Kulturentwicklungsplan Duisburg: Thesen für die Kreativwirtschaft

kreativquartier-ruhrort-07.15Als kleine Handreichung für die bald stattfindende Sitzung der Gruppe Kreativwirtschaft möchte Xtranews einige Thesen für die kommenden Tage zur Verfügung stellen. Dazu orientiert sich Xtranews an dem für Jedermann und Jederfrau und Jederkind zugänglichem Material der Stadt-Webseite.  Man solle ja nun nicht sagen können, Xtranews könne nur meckern, meckern und meckern und nicht konstruktiv Dinge anstoßen. Wir sind angesichts der Ergebnisse des Charette-Verfahrens und im Bewusstsein der Tatsache, dass einige Bäume noch leben würden wenn die Stadt wirklich ein offenes Ohr für ihre Bürger hätte naturgemäß etwas skeptisch, ob Anregungen des KEP sich wirklich am Ende in den Plänen vom Krützberg wiederfinden lassen. Man weiß ja, was man in Duisburg zu erwarten hat. Hier also einige Thesen, die die Kreativwirtschaft voranbringen könnten – oder auch nicht.

1.) Der Kreativwirtschaft in Duisburg fehlt eine gemeinsame Interessenvertretung in der Politik.

Wir möchten die Verdienste, die sich Susanne Kirches von der GfW für die Kreativwirtschaft erworben hat nicht schmälern – teilweise sind auch Projekte wie Oppa Franz nur möglich gewesen weil die GfW sich als Innovationstreiber für die Stadt versteht. Erinnert sei auch daran, dass Formate wie die Creative Stage oder der Planungsprozeß für das WorkCafe im Tectrum – bei dem als Mittel der Wahl das Format des Barcamps vorkam etwa – wesentlich durch die GfW getragen wurden. Doch die GfW ist nicht unabhängig von der Stadt zu verstehen und kommt daher als Interessenvertretung etwa im Rat der Stadt oder als Sprecher für die Szene nicht unmittelbar in Frage. So hilfreich und gut auch die GfW sein mag: Diese Vertretung muss unabhängig und selbst organisiert sein.
Nun kann man annehmen, dass seit 2010 dass Kreativquartier Ruhrort genau diese Funktion gegenüber der Politik wahrgenommen hätte – doch das Kreativquartier krankt an einer gewissen Eigenbrödelei, ebenso ist fraglich ob eine Marketingfirma – bekanntermaßen übernahm Springerbleilevens nach der Pensionierung von Olaf Reifegerste die Führung beim Kreativkreis daselbst – tatsächlich imstande ist als Ansprechpartner für alle Kreativwirtschaftler der Stadt zu dienen. Wenn es noch nicht einmal gelingt, eines Stahlkraft über das eigene Quartier hinaus zu entwickeln – dann sollte man sich einen skeptischen und kritischen Blick bewahren. Es reicht nicht Sofas auf Brücken zu stellen.
Einwenden könnte man, dass der Künstlerstammtisch der Stadt doch sicherlich ein guter Ansprechpartner für die Stadt wäre. Jedoch muss man unterscheiden zwischen Künstlern und Kreativwirtschaftlern. Mag für den Ein oder Anderen die Grenze auch schwammig oder kaum existent sein – Künstler und Kreativwirtschaftler sind sich zwar relativ nahe, aber vertreten nicht dieselben Interessen. Gesetzt dem Fall, man müsste jemanden für den Rat der Stadt oder eine der Arbeitsgruppen daselbst von der Kreativwirtschaft als Sprecher für die Szene entsenden – wer käme dafür in Frage? Etwas, worauf man eine Antwort finden müsste. Möglich wäre es ja, dass die Gruppen des KEP sich als eine dauerhafte Einrichtung installieren würden und als geschätzter Berater in diversen Prozessen eingebunden wären. Wenn Leute sich freiwillig für eine Sache interessieren müsste dies von Stadt eigentlich genutzt werden. Doch bisher spricht – wenn die Szene überhaupt sprechen möchte – sie nicht mit einer Stimme. Und wird es – seien wir realistisch – auch kaum können, dennoch ist die Frage nach einer – sagen wir wie es ist – Lobbyarbeit für diesen Teil der Wirtschaft unabdingbar zu diskutieren.

