DJÄZZ Programm Mai 2015

Djäzz Jazzkeller Duisburg

Djäzz Jazzkeller Duisburg

(Djäzz Jazzkeller Duisburg, Börsenstrasse 11, 47051 Duisburg, www.djaezz.de)

Freitag, 1. Mai 20:00 RilRec PunkRock IndieLabel & Mustermensch e.V. präsentieren: Hotel Energieball (Luxuspunk ausm Pott) und F*cking Angry (HC Punk aus Bonn).

Das Konzert wird vom WDR für die Dokumentation „Hier und Heute unterwegs“ gefilmt. Daher brauchen wir viel Unterstützung vom Publikum! Kommt vorbei, supportet uns und macht Party!

http://fucking-angry.blogspot.de/
https://www.facebook.com/hotelenergieball

Samstag, 2. Mai 20:00 Lesung: Jan Mohnhaupt „Auf der Kippe. Die zwei Leben des Michael Tönnies“ Eintritt 3 EUR

Ich bin in Kneipen groß geworden“ Michael Tönnies. Er hat geraucht, getrunken und gezockt: Michael Tönnies war ein Bundesligaprofi wie es ihn heute nicht mehr gibt. Er hat seinen Traum gelebt, extrem und echt, und beinahe hätte er mit seinem Leben dafür bezahlt. In die Geschichte der Bundesliga ist er dennoch eingegangen, als er 1991 für den MSV Duisburg fünf Tore in einem Spiel schoss, drei davon innerhalb von fünf Minuten. Bis heute ist es der schnellste Hattrick der Bundesliga – ausgerechnet gegen Oliver Kahn.

Doch nach seiner Karriere stürzte er ab – Kneipenpleite, Scheidung, 80 Zigaretten am Tag, Lungenemphysem. Er selbst hatte sich längst aufgegeben, doch die Unterstützung seiner Fans aus Duisburg brachte ihn dazu, sich schließlich doch noch für eine überlebenswichtige Lungentransplantation listen zu lassen. „Ohne die Fans wäre ich nicht mehr am Leben“, sagt er heute.

Der Journalist und MSV-Fan Jan Mohnhaupt hat über Tönnies’ spannende Lebensgeschichte ein Buch verfasst: „Auf der Kippe. Die zwei Leben des Michael Tönnies“, heißt es. Am 2. Mai 2015 stellen sie das Buch gemeinsam im Djäzz vor.

Dienstag, 5. Mai 20:00 Petrels (Denovali) und [B O L T] – Drones. Eintritt tba

Petrels (in Bandbesetzung) und [B O L T] präsentieren heute Abend ihre neuen Alben – ihr erster gemeinsamer Gig seit 2012 und somit auch eine nachträgliche Releaseshow für ihre gemeinsame Split aus 2013.

Zwei Bassisten, Tonnen von Effektgeräten und handgearbeitete Vintage Amps: [B O L T] lassen mit ihren Drones Wände wackeln – ein Ohrenfest für Freunde von SUNN O))), Ben Frost und Fans von ungewöhnlichem Equipment.

Mittwoch, 6. Mai 20:00 Jazzzone – Chimprella Session. Eintritt frei

The Chimps: Groove-Trio: Gitarre, Bass, Schlagzeug. Die Rhythmussektion der Duisburger Party-Reggaeband „The Chimprellas“ treiben als Groove-Trio ihr Unwesen. Alte Jazz-Standards neu vertont und mit treibenden tanzbare Grooves unterlegt. Zudem werden Eigenkomposition im Stil von John Scofield gespielt.  Die Chimps garantieren hochwertige musikalische Unterhaltung und Beats denen man nicht widerstehen kann:) Da zuckt das Tanzbein. Nach dem Eröffnungsset geht es heiß her, es wir gejammt! Natürlich wird die Affenbande (The Chimprellas) im Djäzz aufschlagen und das Djäzz aufmischen. Line Up: Martin (Drums), Will (Bass), Christian (E-Gitarre, Loopstation)

Donnerstag, 7. Mai 20:00 Wortlaut Ruhr Poetry Slam. Eintritt 5 EUR

Poetry Slam ist mittlerweile im Fernsehen und auf den Bühnen der großen Theater angekommen – aber im wunderbar wilden DJÄZZ lebt er noch an seinen Wurzeln.

