Duisburgs ewiger Stillstand oder Was läuft hier eigentlich schief?

Hach der Frühling! Das blaue Band des Erwachens der Natur flattert mal wieder durch die Lüfte. Falls es sich dummerweise in einer Platane in Bahnhofsnähe verfangen sollte wäre es bestimmt über Nacht weg, aber ja, der Frühling. Im Kantpark bekommen die Bäume neue QR-Codes, das karge Weiß des Kaufhofes strahlt in einem gewissen abgenutzten Melange-Farbton – vermutlich hat sich das halt der Eierfarbe angenähert über Ostern. An der Platte buddeln Bagger irgendwelche Kanäle und man wartet nur darauf, endlich mal dort wieder frisches Grün zu sehen. Und über allem prangt ein Sofa auf einer Brücke und beschert einer Gruppe Schlagzeilen, die total gerne in Duisburg lebt. Nicht zu vergessen auch deren PR-Agentur, die dieser Tage fleißig damit beschäftigt ist eine Mail nach der anderen zu schicken. In der City ist mal wieder Handwerkermarkt, was freue ich mich schon wieder auf das Weinfest, Heringsmarkt, Weinfest, Heringsmarkt – ne – moment – Duisburg in Lack und Leder – nein, auch falsch. Egal: Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus und da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zu Haus. Wer weiß, wo in der Fremde das Glück mir noch blüht. Heißt es da auch.

Aber halt, sagte nicht Goethe schon: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ Dummerweise heißt das Gedicht aber nicht irgendwie Gegenwart, Zukunft oder erwartungsvolle Spannung des Kommenden. Es heißt „Erinnerung“. Duisburg als Stadt der Erinnerung passt ja irgendwie. Wir erinnern uns ständig und dauernd. Wer die eigene Geschichte nicht kennt, weiß ja auch nicht wie er die Zukunft gestalten soll. Das stammt jetzt wiederum nicht von Goethe, aber trifft es natürlich auch auf den Punkt. Nur: Das ständige Verharren in der Vergangenheit bringt einen nun auch keinen Deut weiter. Und ja, natürlich, das Glück liegt in Duisburg. In der Obermauerstrasse. Ein wenig weiter mausert sich die rp_300px-Duisburg_corputius_15664.jpgWallstrasse allmählich zu einem In-Tipp für geschmackvolles Kunsthandwerk und wunderbare Geschenke. Trotz oder gerade wegen der Königsgalerie? Keine Ahnung. Nicht zu verschweigen aber auch, dass andernorts diverse Leerstände zu verzeichnen sind. Auch in den beiden Malls der Stadt. Ob die höhere Gewerbesteuer in Duisburg zur Ansiedlung von neuen Geschäften führt muss abgewartet werden aber mal unter uns – wie wahrscheinlich ist das denn schon?

Andererseits scheint aber auch gerade wieder etwas Leben in die Kreativwirtschaftsszene zu kommen. Oppa Franz, das Workcafe sind vorsichtige Zeichen dafür, dass sich hier was tut. Jetzt ist es natürlich so, dass wir hier in Duisburg – und das unterscheidet uns von Dortmund etwa – an der Universität Studiengänge hätten, die in Richtung der Kreativwirtschaft zielen. Ingenieure machen keine Läden in der Innenstadt auf. Da kann man dann seufzen oder vielleicht auch mal auf die Suche danach gehen was Duisburg als Logistik oder als – blödes Schlagwort – Industrie 4.0-Standort zu bieten hätte. Wenn die meisten Kreativen in Bochum, Düsseldorf, ja, sogar in Köln arbeiten dann ist Duisburg offenbar für Kreative kein Ort zum Bleiben. Nicht, dass ich das nicht schon mal ständig angemahnt hätte. Muss man dann akzeptieren. Wer jetzt meint, das ewige Gemecker würde nichts bringen und man müsse doch positiv denken wenn die Stadt sich entwickeln will und es gibt doch den Masterplan Wirtschaft und den Kulturentwicklungsplan – ja. Und? Soll ich vor Freude in die Luft springen deswegen? Beim Kulturentwicklungsplan warte ich immer noch auf die Nachricht darüber, dass es irgendwie einen neuen Termin gibt und beim Masterplan Wirtschaft – sind da Bürger eigentlich beteiligt? „Möglichst „konkret, umsetzbar und nachprüfbar“ wollen Vertreter der Duisburger Unternehmerschaft sowie der Stadt Duisburg, wirtschaftliche Ziele und Ideen zur Entwicklung des Standorts festschreiben.“