2.) Wie kann die Nachfrage nach kulturellen Produkten gesteigert werden?
In dem man eine Nachfrage künstlich generiert schießt es uns durch den Kopf nachdem wir die Frage mehrfach gedreht und gewendet haben. Wir wissen nicht genau was diese Frage für den KEP bedeuten soll – sicherlich ist der Wirtschaftsaspekt nicht zu vernachlässigen, sicherlich profitiert die Stadt auch von der Ansiedelung von Arbeit-4.0-Betrieben – diesen kleinen Scherz darf man angesichts der momentanen 4.0-Zahlen-Wut verzeihen – von den Produkten, die Geschäfte wie Onkel Stereo, Hafenkult herstellen. Sicherlich darf die rein wirtschaftliche Seite nicht vernachlässig werden. Spielen hier am Ende wieder die Thesen von Richard Florida über die Kreative Klasse eine Rolle? Thesen, die bisher nicht kritisch am Stand der Realität abgeglichen wurden?
Es ist nur recht und billig daran zu denken, dass Kreativwirtschaftler kreative Dinge erwirtschaften. Die Fragestellung klingt aber generell eher nach einem traditionellem Verständnis der Branche – so wie man vielleicht überlegt Bierbetriebe in die Stadt zu bekommen, so in etwa könnte man die Frage dort oben verstehen. Doch ob dem wirklich so ist?

3.) In welcher Weise können Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung Anreize für die Kultur- und Kreativwirtschaft setzen und eine räumliche Infrastruktur geschaffen werden?
Ein weites Feld. Hier kann es momentan keine großen Antworten geben, denn diese müssten tatsächlich in der Gruppensitzung erarbeitet werden. Auch hier wieder klingt eher die wirtschaftliche statt der kreativen Seite durch. Sicherlich ist eine Stadt daran interessiert möglichst viele Betriebe für den Standort anzusiedeln. Allerdings könnte diese Betrachtung der Sichtweise den kreativen Aspekt überdecken. Interessanter ist die Frage, wie ein räumliche Infrastruktur gestaltet sein könnte – die Möglichkeit von Pop-Up-Stores sei hier als eine Anregung in die Gruppe gestellt.

4.) In welcher Weise kann die Qualifizierung und Fortbildung für Kreativberufe über Hochschule bzw. Weiter- und Fortbildung gesichert werden?
Dies ist ein sehr interessanter Aspekt, denn bisher gibt es allenfalls etwa bei der IHK Duisburg einen Kurs für den Social Media Manager – immerhin geleitet von einem der Macher des Twittwoch Ruhrs, Gerhard Schröder – und inwieweit die UDE hier tätig ist wäre sicherlich zu erfragen. Hier wird es nötig sein ein gutes, modulares und aufeinander abgestimmtes Konzept zu entwickeln, welches nicht nur die Basics wie bei der IHK vermittelt – für Leute, die noch nie mit dem Bereich Kreativwirtschaft zu tun hatten – sondern auch, dass überlegt wird in welcher Art und Weise man Veranstaltungsformate verwendet, bestehende Institutionen – VHS? Stadtbücherei? – vernetzt und ein Gesamtkonzept für eine gute und fortschrittliche Bildungslandschaft gestaltet werden könnte. Man darf dies nicht Anbietern wie Comcave überlassen…

5.) In welcher Weise kann das Standortmarketing intensiver auf die Bedürfnisse der Branche eingehen?
In dem es vielleicht erstmal mit den Leuten redet? Sehen wir mal davon ab, dass das Stadtmarketing momentan kaum existiert nachdem die Zuständigkeiten innerhalb der DMG bzw. auch der GfW neu sortiert werden, worden sind. Das Stadtmarketing hat allerdings bisher die Kunst des Ignorierens geübt, war nicht mit der Szene vernetzt und interessiert sich auch nicht für sie. Tassen a la New York waren ja schon der Gipfel der Kreativität. Total kreativ sowas. Dem Stadtmarketing war es nicht zu vermitteln, dass es eine Szene in Duisburg gibt und dass man eventuell mal sich über sie informieren sollte weil eine gut-entwickelte Kreativwirtschaftsszene – egal ob jetzt „Oppa Franz“-Richtung oder eher Textrum-Richtung – natürlich ein Standortvorteil sein kann. Bis zu dieser Erkenntnis ist es aber noch ein weiter Weg.

Last but not least hängt dieses Thema eng mit der Frage nach der Fortbildung zusammen: Wie können Beratungsmöglichkeiten geschaffen oder ausgebaut werden, die junge Menschen als Quereinsteiger in den Kreativbereich professionell unterstützen? Vor allem, wer soll das tun? Wer ist Ansprechpartner – diese Frage hatte Christian Spließ hier bei uns auch schon mehrmals intensiv durchdacht. Wie kann eine Zusammenarbeit, eine Verzahnung von Dingen wie GRIID, Creative Stage zustande kommen? Spannende Frage.