Moderiert wird in der neuen Saison von Ruhrpokal-Sieger Jason Bartsch.

Freitag, 8. Mai 20:00 Vortrag: »Unser Auschwitz« – Erinnern als Surrogat des Vergessens. Eintritt frei

Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz.“ Mit diesem Satz bekräftige Bundespräsident Gauck jüngst die fundamentale Bedeutung von Auschwitz für die deutsche Kollektivität. Schon vor Jahrzehnten stellte Günter Grass fest, dass Deutschland denken Auschwitz denken heiße. Es ist kein Wunder, dass ausgerechnet der Israelhasser Grass die Formel eines geläuterten Bekenntnisses zu Deutschland erfand, schließlich personifiziert er geradezu jene “Lehren aus der Vergangenheit”, die im Nationalstaat den Ursprung allen Übels verorten, ihn aber nur beim jüdischen an den Pranger stellen. Israel scheint ein lebender Anachronismus in einer Welt zu sein, die “wegen Auschwitz” postnational geworden sei. Die Bundesrepublik fungiert in diesem Europa-Konzept nicht als ein Bestandteil unter anderen, sondern ist, gerade wegen seiner Vergangenheit, postnationaler Vorreiter. Wie das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil zur Einschränkung der Meinungsfreiheit höchst richterlich feststellte, sei die Bundesrepublik der Gegenentwurf zum Dritten Reich. Doch was ist dann Israel? Gerade weil die Deutschen aus ihrer Vergangenheit die richtigen, multikulturellen und postnationalen Konsequenzen ziehen wollen, werden sie zu Feinden der jüdischen Souveränität. Dieser Zusammenhang und seine Implikationen sollen im Vortrag entfaltet werden.

Niklaas Machunsky ist Redakteur der Kölner Zeitschrift »Prodomo« und Autor des Wiener Blattes »sans phrase«.

Eine Veranstaltung der Emanzipatorische Antifa Duisburg und der Initiative gegen Duisburger Zustände.

www.emadu.noblogs.org

www.gduz.blogsport.de

Freitag, 8. Mai 23:00 Party: Apartment – House & Techno im Djäzz. Eintritt 5 EUR

Nach dem fulminanten Start im Mai geht die neue Partyreihe für anspruchsvolle elektronische Klänge im Djäzz nun endlich in die zweite Runde:

Gustoh (Metropolis, compression, kwerfo:rmat) wird Freundentränen auf dem Floor sprudeln lassen, wenn er mit Liebe und Sorgfalt rares Vinyl und große Emotionen zu einem fein ziselierten Amalgam aus Sound verwebt, dem sich kein Tanzbein entziehen kann.

Saab (1919, Riviera Club) wird erneut einen Bogen von deepen Klassikern zu ebenso exklusiven wie experimentellen Kleinoden spannen und gleichermaßen für Staunen bei Musikkennern und Begeisterung bei Tänzern sorgen.

Ben Postler (Goldengrün,DU It Yourself) diggt wieder tief in seiner Sammlung und widmet sich vergessenen und verschollen geglaubten Produktionen aus den letzten 20 Jahren Technogeschichte mit einem Fokus auf maximale Enthemmung der Tanzfläche.

Karies, vier Jungs zusammengewürfelt aus & verstreut über Leipzig bis Stuttgart. Das Debut-Album wird im Herbst erscheinen und es wird ziemlich gut werden!

Samstag, 9. Mai 21:00 Konzert: Karies (Postpunk auf TCM) und Fenton Weills.

Stuttgart, ein Epizentrum für aufregende Musik. Wer hätte das gedacht. KARIES kommen wie HUMAN ABFALL und DIE NERVEN aus Stuttgart und bewegen sich musikalisch zwischen Fehlfarben, Abwärts und Die Haut. Epigonen könnte man meinen. Mitnichten. Die jungen KARIES klingen dabei so frisch, als hätten sie den Sound der frühen Achtziger gerade erst erfunden. Ihr Album „Seid umschlungen Millionen“ ist eins „der“ deutschen Alben des letzten Jahres. Word! Nicht ganz so jung ist die zweite Band des Abends. Die Fenton Weills. Ursprünglich in den Achtzigern dem Sauerland entsprungen, leben die Fenton Weills im Hier und Jetzt im Land verstreut. Der 09. Mai ist eine der seltenen Gelegenheiten, die Fenton Weills live mit ihrem rauen Garagen-Surf-Sound zu erleben.