Wer sich kümmert kann nicht bewahren

Die SPD als Partei der Kümmerer. Sich um etwas kümmern ist im Prinzip nichts Verkehrtes, es zeigt Anteilnahme, es zeigt Besorgnis, es zeigt Mitmenschlichkeit. Wer sich in der Nachbarschaft darum kümmert, dass der Dreck von den Strassen kommt, Blumenbeete anlegt, mal die Betreuung der Kinder von Nebenan übernimmt wenn es nötig ist – das ist etwas, was den Menschen auch zu Recht zum Menschen macht. Sich um etwas kümmern heißt auch Dinge in Bewegung zu setzen wenn man meint, dass sie nicht so sind wie sie eigentlich sein sollten. Gerade dann ist der Aspekt des Kümmerns wirklich richtig und wichtig. Und die SPD ist eine Partei der Kümmerer.

Aber betrachtet man sich die Politik in Duisburg wird schnell klar, dass die SPD hier sich zwar kümmert aber diesen Begriff des Kümmerns entweder nicht konkret mit Leben füllen kann oder mag und dass der Begriff des Kümmerns sich hier in Duisburg längst in die andere Richtung gewandelt hat. Die SPD in Duisburg verkümmert und vorkümmert. Sie verkümmert in ihrer Funktion als Partei dahingehend, dass sie versucht möglichst keine Fehler zu machen, die in Richtung einer neuen Loveparade-Katastrophe führen könnten. Damit wechselt sie von der Rolle des Kümmerers in die des Bewahrer des Status-Quos, der unterstützt von den leeren Kassen – sicherlich eine Tatsache, aber manchmal auch ein vorgeschobenes Argument – den Betrieb einfach nur am Laufen hält. Wirklich Innovation kann in diesem Fall gar keinen Platz haben, da man sich selbst nur darauf beschränkt das Notwendige zu tun – meistens nur das Notwendige Übel. Zudem verstärkt wird das durch die Tatsache, dass der Rat der Stadt für Entscheidungen sich immer neu die Mehrheiten zusammensuchen muss. Die eigentlichen klaren Ziele einer Politik des Kümmerns können auf diese Art und Weise nicht durchgesetzt werden weil letzten Endes der Kompromiss die Stadt regiert. Wenn alle dauernd nachgeben müssen werden allenfalls Minimalziele durchgesetzt – der große Wurf kann so auch nicht stattfinden. Stattdessen ist das dann die Devise: Augen zukneifen und verbissen bis zur nächsten Wahl durchhalten, vielleicht wirds dann besser.

Was die Politik in Duisburg auch auszeichnet ist das Vorkümmern. Manchmal habe ich das Gefühl, ich als Bürger müsste eigentlich nur meine Klappe halten und mich angenehm ins Privatleben zurückziehen weil ich bei aktuellen Entscheidungen keine Rolle spiele, übergangen werden oder bei der Bürgerbeiteilung williger Lakai bin, der nur Ja und Amen zu sagen hat. Denn die Partei sorgt ja für den Bürger und wenn sie der Meinung ist, dass Platanen gefällt werden müssen dann macht man das – und ist überrascht wenn der Widerstand zu einem Occupy Duisburg führt. Das konnte man ja nicht ahnen, dass der wohlgemeinte Wille wegen eventueller Förderungsmillionen, die die Stadt dringend braucht so von den Bürgern mit Füßen getreten werden wird. Wenn es um Stimmen für die Wahl geht, dann spielt der Bürger brav seine Rolle aber anschließend darf er dann wieder sich schön in sein Neobiedermeider-Paradies zurückziehen und die Vorteile der Ehrenamtkarte der Stadt genießen, wenn er sich mal kümmert. Und der Politik bloß nicht in die Quere kommt. Wie gut, dass man sich um uns kümmert und uns alle lästigen Entscheidungen abnimmt, ja, uns noch nicht mal fragt.

