Jüdischen Gemeinde Duisburg: Michael Rubinstein verlässt die Gemeinde

Zum 1. Juli 2015 kommt es zu einem Wechsel in der Geschäftsführung der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr Oberhausen K.d.ö.R.: der bisherige Geschäftsführer Michael Rubinstein (42) verlässt nach elf Jahren auf eigenen Wunsch die Gemeinde. Ihm folgt Alexander Drehmann.

 

OB-Kandidat Michael Rubinstein - Foto: Thomas Rodenbücher

Michael Rubinstein – Foto: Thomas Rodenbücher

Hintergrund dieser Personalie ist die Berufung von Michael Rubinstein zum neuen Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem größten jüdischen Landesverband in der Bundesrepublik mit mehr als 16.000 Mitgliedern. Unter dessen Dach befinden sich insgesamt acht Gemeinden, darunter auch als zweitgrößte die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr-Oberhausen. Dienstsitz des Landesverbandes ist Düsseldorf.

 

Mit Alexander Drehmann (36) hat sich die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr Oberhausen für einen erfahrenen Nachfolger entschieden. Seit 2010 ist der in der Ukraine geborene und Mitte der neunziger Jahre nach Deutschland ausgewanderte Alexander Drehmann Büroleiter der Jüdischen Gemeinde Aachen und daher mit der leitenden Position innerhalb einer Jüdischen Gemeinde bestens vertraut. Durch seine langjährige Tätigkeit für verschiedene jüdische Organisationen verfügt er über entsprechendes Netzwerk, das er in seine Arbeit einbringen wird.

 

Die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim/Ruhr Oberhausen verfügt mittlerweile über vier Standorte in drei Städten sowie einen eigenen Kindergarten. In Oberhausen ist sie darüber hinaus seit 2013 staatlich anerkannte Integrationsagentur. Mit der nunmehr getroffenen Personalentscheidung setzt die Gemeinde ein bewusstes Zeichen der Kontinuität – sowohl in der eigentlichen Gemeindearbeit wie auch in der Zusammenarbeit mit Gesellschaft, Kirchen, Verbänden, Verwaltung und Politik.

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