Im Anschluss an das Konzert legt das Forbidden City Sound Collective aus Köln auf. Im Gegensatz zum unerträglichen Formatradio lügt das Collective nicht, wenn es das Beste aus den Achtzigern, Neunzigern und von heute verspricht.

Mittwoch, 13. Mai 21:00 Jazzzone: Nothing But The Truth. Latin Groove Session mit Armin Thommesen. Eintritt frei

Wie gewohnt am zweiten Mittwoch im Monat begrüßen wir die Openerband unter Leitung von Armin Thommesen (Schlagzeug) und Gästen. Purer Jazz von traditionell bis modern. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 14. Mai 20:00 Lesung: Die Wiedergutwerdung der Deutschen. Eintritt frei

»Some of my best friends are German«, machte sich Eike Geisel gerne über das antisemitische Stereotyp lustig, demzufolge einige Juden zu den besten Freunden zählen. Eike Geisel war aber nicht nur ein unnachgiebiger Kritiker des deutsch-jüdischen Verbrüderungskitsches und der Entsorgung deutscher Vergangenheit, sondern machte als Historiker mit seinen Arbeiten u.a. über den jüdischen Kulturbund und das Berliner Scheunenviertel aufmerksam. Der neue Band »Die Wiedergutwerdung der Deutschen« (Tiamat, April 2015) versammelt Geisels große essayistische Arbeiten wie über den Antisemitismus des »anderen Deutschland« und den Mythos vom Widerstand des 20. Juli.

»Die Deutschen haben sich nie als Bürger dieser Welt, sondern immer als Verdammte dieser Erde gesehen. Auch die Wiedervereinigung hat daran nichts geändert. Gab es vor dem Fall der Mauer 60 Millionen Opfer, so hat sich deren Zahl nun um 17 Millionen Insassen einer Einrichtung erhöht, die nicht nur der Kanzler schon vor 1989 als Konzentrationslager bezeichnet hatte.« Eike Geisel

Eintritt frei. Das Buch wird vor Ort verkauft.

Freitag, 15. Mai 21:00 Konzert: Klotzs – Kopfpunk für alte Leute. Eintritt tba

was gibts da schon viel zu sagen? alte leute und musik? vielleicht? irgendwo auf jeden fall schon stimmig….vielleicht aber auch nicht ganz? immerhin wird in der momentanen 2er-konstellation schon seit 2011 musiziert. man macht sich rar und hält sich zurück. lieber im stillen reifen und sich nicht zu sehr abhetzen? weisheiten….blablabla…… eine nette bezeichnung der band gegenüber war das nette wort „kopfpunk“…welches an sich ein nettes etikett darstellt und nichts beschönigt….aber auch keine völlige falschaussage ist. im grunde gehts hier in diesem fall um das was in diesem rahmen zählt…musik. daher nützt alles viele gerede nichts, wenn es auf diesen punkt zu sprechen kommt und dann nicht stimmt….was gibts da schon viel zu sagen? wer hiermit nichts anfangen kann…..naja…kann man ja an anderer stelle bei x-beliebigen anderen bands etwas über biographien lesen und sich eine nette geschichte für dieses kästchen ausdenken…..

Samstag, 16. Mai 23:00 Party: Tanz mit dem Herzen! Djs: Toto Ventura (Viva Rumore/Goldengrün), Fabian Saavedra-Lara (Angst/Sissikingkong), Steven Patrick Thorrissey (Pop Missile/DJäzz). Eintritt 5 EUR

Mit jedem Ton fühl‘ ich mich besser, mit jedem Wort erkenn‘ ich mehr von mir.“ (aus: Tanz Mit Dem Herzen, Fehlfarben, 1981)

Lasst euch verwöhnen! Pop Missiles Thorrissey ist Gastgeber des jeweils dritten Samstags im Monat im Duisburger Djäzz. Geliefert wird Clubkultur abseits des Konsens und der Gleichschaltung der üblichen Tanzflächen. Der Fokus liegt auf alternativer Popkultur, Counter Culture und Musikhistorie – doch verkopft geht es nicht zur Sache, denn diese Nacht ist zum Tanzen geh’n!