Wir wünschen der Gruppe, die offenbar am Dienstag, den 23.06., sich zur ersten Sitzung zusammenfindet jedenfalls, dass sie über unsere Anregungen nachdenkt und etwas zustande bringt, dass Duisburg in diesem Bereich voran bringt – bekanntlich ist der Glanz der Social Media Hauptstadt, einer der Teilbereiche der Kreativwirtschaft, arg verblasst und auffrischungsbedürftig.

12 thoughts on “Kulturentwicklungsplan Duisburg: Thesen für die Kreativwirtschaft

  1. Aus meiner Sicht ist die Herangehensweise, die nach allgemeinen Strukturmaßnahmen für Duisburg fragt, wenig hilfreich. Mal abgesehen davon, dass ich den Hype um eine sogenannte ‚Kreativwirtschaft‘ ebenso für unangemessen halte. ‚Kreativwirtschaft‘ ist lediglich ein ökonomischer Sammelbegriff, faktisch ein sonderbarer Hilfsbegriff, der sehr unterschiedliche Ausprägungen unter einen Hut zu bringen versucht, doch arbeiten kann man damit nicht: Die Design-Branche ist z.B. B2B ausgerichtet, musikalische Veranstaltungen hingegen auf ‚Endkunden‘. Beide können sich als Dienstleister verstehen, es gibt aber auch künstlerische Ausrichtungen, die nicht nachfrage-, sondern angebotsorientiert arbeiten. Man wird differenzieren müssen, um eventuell zu Fragen zu gelangen, die hilfreich sein könnten … Im Hinblick auf B2B Dienstleistungen, wollte ich etwas Konzeptionelles entwickeln, würde ich mich mal mit Designern zusammensetzen. Im Hinblick auf künstlerische Produktionen und Darbietungen fehlt es seit Jahrzehnten an einer medial, journalistisch entwickelten Öffenlichkeit. Künste sind insgesamt im Ruhrgebiet kaum Thema, übrigens spartenübergreifend.

  2. Christian Heiko Spließ Mi, 24 Jun 2015 at 05:20:40 -

    Ich gebe zu: Der Begriff Kreativwirtschaft bzw. Kultur- und Kreativwirtschaft ist nicht besonders geschickt gewählt. So haben wir uns ja auch gestern auch erst darauf einigen müssen wie die Gruppe selbst den Begriff versteht.
    Ich stehe ja eigentlich diesem Artikel hier nahe, der etwas Licht in dieses Gestrüpp bringt: http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/kulturelle-bildung/60088/kreativwirtschaft?p=all
    Ob das Thema an sich ein Hype ist – dagegen spricht, dass man sich schon seit einigen Jahren mit diesem auseinandersetzt. Floridas Thesen sind ja schon etwas älter und wie im verlinktem Artikel zu lesen auch wissenschaftlich bisweilen überprüft worden.
    Macht dann mal einen Vorschlag, wie man den Sektor anders benennen oder erfassen sollte – dass der vielfältig ist, weiß ich. Aber leider muss man ja ab und an einfach einen Begriff für die „Schublade“ haben.
    Ich bin nach meinen Erfahrungen mit der Zusammenarbeit der Verwaltung der Stadt Duisburg vorsichtig. Ich weiß sehr gut, dass dieser Plan nur ein Vorschlag ist, der gewisse Dinge sammeln soll und dass der Rat mal wieder das letzte Wort hat. Die Unzufriedenheit über den Verlauf des Charette-Verfahrens zum Bahnhof ist auch heute noch deutlich spürbar.
    Andererseits: Ich möchte wenigsten aufzeigen, dass ich nicht nur dauernd meckernde Artikel schreiben kann – kicher – sondern auch meine praktischen Erfahrungen mitteilen.
    Glücklicherweise ist Susanne Kirches mit an Bord, die die Gruppe moderiert und mit beiden Beinen auf der Erde steht – man mag über die GfW denken was man möchte, aber wir haben hier in Duisburg auch Personen mit denen man arbeiten kann.
    Im Gegensatz zu Künstlern, die sich nach Berlin gemacht haben…
    Ad Astra

    • Wegmachen ist nichts Unfeines. Das ist ein Grundrecht, nämlich Artikel 11 Grundgesetz. Auch Gerhard Richter hat die DDR als Replublikflüchtiger verlassen. Seine dort unter dem kulturellen DDR-Einfluss entstandenen Bilder unterscheiden ist heftig von den Folgewerken.

      Sich ständig gegen den Revier- und Alt-Duisburg-MontanMuff (*RADuMM*) wenden zu müssen, um nur das größte Übel abzuwenden, führt zu kulturellen Ermüdungserscheinungen.