Das Gute ist so nah?

Goethes Rat, dass man ja nur das Glück in der Nähe begreifen müsse kann man nur befolgen, wenn man vorher in die Ferne geschweift ist. Erst aus der Erinnerung daran, was man in der Ferne gefunden hat wird das, was in der Nähe zu finden ist klarer und begreifbarer. Wirft man einen Blick also auf die umliegenden Städte so stellt man fest, dass es eine Art Renaissance der Bürgerbewegung gibt. Nicht jeder wird ein Innovative Citizen sein – ich zweifle auch ernsthaft daran, dass es diesen in Duisburg wirklich gibt, mir ist nicht bekannt, dass wir hier Räume hätten in denen ein 3D-Drucker steht, Arduino-Kurse gegeben werden oder sich um die Frage nach der Stadtbegrünung jenseits von Kants Garten gekümmert wird. Das ist hier kein Thema. Es wird nicht diskutiert. Zugegeben, der Innovative Citizen ist auch eine eher eine Nischenbewegung momentan, aber dass Bürger vermehrt mitbestimmen möchten und wollen – und das jenseits von Charette-Prinzipien – ist ja spätestens seit Stuttgart21 klargeworden. Nur Duisburg verpennts mal wieder während etwa Köln sich in der Philharmonie einen Tag lang Gedanken über die Stadt an sich macht. Dortmund hatte im letzten Jahr das Innovative Citizen Festival. Während sich Wuppertal zur Utopiastadt wandeln möchte – Wuppertal! Wer erwartet das Utopia in Wuppertal! Nichts gegen die Stadt selbst natürlich, das sei ferne – fördert der Staat sogar ganze Science Hack Days, in derem Rahmen man sich nicht nur über die Technik sondern generell über die Stadtgesellschaft austauschen kann. Wer mit dabei ist? Natürlich die coolen Städte wie Berlin – und Dortmund. Gibt man Duisburg in der Suche ein bekommt man die alten Meldungen über die MS Wissenschaft, die zum Thema Digitale Gesellschaft hier im letzten Jahr anlegte. Keine Pointe. Leider. Es kümmert sich halt keiner so richtig um Innovationen hat es den Anschein. Wenn man um das tägliche Überleben kämpft ist das natürlich auch kein Wunder.

