BUND Duisburg Veranstaltung: Wie viel Braunkohle – verträgt das Klima?

Die Duisburger Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veranstaltet am Montag, den 13. April 2015, 19.00 Uhr eine Vortragsveranstaltung zum Thema „Wie viel Braunkohle – verträgt das Klima?“.

Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. 2015 wird ein wegweisendes Jahr zur Erreichung der Klimaschutzziele. Die Bundesregierung entscheidet demnächst, ob die Energiekonzerne ihre CO2-Emissionen mindern und dafür Kohlekraftwerke abschalten müssen. Auf europäischer Ebene wird diskutiert, ob die derzeitigen Überschüsse von über zwei Milliarden Berechtigungen im EU-Emissionshandel vom Markt genommen werden. Und ab Ende November wird in Paris über ein Kyoto-Nachfolgeabkommen verhandelt.

Wenn Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen will, dürfen zwischen 1,4 und 2,5 Milliarden Tonnen Braunkohle im Rheinischen Revier nicht gefördert und verstromt werden. Das ist das Ergebnis eines vom NRW-Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) beim Öko-Institut e.V. in Auftrag gegebenen Gutachtens. Kerstin Ciesla, stellvertretende Landesvorsitzende des BUND NRW stellt die Ergebnisse des Gutachtens vor.

Auch die Menschenkette, die am 25. April im Braunkohlerevier Garzweiler II gestartet werden soll, wird vorgestellt, Fahrkarten für die Anreise mit einem vom BUND Duisburg organisierten Bus ab dem Duisburger Hauptbahnhof ins Braunkohlerevier können erworben werden.

Ort: Café Museum am Kantpark, Friedrich-Wilhelm-Str. 64 in 47051 Duisburg

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