Walsumer Grüne empört über Schlingerkurs der Bezirksvertretung in Sachen Hubbrücke

 Der Vorstand des Ortsverbandes Walsum von Bündnis90/Die Grünen zeigt sich überrascht und zugleich empört über die zu erwartende Entscheidung der Bezirksvertretung Walsum zur Sanierung der Walsumer Hubbrücke.
Der Entwurf der Drucksache DS14-1178 der zur Abstimmung steht besagt, dass die seit Oktober 2012 gesperrte Hubbrücke durch einen Neubau als reine Fuß- und Radfahrerbrücke unter Einbindung der denkmalgeschützten Pylone erfolgen soll.
Dieser Entwurf wurde bereits in der letzten Wahlperiode als unzureichend und unakzeptabel durch die kommunale Politik zurückgewiesen. Es wurde seitens der Kommunalpolitik immer auf den Erhalt der Brücke über den Walsumer Nordhafen als Verkehrsweg für alle Verkehrsteilnehmer (PKW, Radfahrer und Fußgänger) gepocht.
Bei der Sondersitzung am 22.Oktober 2012 wurde durch die Bezirksvertretung Walsum sogar eine Resolution -einstimmig- verabschiedet die besagt, dass die Brücke in ihrer ursprünglichen Form für den gesamten Verkehr erhalten werden soll.
Aber von diesem Forderung ist nun keine Rede mehr.
Daher verwundert es die Walsumer Bündnisgrünen nun, dass der selbe Entwurf wie vor 3 Jahren durch die Bezirksvertretung durchgewunken werden soll.
An dieser Stelle möchten die Walsumer Grünen noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass bei der vom Ortsverband Walsum in Zusammenarbeit mit dem Walsumer Einzelhandel durchgeführten Unterschriftenaktion zur Sanierung und zum Erhalt des eisernen Wahrzeichens vom September 2012 mehr als 6.500 Unterschriften gesammelt werden konnten.
Bei der jetzigen Abstimmung der Bezirksvertretung drängt sich den Walsumer Grünen die Frage auf, ob der Bürgerwille in Form der  beachtliche Anzahl von Unterschriften zum Erhalt der Hubbrücke von unserer Stadtspitze, der Verwaltung und den Politikern vor Ort überhaupt ernstgenommen wird.

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