGB verteilt Eis als Willkommensgruß in Duisburg Neumühl: „Asyl ist Menschenrecht“

  1. Ich halte die Grundaufgaben von Gewerkschaften für sehr sinnvoll, aber was hat das Eisverteilen an Asylbewerber mit der Aufgabe von Gewerkschaften zu tun?
    Mir geht es nicht um die Aktion als solches. Aber da muss man sagen: Schuster bleib bei deinen Leisten. Ich brauche keine Gewerkschaft die sich als Mahner für Gesellschaftsprobleme aufschwingt, sondern als Arbeitnehmervertreter.
    Ich verstehe auch nicht, warum Gewerkschaften sich bei Demonstrationen engagieren die absolut nichts mit Arbeitnehmervertretung zu tun haben.
    Für mich sind diese ‚Promoaktionen‘ negativ, und lassen am Sinn der heutigen Gewerkschaften zweifeln.