Deutsche Nummernschilder: was sich kurz- und langfristig ändert

Der TÜV initiiert 3D-Kennzeichen aus Kunststoff und unser Bundesverkehrsminister stößt die Überlegung an, dass Städte und Gemeinden zukünftig selbst bestimmen dürfen, welche Buchstaben auf ihren Autokennzeichen stehen. In den kommenden Jahren steht uns wohl auch eine digitale Aufrüstung bevor. Dazu an dieser Stelle mehr.

© istock.com/ holgs

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Nummernschilder beziehungsweise Kennzeichen aller Art kann man heutzutage auch ganz einfach im Internet ordern. Exemplarisch können wir an dieser Stelle die Autoschilder von guenstige-kennzeichen.de nennen. Immer häufiger hört man auch von sogenannten 3D-Kennzeichen, die aus elastischem Kunststoff bestehen und einen Rempler wegstecken, ohne dauerhaft zu verbiegen. Die besagten Nummernschilder sollen nach Angaben des Prüfdienstleister TÜV SÜD fälschungssicher, selbstreinigend und lange haltbar sein. Wenn einmal jemand beim Ausparken mit der Anhängerkupplung dagegen fährt, bleibt an den elastischen Schildern meist nicht einmal ein Kratzer zurück. Die auf dem Nummernschild abgebildeten Ziffern sind derart durchgefärbt, dass das Abblättern der Farbe weitestgehend ausgeschlossen werden kann.

Das Nummernschild und der Umgang mit demselben werden zudem immer praktischer. Von der Möglichkeit, bei einem Umzug das Kfz-Kennzeichen zu behalten, machen immer mehr Autofahrer Gebrauch, und womöglich dürfen sie die Städte und Gemeinden in Bälde ihre Kennungsbuchstaben selbst aussuchen. Eine noch größere Veränderung dürften die digitalen Kennzeichen mit sich bringen.

Das digitale Kennzeichen der Zukunft

Obwohl Deutschland selbst ein wichtiger Produzent von Nummernschildern ist, werden die technischen Neuerungen und vor allem der Einsatz von Mikrochips hierzulande noch immer kritisch beäugt. Das mag an den Mehrkosten liegen, die eine flächendeckende Umrüstung mit sich bringen würde. Es ist nämlich so, dass die in die Nummernschilder integrierten Chips anders als die herkömmlichen Kennzeichen, die vom menschlichen Auge oder Kameras erkannt werden, passende Lesesysteme benötigen. Selbige ermöglichen das Auslesen von Daten von außerhalb des Fahrzeugs. An einer Zugangskontrolle oder Mautstelle kann durch diese Technologie unter anderem sofort und automatisch erkannt werden, ob zum Beispiel ein gestohlenes Fahrzeug den Scanner passiert hat.

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