Beim Thema des Guten in Duisburg können Politiker bekanntlich eine Menge von Zahlen, Daten und Fakten herunterrasseln. Mir als Bürger, der aktiv etwas für die Stadt tun möchte – und der das irgendwann mal lässt weil ich den Eindruck habe, ich werde entweder nicht ernst genommen oder Partizipation ist nur im Rahmen der Formate des Rathauses gewünscht – interessiert mich nicht wieviel Stahl in Duisburg hergestellt wird. Oder dass jetzt Kreuzfahrttouristen den Innenhafen besuchen kommen wegen – wegen – warum eigentlich? Wegen des Gartens der Erinnerung? Wäre immerhin schön. Wegen der herausragenden Architektur des Gesamtbildes? Um eine ins Leere laufende Steintreppe anzuschauen? Egal, ich wollte mich ja auf das Gute konzentrieren.
Das Glück, Onkel Stereo, DJäzz, Public Home, Oppa Franz, Workcafe. Landschaftpark. Stadtwerketurm. Das Grüne an der Uni. Platzhirsch. Und – und – und… Hmmmmm… Das Angebot der Kirchenmusik zählt natürlich auch dazu. Philharmoniker. Oper. Theater. Stadtbücherei – weiß nicht, da muss man abwarten bis die umgezogen sind und sich wie die VHS neu positioniert haben. Ich hoffe gleichzeitig, dass die Stadtbücherei Duisburg sich eine Scheibe von der Köln abschneidet, wenn nämlich die Aufgabe einer Stadtbücherei darin besteht Bildungsangebote an alle Bürger zu tragen darf nicht vor neuen Technologien wie 3D-Druckern, Tonstudios oder Fablabs zurückgeschreckt werden. Im Gegenteil: Gerade der neue Ort in der Innenstadt gelegen wäre ein gute Keimzelle für ein starkes Viertel. Wenn dann die VHS mitzieht könnte das der Motor für eine neue Entwicklung sein. Allerdings lässt sich das nicht von der Politik verordnen – würde die Politik die Rolle des Kümmerers ernstnehmen würde sie sich zwar fürsorgend die Anliegen der Bürger anhören, sie müsste natürlich auch im Rahmen der Möglichkeiten der Stadt entscheiden. Aber sie müsste Respekt vor dem Bürger haben. Und ich hoffe diese Art des Respekts gegenüber dem Bürger in der neuen Stadtbibliothek zu finden. Vermutlich enttäusche ich mich da wieder selbst in der Zukunft, eine neues Gebäude heißt noch nicht eine neue Denkungsart. Wobei ich auch hoffe, dass neben den Risiken auch die Chancen für die Entwicklung der Digitalen Gesellschaft in der VHS gelehrt werden. Dazu bedürfte es aber natürlich der entsprechenden Lehrer bzw. Referenten. Eine VHS ist auch nur so gut wie das Potential, das in der Stadt liegt. Wobei dies auch für die IHK gilt. Allerdings muss man abmildernd sagen, dass zumindest einige positive Signale aus deren Richtung zu kommen scheinen…

Es ist ja nun wirklich nicht die Frage welches Potential Duisburg hat. Moment. Natürlich ist das die Frage. Die soll ja der Masterplan Wirtschaft beantworten ebenso wie der Kulturentwicklungsplan Möglichkeiten aufzeigen soll. Hier wäre wirklich die Chance gezielt und in Ruhe sich die Stadt anzuschauen und nachzufragen. Sich wirklich in den Dialog mit dem Bürger zu setzten und gleichzeitig mit der Industrie und der Wirtschaft zu planen. Dummerweise ist der Bürger beim Masterplan Wirtschaft aber gar nicht mit am Tisch. Sondern nur Vertreter der Unternehmen und Wirtschaft. Was angesichts des Thema Familienfreundlichkeit verwundert – ausgerechnet der Bürger, der Probleme wie eventuell nicht vorhandene Kita-Plätze oder unsaubere Spielplätze hat, ausgerechnet der Bürger ist bei diesem Thema nicht am Tisch? Sehr obskur. Nein: Absurd. Und das Thema Bildung etwa betrifft natürlich auch keinen, der in Duisburg wohnt. Lassen wir das doch die Wirtschaft und den Unternehmen vor Ort. Die kümmern sich dann darum. Ob die dann an den Erfordernissen vorbeiplanen oder nicht – es ist ja noch nicht gesagt ob die Vorschläge für den Masterplan auch umgesetzt werden. Es klingt ja nicht so als ob die Stadt sich irgendwie verpflichtet all das umzusetzen, was dann auch im Kulturentwicklungsplan an Vorschlägen der Bürger kommt. Hier hat man ja immerhin mal die Künstler der Stadt bzw. die interessierten Bürger zusammengerufen. Hier bereitet die Stadt, so liest man, jetzt die nächsten Schritte vor. Jetzt mag es sein, dass ich eine Mail übersehen habe oder im Spam-Ordner nicht genügen nachgesehen habe – nach knapp einem Monat allerdings und nach der rechtzeitigen Anmeldung für eine der Gruppen habe ich keine Ahnung was jetzt passiert. Tja, der Obermeckerer will endlich mal wieder was tun für die Stadt und dann sitzt man halt wieder nur blöd rum und wartet auf Informationen. Und blättert sich erneut durch die PDF-Präsentation der Auftaktveranstaltung. Da gibts in meiner Arbeitsgruppe so etliche Punkte, die ich gerne mal durchdacht hätte oder zumindest schon mal angesprochen hätte. Blöderweise habe ich keine Ahnung wer in meiner Gruppe ist. Statt dass man nach Ende der Auftaktveranstaltung sich schon feste Ziele und einen Zeitplan in Petto hat – Pläne kann man immer umwerfen – macht man halt irgendwas. Was genau möchte ich gerne wissen. Ich denke auch, dass die Stadt hier in Bringschuld ist und ich nicht nachfragen muss wann es weitergeht.

