Duisburg: Wir müssen zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit alle Kräfte bündeln

Ralf Jäger und die SPD-Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Rainer Bischoff und Frank Börner begrüßten bei ihrem heutigen Besuch der Duisburger Arbeitsagentur die Aktivitäten der Agentur für Arbeit Duisburg zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit in Duisburg. Die aktuell wieder unter den Vorjahreswerten liegenden Zahlen zeigen, dass die besonderen Herausforderungen des vergangenen Jahres gut gemeistert worden sind.
Die höhere Zahl an Schulabgängern im Jahr 2013, Zuzüge junger Menschen aus EU-Beitritts-Ländern und notwendige Haushaltskorrekturen im Bereich der Grundsicherung hatten einen deutlichen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit ab der Mitte des Vorjahres zur Folge. Intensive Vermittlungs- und Betreuungsarbeit in beiden Rechtskreisen aber auch die intensive Zusammenarbeit mit der Politik hat dazu beigetragen, dass die Jugendarbeitslosigkeit seit dem September wieder unter das Vorjahresniveau gesenkt werden konnte.
„Die Zahl arbeitsloser jungen Menschen zu senken, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. „Jeder arbeitslose Jugendliche, der eine Arbeit oder Berufsausbildung beginnt, ist wesentlicher Bestandteil unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zukunft. Wir müssen daher jetzt alle Akteure zusammenbringen, um hier noch erfolgreicher zu sein.“
Deutlich intensiviert sind vor diesem Hintergrund auch die Aktivitäten der Duisburger Arbeitsagentur, in der Unternehmerschaft für eine Steigerung der Ausbildungsbereitschaft zu werben.
Hier sieht auch Ralf Jäger einen besonders wichtigen Ansatzpunkt: „Die berufliche Bildung ist ein elementarer Schlüssel zur eigenverantwortlichen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie gehört daher in den besonderen Fokus der Unternehmen, aber auch der jungen Menschen. Hier dürfen unsere Anstrengungen, gerade mit Blick auf den demographischen Wandel, nicht nachlassen.“
Neben dem Thema Jugendarbeitslosigkeit verschafften sich die Abgeordneten ein umfassendes Bild der Situation am Duisburger Arbeitsmarkt.

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