Lasst euch bedienen! Dass kein Fuss still bleiben wird, dafür sorgen im Monat Mai die Gast-DJs Fabian Saavedra-Lara aus Dortmund sowie Toto Ventura aus Duisburg. Beide sind in der freien Diskoszene zuhause und repräsentieren mit dem Sissikingkong und dem nicht mehr existenten Goldengrün Orte/Clubs/Bars, die in Idee und Geist dem DJäzz nahe stehen.

Lasst euch überraschen! Musikalische Ausrichtung oder Genres zu nennen würde jetzt nur limitieren – lasst uns zusammen eine große und grandiose Nacht kreieren!

Dienstag, 19. Mai 20:00 Konzert: New Rumors feat. Nicola Hein. Improvisationsmusik. Eintritt tba

‚New Rumours and Other Noises‘ > is an instant composing trio formed in Amsterdam in the end of 2013 by Argentinian saxophonist Ada Rave, Argentinian pianist Nico Chientaroli and Dutch double bass player Raoul van der Weide. This group mixes playfulness and concentration – with the use of prepared instruments, extended techniques, voice and objects – into refractory and unprecedented sonic adventures.

They are very active performing in the free improvisation scene from Amsterdam and around The Netherlands, and some times they invite other improvisers to join. Some of this improvisers are: Carl Ludwig Hübsch, Mars Williams, Jack Wright, Carlo Mascolo, Lina Allemano, Gianni Gebbia, Marialuisa Capurso and Mikaele Pellegrino, among others. This time they invited the great Köln based guitarist Nicola Hein to share a tour that will take place in different places around Germany. They played together before in Amsterdam, and decided to go deeper into this musical relationship.

Ada Rave – Saxophon

Nicolas Chientaroli – Piano

Nicola Hein – Gitarre

Raoul von der Weide – Kontrabass

Mittwoch, 20. Mai 21:00 Elektrischer Trubel Session. Eintritt frei

Opener Band:

Drums – Stefan Mühlenkamp, Martin Zang

Guitar+FX – Björn Steinhoff

Bass – Leon Dombrowksi

Danach freie Session for everybody

Donnerstag, 21. Mai 20:00 Konzert: Camille Bloom. Eintritt tba

Die wundervolle Gitarristin und Sängerin Camille Bloom bespielt die renommiertesten Clubs an der Ost- und Westküste der USA. Ihre Musik ist geprägt vom speziellen Stilmix, der die Musikszene der Metropole im Nordwesten der USA so einzigartig macht.

Ihr Motto: “Rock + Folk + Funk + Pop = a damn good show!” Bekannt für ihre unglaublich dynamische Stimme, die schnurrt und heult, kombiniert sie diese mit percussivem Gitarrenspiel. Sie veröffentlichte bereits mehrere Alben; über „Say Goodbye to Pretty“ heißt es: „This is wonderful; full of life; wild, sweet and rich in its sound textures; graced with songwriting that fills the heart and surprises the mind“. Mit neuen Songs im Gepäck tourt sie im Mai durch Europa.

Wer die Musik von Joan Baez und Tracy Chapman mag, wird von der wunderbaren Stimme und dem meisterhaften Gitarrenspiel dieser Ausnahme- Künstlerin aus Seattle begeistert sein.

Begleitet wird Camille von dem niederländischen Singer/Songwriter Eric Devries, der im Juni letzten Jahres sein drittes Album „Close to Home“ veröffentlichte. Eric Devries ist einer der renommiertesten und gefragtesten Musiker der niederländischen Americana-Szene. Mit seiner eigenständigen Mischung aus Folk und Blues, seinem exzellenten Finger-Picking, seinen ehrlichen, anspruchsvollen Texten schafft es Eric Devries immer wieder sein Publikum gleichermaßen zu berühren und zu unterhalten.

www.camillebloom.com
www.ericdevries.info

Freitag, 22. Mai 20:00 Lesung: Aus dem Leben eines Outlaw-Journalisten. Klaus Bittermann liest Gonzo-Briefe von Hunter S. Thompson und erzählt aus dessen Leben. Eintritt 5 EUR

