Faszination Trödelmarkt: So geht „Trödeln“ richtig

Ein Trödelmarkt bietet die perfekte Gelegenheit, all das loszuwerden, was man nicht mehr braucht. Ob alte Computerspiele, zu eng gewordene Klamotten oder gar Kleinmöbel. Auf Trödelmärkten finden sich immer reichlich Abnehmer für derartige Dinge. Mit einigen Tipps kann das Trödeln nicht nur Spaß machen, sondern auch gut Geld einbringen.

Wer viele Sachen verkaufen will, sollte beim Betreiber des Trödelmarkts einen Stand mieten. Dabei gilt: Die Größe entscheidet über den Preis der Miete. Deshalb sollte man sich schon im Vorfeld überlegen, wie viele Quadratmeter man für seinen Verkauf tatsächlich braucht. Zu sehr sparen sollte man daran allerdings auch nicht – denn um erfolgreich zu „trödeln“ ist eine gute Präsentation das A und O. Ist der Stand zu klein, müssen Kleidungsstücke übereinandergelegt werden. Das kann schnell unübersichtlich werden und im schlimmsten Fall sogar potenzielle Käufer abschrecken.

Gut vorbereitet sein

Bevor man mit dem Verkauf loslegen kann, sollte die zu verkaufende Ware noch einmal gründlich gesichtet werden. Ist tatsächlich alles in einem einwandfreien Zustand, sodass es sich noch verkaufen lässt? Wer zum Trödelmarkt geht, möchte ein Schnäppchen ergattern und kein Vermögen ausgeben. Deshalb sollten teure Sachen, die man nicht mehr gebrauchen kann, direkt aussortiert werden. Eine Luxusuhr sollte besser auf speziellen Marktplätzen wie zum Beispiel Chrono24.de verkauft werden. Ein Markenkleid von Valentino würde auf Ebay schneller einen Käufer finden, als es auf einem Trödelmarkt der Fall wäre. Eine gute Vorbereitung erspart am Ende unnötiges Transportieren und Auspacken der Ware vor Ort.

Präsentation ist alles

Das Wichtigste für einen erfolgreichen Verkauf ist eine ansprechende Präsentation der Ware. Der eigene Stand sollte die Aufmerksamkeit möglichst vieler Besucher erregen und schon beim ersten Hinsehen ihr Interesse wecken. Das könnte zum Beispiel schon mit einem bunten Tuch klappen, das die Standfläche bedeckt. Der eigene Stand sollte mit Liebe zum Detail gestaltet werden. Kleine selbstgebastelte Schildchen geben guten Überblick über die Preise ausgewählter Waren. Ein mittelgroßes Schild mit der Aufschrift „2 kaufen, 3 mitnehmen“ kann zusätzlich kaufwillige Besucher anlocken. Kleider sollten nach Möglichkeit auf einen Kleiderständer aufgehängt werden. An dieser Stelle könnten auch ein Tapezier- oder Campingtisch verwendet werden, um die Kleidung besser zur Geltung zu bringen. Denn auch beim Trödeln gilt: Der erste Eindruck zählt.

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