Wintergesundheit – so wichtig ist Vitamin C

Bild: © istock.com/gamesrm

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Momentan fallen die Temperaturen wieder auf dem gesamten Bundesgebiet unter den Gefrierpunkt. Fieber, Schnupfen und sonstige kältebedingte Gebrechen dürften dann wieder zunehmen. Zur Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte wird in diesem Zusammenhang Vitamit C als Allheilmittel angepriesen. Dazu hier einige Hinweise.

Obwohl Vitamin C nicht das Wunder- beziehungsweise Allheilmittel ist, das uns in der Werbung versprochen wird, ist es für unsere Körpergesundheit enorm wichtig. Nehmen wir zum Beispiel zu wenig davon zu uns, sind Müdigkeit, Leistungsschwäche und Infekte die Folge. Für ein wehrhaftes Immunsystem ist das Vitamin essenziell. Nach einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten wir jeden Tag etwa 100 Milligramm zu uns nehmen, da unser Körper Vitamin C nicht selbst produzieren kann. Verzichten wir ein paar Tage darauf, kann unser Körper noch auf Reserven zugreifen und Mangelerscheinungen auf diese Weise umschiffen. Langfristig empfiehlt sich der Verzicht aber nicht, da Vitamin C zur gesunden Ernährung einfach dazugehört.

Unter allen Vitaminen ist das Vitamin C wohl das bekannteste. Es wirkt als Antioxidationsmittel und ist nicht nur in vielen Lebensmitteln, sondern auch in Zusatzpräparaten, die überall gekauft werden können, vorhanden. Lutschtabletten, Pulver und Kapseln findet man im Internet zum Beispiel hier. Vitamin C, das auch Ascorbinsäure oder E 300 genannt wird, vermuten wir vor allem in Zitrusfrüchten. Aber stimmt das überhaupt?

Die Orange ist keine Vitamin-C-Bombe

Tatsächlich wird, wohl bedingt durch die Werbung, insbesondere die Orange mit dem potenten Vitamin in Verbindung gebracht. Dabei liegt der Vitamin-C-Gehalt einer 100-Gramm schweren Orangen-Portion mit 50 Milligramm nur unerheblich höher als zum Beispiel bei Weißkohl oder Kalbsleber. Eine handelsübliche Paprika hat einen doppelt so hohen Vitamin-C-Gehalt. Die höchste in der Natur vorkommenden Konzentration (2300–3150 Milligramm) findet man in der sogenannten Buschpflaume (Terminalia ferdinandiana), die roh gegessen oder zu Marmeladen und Soßen verarbeitet werden kann. Auch das Myrtengewächs Camu-Camu, die Acerolakirsche und ganz normale Hagebutten, die in Deutschland am Wegesrand wachsen, sind wahre Vitamin-C-Bomben.

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