Die Briefe, die der legendäre Reporter, Schriftsteller und politische Aktivist Hunter S. Thompson schrieb, bilden das geheime Kraftzentrum seines Lebens und Werks. Von den meisten hat er – lange vor den Zeiten elektronischer Kommunikation – carbon copies gefertigt, Durchschläge; und diese, wenn es sein musste, in Koffern mit sich herum geschleppt. Über sie kam nichts. Sie waren sein Heiligtum. Und zugleich waren sie eine alltägliche Übung, wie tiefes Einatmen – um sich aus dem Moment heraus, und sei er noch so finster, Freundinnen und Freunden mitzuteilen; um euphorisch einen rasenden neuen Gedanken herauszupusten; um seiner Wut auf die Verhältnisse eine eindeutige Richtung zu geben; um in einem existenziellen Ping-Pong den Dreh für einen Roman, eine Story, ein Buch zu finden; um das soeben gelebte Leben in all seiner Banalität und Größe zu dokumentieren. Für andere. Und für sich selbst.

Über 20.000 Briefe sind es, die Thompson in seinem Leben verfasst und an prominente Zeitgenossen von Tom Wolfe bis Jimmy Carter verschickt hat; an Freunde, Feinde und Familie, von unterwegs in der Karibik, aus Südamerika, den USA und schließlich von seinem als Festung empfundenen Zuhause in Woody Creek, Colorado. Sie bilden nicht nur eine Chronik der jüngeren amerikanischen Gegenkultur; es sind seine Memoiren, die nicht retrospektiv, sondern unmittelbar, aus dem Geschehen heraus, entstanden sind. Eine Autobiographie als Live-Mitschrift. Dabei ist seine Prosa, wie The New Republic einmal meinte, getränkt von »einer Art Rimbaud’schem Delirium«, wie es nur »wenigen Genies« eigen ist. Das gilt auch für seine Briefe – besonders für die, die er in den Morgenstunden schrieb.

»In seinen Briefen kann man diesem großen Schriftsteller und Journalisten dabei
zusehen, wie er sich in den Schlachten mit anderen Schreibern, in Feindbildern und Angstträumen (…) weniger selbst findet als erfindet: Hunter der Anarchist,
Hunter der Patriot, Hunter der Freiheitsfanatiker.« Der Spiegel

»Die Lektüre seiner Briefe ist – zärtlich manchmal, poetisch oft, noch öfter
entfesselt vor Wut, dann wieder überraschend rational – eine Erinnerung daran, den eigenen Instinkten zu folgen.« Julia Encke, Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung

Samstag, 23. Mai 20:00 Konzert: Gorilla Taxi (Rock). Support: Icelandiceland. Eintritt tba

GORILLA TAXI sind fünf Söhne des Ruhrgebiets, die mit steilem Manöverkurs die deutschsprachige Rockmusik aus ihrem seichten Dasein befreien.

Ohne Peinlichkeiten und aufgesetzten Attitüden, dafür aber mit einer
gewaltigen Portion Ehrgeiz und Überzeugungskraft, schaffen sie es spielerisch leicht die goldene Mitte zwischen Herz, Kopf und Hüfte zu treffen. Hier sieht man all die Dinge, die viele für lange verloren geglaubt hatten: Künstler bei denen Aufrichtigkeit noch groß geschrieben wird und die tatsächlich etwas zu sagen haben.

Inspiriert durch internationale Größen wie den Foo Fighters und Biffy Clyro ergänzen GORILLA TAXI ihren Sound mit einer Prise Leichtigkeit und jeder Menge Sex! Ein Konzertbesuch ist ein Erlebnis, dass man so schnell nicht vergessen wird. Teenies bekommen große Augen und Mittdreißiger verlieren alle Hemmungen.

Sonntag, 24. Mai 20:00 Konzert: 6000 Jahre Dr. Zoidberg

Vor 6000 jahren schuf der große Vulkangott eine Riesenwelle, um die Menschen zu bestrafen. Wie jedes Jahr bringen wir ihm ein Opfer, damit er die Welle zurückhält. Wer nicht an der Zeremonie teilnimmt, trägt unmittelbare Mitschuld am Weltuntergang.

