Duisburg: Auschwitz-Gedenkstättenfahrt der DGB-Jugend

Insgesamt 1000 Jugendliche, darunter auch etwa 30 aus Duisburg, werden am 17. Juni an einer Gedenkstättenfahrt der DGB-Jugend nach Oswiecim (Auschwitz) teilnehmen. Bis zum 21. Juni beschäftigen sich die Delegierten von Jugendverbänden aus Israel, Österreich und Deutschland mit der Geschichte der Shoa und mit db_DGBjugend_raute3der Frage, wie die Erinnerung an die Millionen Opfer wach gehalten werden kann. Auch ein Treffen mit Esther Bejarano ist geplant. Bejarano ist eine der letzten Überlebenden der Vernichtungslager Auschwitz und Ravensbrück. Anlass der Gedenkstättenfahrt ist der 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz.

„Es geht uns darum, zu erinnern – dafür zu sorgen, dass sich Auschwitz niemals wiederholen kann. Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus ist dabei schon seit langem fester Bestandteil der Arbeit der Duisburger Gewerkschaftsjugend“, sagt DGB-Jugendbildungsreferent Felix Spreen.

Zu dem von der Gewerkschaftsjugend initiierten Jugendbündnis gehören: der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Jusos in der SPD, Naturfreundejugend Deutschlands, SJD – Die Falken, linksjugend [’solid], Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), Jugendwerk der AWO, Grüne Jugend, DIDF, Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) und der israelische Gewerkschaftsbund sowie die israelische Gewerkschaftsjugend (Histadrut und HaNoar HaOved VeHaLomed).

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