Wird der Masterplan „RheinOrt“ neue Perspektiven für Hochfeld eröffnen?

Mit dem „Masterplan RheinPark/RheinOrt“ wird ein Handlungsrahmen für die weitere Entwicklung des ehemaligen Walzdrahtwerkes in Hochfeld geschaffen. Die städtebauliche Zielplanung „Duisburg an den Rhein“ erhält so einen weiteren, entscheidenden Schritt zur Entwicklung und  Anbindung der ehemaligen Industrieflächen an den Stadtteil Hochfeld und zur Erschließung des Rheins für die Stadt. Nach der Planung und dem Bau des RheinParks als erstem Schritt kann jetzt, mit dem Wegzug des Walzdrahtwerkes, der lange konzipierte zweite Entwicklungsabschnitt eingeleitet werden. „Der Masterplan wurde von der ,Projektgesellschaft zur Umnutzung des Standortes Hochfeld‘ des Flächeneigentümers ArcelorMittal Hochfeld AG in Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg entwickelt. Alle relevanten Vorgaben der Stadt Duisburg können damit umgesetzt werden“, erläutert Carsten Tum, Stadtentwicklungsdezernent, den Masterplan.

Entstehen soll die Erweiterung des RheinParks um sieben Hektar auf insgesamt 32 Hektar Park- und Freifläche. Die verbleibenden 25 Hektar werden zu einem städtebaulichen Quartier mit einer Mischung aus Wohnen, nicht störendem Gewerbe und Büronutzungen weiter entwickelt. Die Planer geben diesem Quartier den Namen „RheinOrt“. Auch „RheinOrt“ ist ein wichtiger Schritt zur Einwohnerförderung und Bindung an Duisburg. Hier soll ein qualitätsorientiertes und vielfältiges Wohnungsangebot unter anderem für junge Familien entstehen. Die Lage ist hervorragend, direkt am Rhein, verkehrstechnisch ideal angebunden durch die Bahn, Bahnhof Hochfeld-Süd, die Straßenbahn Linie 903, über die bereits neu gebaut Bocksbarttrasse auch mit dem Fahrrad gut erschlossen und liegt an der geplanten Trasse des Radschnellweges Ruhr, der über die Eisenbahnbrücke den Rhein quert. Die Haupterschließungsachsen ermöglichen eine direkte Verbindung aus dem Stadtteil Hochfeld durch das zukünftige Quartier „RheinOrt“ zum RheinPark und zum Rhein.  Hochfeld erfährt durch dieses Projekt eine städtebauliche Aufwertung und einen direkten Zugang zum Rhein. Wesentliche Zielsetzung der Erschließungskonzeption ist unter anderem innerhalb des Quartiers einige Verkehrsachsen dem Fuß- und Radverkehr vorzubehalten. „Das neue Stadtquartier wird sich als Impulsgeber positiv auf das städtebauliche und soziale Umfeld auswirken“, freut sich Carsten Tum.

Der Masterplan wird zur Beschlussfassung den politischen Gremien vorgelegt, zur Vorberatung am Donnerstag, 11. Juni, dem Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr und zur Entscheidung dem Rat am Montag, 22. Juni. Erst dann können die weiteren Schritte für den Bebauungsplan erfolgen. Der Masterplan ist unter der DS 15-0640 im Ratsinformationsportal auf der Internetseite der Stadt Duisburg zu finden.

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