Mittwoch, 27. Mai 21:00 Urban Funk Session mit dem Urban Funk Orchestra: loud´n funky. Eintritt frei

Verspielt wie ein Jazztrio oder energetisch wie ein großes Orchester – dabei stets funky und präzise abstrakt, wie ein Uhrwerk auf LSD. Das X – tett bedient sich der Basis – Elemente moderner Großstadt – Musik, um diese virtuos auf ihre Dehnbarkeit zu testen. Irgendetwas zwischen Jazzrock, Rare-Groove, Drum’n’Bass und P-Funk. Auf Basis des freien Zusammenspiels entstehen vor dem entzückten Zuhörer erstaunliche Soundcollagen und immer tanzbare Beats. Hier gelingt spielerisch improvisiert und live, was andere aufwändig im Studio zurechtschrauben.

Mit dabei: U.F.O. Walter (Bass), Christian „Zecke“ Willeczelek(Drums), Matthias Dymke (Wurli & Synths) Markus Ostfeld (Percussion), Andre Meisner und /oder Stefan Dahlke (Gebläse).

Donnerstag, 28. Mai 20:00 B1 – Untitled. Elektronische Musik abseits der Populärmusik.

Freitag, 29. Mai 20:00 Konzert: Porters + 24/7 Fucked Ups. Eintritt tba

THE PORTERS:Traditioneller Folk trifft auf pure Punkrock-Energie – das sind The Porters aus dem Raum Düsseldorf. Seit 2001 zieht die fünfköpfige Band das volle Register zwischen verspielten Melodien auf der Geige und verzerrten Gitarren. Mit Piano, Hammond-Orgel und Mandoline untermalen sie die Atmosphäre einer Ballade oder rocken, bis die Wände wackeln. Heraus kommt ein eigener Sound, der mal an verrauchte Pubs, mal an kernige Punkrock-Schuppen erinnert.

The Porters machen ihr eigenes musikalisches Ding und schütteln jedes Klischee typischer Folk Punks ab. Ihre Songs sind geprägt durch Einflüsse von Punk über 60’s Garage und Country bis hin zu Hardrock. Diesen Wurzeln bleibt die Band immer treu. Auf dem aktuellen Album „Rum, Bum & Violina“(Cargo Records, 2012) kommen mehr Country, mehr purer Rock und ein breiteres Instrumentarium zum Tragen. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern „Anywhere But Home“ (Knock Out Records, 2007) und „A Tribute To Arthur Guinness“ (K.O.R., 2002), die durch Einflüsse aus dem Irish Folk geprägt sind. Egal in welche Richtung sich ihre Musik entwickelt, eins bleibt: Sie geht ins Blut.

Der Porters-eigene Sound, erinnert hier und dort an Dropkick Murphys, Flogging Molly oder Social Distortion. Dennoch haben sie sich eine Nische geschaffen, die sie souverän ausfüllen.

24/7 FUCKED UPS: Die faulste Band der Welt meldet sich nach einer Kreativpause zurück. Geboten wir eine gewohnt souveräne Punkrock-Show mit Stilelementen aus Pop-Punk, Swing und Psychobilly.

Samstag, 28. Mai 20:00 Früchte des Alltags. Ein Live-Late-Night-Abend von und mit Gavin von Darl und Gregorowicz. Eine Bühne, zwei Stühle. Ein Abend, zwei Ansichten. Eintritt tba

Wer nicht unter einem Stein lebt, wird nicht umher kommen, sich eine nahezu täglich Meinung zu bilden: Zum Tagesgeschehen, dem neuen Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur oder der neuen Revolverheldsingle.

Und in den Kneipen tauschen sich dann die unzähligen Bundestrainer und Fachexperten darüber aus, um sich vor den Fernsehern daheim dann aufregen zu können. Aber niemand fragt eigentlich: Wofür?

Früchte des Alltags“ ist die abendfüllende Idee einer Live-Late-Night-Show. Ganz ohne Kameras – aber mit Ideen, Ansichten, der Zeit, einen Gedanken zu Ende zu spinnen und Livemusik.

Mit der Frage: Was wollen wir eigentlich mit unserer Meinung? Der Unterhalter Gavin von Darl und der Liedermacher Gregorowicz tauschen sich aus, regen und stacheln sich auf und kommen irgendwie so: Zum Punkt.

Die Veranstaltung, die ab Herbst 2015 regelmäßig auf diversen Bühnen stattfinden wird, feiert am 30. Mai 2015 im Djäzz Jazzkeller Duisburg Vorpremiere.

Die Gäste am ersten Abend sind Liedermacher Bashert. und der Geschäftsführer der Radiostation der Universität Duisburg-Essen CampusFM, Sebastian Seifert.

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