Duisburger SPD-Bundestags- und Landtagsabgeordnetn: „Am Montag kommt es darauf an“

„Wenn am Montagabend in Duisburg die „PEGIDA“-Bewegung zu ihrem fremdenfeindlichen Spaziergang aufruft, kommt es darauf an:
Wir müssen dieser Bewegung mit einer breiten gesellschaftlichen Gegenbewegung, welche für Toleranz und Offenheit steht, unmittelbar zeigen, dass sie in unserer Stadt unter keinen Umständen willkommen ist“, so die Duisburger Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas und Mahmut Özdemir sowie die vier Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Rainer Bischoff, Frank Börner und Ralf Jäger.

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) Foto: Thomas Rodenbücher

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD)
Foto: Thomas Rodenbücher

Die SPD-Abgeordneten werden an den Gegendemonstrationen vor dem Duisburger Stadttheater teilnehmen. Sie vermuten hinter der Anmeldung des „PEGIDA“-Spaziergangs einen Testlauf, im Ruhrgebiet künftig regelmäßig Kundgebungen zu veranstalten. Die vergangenen Wochen zeigten, dass die „PEGIDA“-Bewegung immer weniger Anhänger mobilisieren kann.
„Wenn wir von Beginn an ein starkes Zeichen gegen diese diskriminierende Gruppe setzen“, so die SPD-Politiker abschließend, „ist dies auch ein Zeichen an die breite Öffentlichkeit und an die „PEGIDA“Anhänger:
Hier werden keine Menschengruppen durch dumpfe Vorurteile und Parolen ausgegrenzt. Wir stellen uns solidarisch nicht nur vor die friedlichen und toleranten Menschen unserer Stadt, sondern auch stellvertretend vor jenen im gesamten Ruhrgebiet.“

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