Rainer Bischoff: Mindestlohn für Duisburg ein großer Fortschritt

Anlässlich einer aktuell veröffentlichten Studie eines Forschungsinstituts zu den Auswirkungen des Mindestlohns auf den Arbeitsmarkt stellt Rainer Bischoff, Vorsitzender der SPD-Arbeitnehmer in Duisburg, fest:

Rainer Bischoff - Foto Thomas Rodenbücher

Rainer Bischoff – Foto Thomas Rodenbücher

„Der gesetzliche Mindestlohn ist erst vor einem Monat in Kraft getreten. Nun meint ein Forschungsinstitut nach dieser kurzen Zeitspanne bereits abschließend herausstellen zu können, dass dieser sich negativ auf einige Berufssparten auswirkt. Diese Beurteilung ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten“, so der SPD-Landtagsabgeordnete.

Medienberichten zu Folge solle die Untersuchung festgestellt haben, dass die Einführung des Mindestlohns in einigen Branchen die Schattenwirtschaft fördere und für einige Arbeitgeber ein bürokratischer Mehraufwand entstanden sei.

„Sicherlich sind vereinzelte Probleme bei der Durchsetzung der Lohnuntergrenze aufgetreten“, so Rainer Bischoff weiter. „Ich fordere jedoch jede Duisburgerin und jeden Duisburger auf, sich nicht von Kampagnen beeinflussen zu lassen, welche die Etablierung des Mindestlohns ausbremsen wollen. Ungemein viele Bürger unserer Stadt profitieren unmittelbar vom eingeführten Mindestlohn. Bürokratische Schwierigkeiten sollten im weiteren politischen Prozess beurteilt werden, jedoch nicht durch unqualifizierte Aussagen den Mindestlohn als Solchen in Frage stellen“, so der Arbeitsmarktexperte abschließend.

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