      Eine Beteiligungskultur ist in RADuMM-City nicht erwünscht. Ein einstimmiger Beschluss des Integrationsrats der Stadt Duisburg zur Beteiligungskultur wurde von Oberbürgermeister Sören Link (SPD Duisburg) seit 4. Februar 2014 nicht umgesetzt.
      https://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/vo0050.php?__kvonr=20063920&voselect=20054581

      Bei allem guten Willen – Susanne Kirches, GFW-Duisburg und Daniel Jung, Kulturbüro unterliegen der Gehorsamspflicht.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Gehorsamspflicht

      Ist der Groschen gefallen und es hat „radumms“ gemacht?

  3. Hallo Christian,
    es macht wenig Sinn, nach einem alternativen Begriff zu Fragen, der auch nur ein Sammelbegriff sein könne, für Tätigkeiten, die unterschiedlicher nicht sein können. Auch Floridas’ ‘kreative Klasse’ ist aus ökonomischer Sicht einfach Unsinn, weil viele Tätigkeiten in den Dienstleistungssektor einer Wirtschaft fallen, während dies besonders bei künstlerischen nicht möglich ist. Aber auch in den Wissenschaften und unter Ingenieuren gibt es Bereiche, die nicht in einen Dienstleistungssektor fallen können, weil man sich um Neuentwicklungen kümmert.

    • Wie immer – beraten werden kann über Begriffe oder Inhalte. Und dann stellt sich die Schneewitchen-Frage: „Wo bin ich?“ – In welchem Umfeld werden die Begriffe oder Inhalte beraten?

      Mögliche Antworten: „In der DDR mit dem Problem der Republikflucht. Im Ruhrgebiet mit dem Problem der Revierflucht.“

      Ich freu mich auf die Wiederholung der Geschichte, wenn „ der letzte Rest der Verbliebenen“ einstimmt mit der Endbügerschaft der einstigen DDR: „Wir sind das Volk!“ (noch bevor der Soli-West eingeführt wird; diese historische Zwischenstufe sollte Duisburg nicht auslassen!).

      Die Parteihochburg Ruhrgebiet und Duisburg als dominater Filz der Politik und Stadtverwaltung Duisburg muss von der erniedrigenden Praxis abweichen, (Neu-)Einwohner nur als Drücker der Clo-Spülung zu verstehen, damit die Duisburger Kanalisation – einst geplant für 700.000 Einwohner – ausreichend durchgespült wird. Es geht um Scheiße, die zum Himmel stinkt, Herr Oberbürgermeister Sören Link (SPD Duisburg).

      Lex Sauerland: Der Nächste ist Oberbürgermeister Sören Link (SPD Duisburg)? Wir sind das Volk!

  4. Es lohnt sich über die Ruhrgebiets-Ziegen nachzudenken: Als Einheimische und Eingeborene irren sie wie in Grimms Märchen herum und stöhnen am Ende ihrer Tour über Jahrzehnte: „Ich sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein!“

    Selbst Einheimische und Eingeborene sind zunehmend isoliert, suchen nach sinnerfüllenden Inhalten und Perspektiven neben dem unaufhaltsam wahrgenommenen Niedergang z.B. ihres Ortsteils Hochheide, der Stadt Duisburg und dem gesamten Ruhrgebiet. Die Parteihochburg hat sie entzweit. Die Stadtgemeinschaft wurde durch Parteien-, Verwaltungs- und SPD-Filz zerbrochen.

    Was sich derzeit als gesellschaftliche Ruhrgebiets-Ziegen abzeichnet, ein gewisses sozial-gehörntes Daseins(ver)fristen (politisches Siechen in Duisburg), wird zum Vorläufer der Renaturierung von Duisburg und des Ruhrgebiets: Buhren-Ziegen und Zwerg-Zebus auf den Halden von Duisburg und in den Poldern von Walsum und Hamborn. Eine Perspektive für Duisburg: das ist doch schön!

    Herzlichen Glückwunsch Herr Oberbürgermeister Sören Link über den Einklang mit dem griechischen Regierungschef Tzipras: Erst die politische Erbschaft eines Jahrzehnte langen politischen Versagens antreten und dann die Hand aufhalten: „Ähh, wir wollen den Soli-West!“, sagt die SPD Duisburg, NRW und WDR.

    Herr Oberbürgermeister Sören Link (SPD Duisburg), bei vielen Bürgern von Duisburg und in ihrem Wahlkreis haben sie kein Vertrauen. Geben Sie das Mandat des Oberbürgermeisters ab. Gehen Sie nicht in das Rathaus, sondern gehen Sie direkt in die Regierung von Griechenland! Dort wird Sie endlich jemand verstehen – selbst Ruhrgebiets-Ziegen auf ihren dürren Sommerurlaubswiesen.