Wir brauchen Augenhöhe sonst geht das nicht

Wenn also schon bei Projekten bei denen ich als Bürger mitarbeiten möchte man nicht unbedingt den Eindruck hat, dass die Stadt hier mit Engagement und Enthusiasmus dabei ist – das muss sie ja auch nicht sein. Wenigstens aber gebietet der Anstand eine gewisse Form der Umgangskultur miteinander. Dass dies sich auf beide Seiten bezieht sollte klar sein. Wer ständig nur Dagegen ist wird kaum vorwärts kommen weil er viel zu viel Zeit damit verbringt überall Widerstände zu sehen. Ja, auch wir Bürger sind nicht unbedingt die Vorzeigware der Stadt an bestimmten Stellen und natürlich sind wir manchmal auch nicht in der Lage über unseren Schatten zu springen. Wenn aber eine Seite sich bemüht und ignoriert wird ist das auch nicht optimal. In der Regel sollte die Politik ja gerade den Bürgerwillen vertreten – irgendwie war da mal was im alten Athen meine ich, aber da war auch nicht alles glänzend, wählen konnte da auch nicht jeder. Ja, wir Bürger sind auch stur. Hitzköpfig. Manchmal so widerständig, dass wir Lösungen nicht akzeptieren wollen auch wenn sie das Beste wären. Keine Frage.

Es scheint irgendwie als würde sich in Duisburg die Lage aus „Metropolis“ wiederspiegeln. Die unten in den Katakomben arbeiten haben nicht das Gefühl, dass die da Oben sich irgendwie um sie sorgen würden. Schön – in Metropolis hat sich der Kapitalismus in Reinkultur entwickelt und Wahlen scheint es nicht zugeben. Und das seufzend-schmachtende Filmmotto, man müsse sich ja nur genügend lieb haben und alles wird gut ist auch nicht gerade hilfreich für die Stadt Duisburg. Nein. Stattdessen könnte die utopische Situation geschehen, dass man sich auf Augenhöhe begegnet. Es reicht nicht in einer Sprechstunde mit Voranmeldung die Bürger zu sich kommen zu lassen – „gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen würscht“. Das ist keine Partizipation, das versetzt den Bürger in die Rolle des Bittstellers. Aktive Partizipation heißt Augenhöhe, Respekt, Verantwortung und Anteilnahme. In den gegebenen Rahmen – mit den vorhandenen Möglichkeiten. „Suchet der Stadt Bestes“ heißt es bei Jeremia. Der Stadt Bestes. Nicht das eigene Beste. Nicht den eigenen Vorteil. Nein, das Beste der Stadt soll gesucht werden. Vergessen wir das nicht und versuchen zumindest einen Prozess in Gang zu setzen in dem weder der eine Bittstiller, noch der andere Regent ist. In dem weder Alles ermöglicht wird, noch das Positive unterdrückt wird. In dem akzeptiert wird, dass es manchmal langsamer geht, in dem aber auch das Langsame transparent gemacht wird. Vielleicht können wir so lernen das Glück zu begreifen, dass immer da ist. Und hepp.

 

 

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