  5. Bundestagsdebatte zu Griechenland am 1. Juli 2015. Hat der Vizekanzler auch indirekt die politische Kultur des Ruhrgebiets angesprochen?

    ‚Gabriel machte die politischen und wirtschaftlichen Eliten Griechenlands und ihre jahrzehntelange Korruption und ihren Klientelismus“ für die Lage in dem Land verantwortlich. Auch Europa habe hier zu lange weggesehen.‘
    http://www.spd-bundestagsfraktion.de/themen/weder-der-euro-noch-europa-sind-gefahr

    Die politischen und wirtschaftlichen Eliten Griechenlands; das kann man sich wie den brutalen Revierfilz vorstellen.

    Ist dieser Beitrag hier angemessen?
    Ja – die „künstlicherische Kultur“ lebt mit dem Revierregiem im Einklang. Längst wurde jeder kulturelle Widerstand durch das politische Gesöcks gebrochen. Im Einklang mit Revier-Propagandasendern wie Lokalzeit Duisburg/WDR betreiben Mandatsträger wie Oberbürgermeister Sören Link (SPD Duisburg) die althergebrachte Strategie des griechischen Syriza- und SPD-Filzes im Ruhrgebiet.

    Es gilt den Begriff Parteiparasit nicht nur im arsistotelischen Sinne zu verstehen. Die Einwohner müssen immer büßen. Das Gesöcks der Parteiparasiten hier im Ruhrgebiet und in Griechenland muss weg!
    Ruhrgebiet: Zuerst gehen die Lichter in Athen aus. http://www.zeit.de/2011/49/DOS-Markaris

  6. Kultur braucht Partizipation, d.h. Leute, die sich wohlfühlen und mitmachen. Dabei muss es fair zugehen, damit die Kooperation aufrecht erhalten wird.
    http://www.xtranews.de/2015/06/22/kulturentwicklungsplan-duisburg-thesen-fuer-die-kreativwirtschaft/?replytocom=20626#respond

    Bei Wikipedia besteht seit Jahren eine gestörte horizontalen Kooperation. Die Wikimedia Stiftung (WMF) handelt gegen die Interessen der AdministratorInnen. Die AdministratorInnen setzen ihre eigenen Interessen gegenüber dem wikipedianischen Fußvolk durch.

    Die Folgen sind an der Zahl der aktiven Wikipedianern und -innen zu erkennen, die schrumpft nämlich erheblich. Hatte die deutsche Wikipedia im Mai 2010 noch 7800 Aktive, so waren es im Mai diesen Jahres nur noch 5800. Bei dem sehr robusten Trend (Bestimmtheitmaß nahe 1) wird in 2020 die 4000er Marke unterschritten.
    https://stats.wikimedia.org/EN/TablesWikipediansEditsGt5.htm
    (vgl. gobale und englische Wikipedia https://strategy.wikimedia.org/wiki/File:Wikipedia_active_contributors_trend.jpg)

    Auch der ewige Vorsitzende des Kulturbeirats Udo Vohl (SPD) muss sich mit dem Thema „horizontale Kooperation“ befassen: Beteiligungskultur in Duisburg, am besten unterstützt durch Susanne Kirches, GFW-Duisburg und Daniel Jung, Kulturbüro Duisburg. Im Kulturbeirat wird entschieden, was Kultur ist, das entscheiden die oberen kulturellen Futtzies von Duisburg.

    „Kultur macht frei“, so die Selektion des Kulturbeirats Duisburg.

    Ob Hanswurst oder Hanniwürstin. Für Kulturschaffende in Duisburg muss absehbar ein Ende erkennbar sein, sich nicht mehr linken, jägern und krafteln zu lassen.
    ( Die Anregung zu dieser Formulierung stammt von Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD NRW) http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/die-mythen-der-nrw-finanzpolitik-aid-1.4712470 )

    siehe auch: Netzwerke *und* die Stadt. http://www.xtranews.de/2015/07/03/netzwerke-und-die-stadt/

  7. „Hanniwürstin“ ist als Neologismus ein neuer kultureller Beitrag aus Duisburg – zur kulturellen Bewährung einer Beschreibung von alteingesessen Revier-Prolls (im Verständnis von P-R-O-L-L, wie es hier bei Xtranews beschrieben wurde. Für Ihre Gegenrede, Herr Ratsherr Udo Vohl, werden Sie Gehör finden. Wir Duisburger Bürger sind da viel offener als Politiker im Allgemeinen.).