Sarah Philipp: Binnenschifffahrts-Standort Duisburg stärken

Die Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete Sarah Philipp erklärte zum Binnenschifffahrts-Antrag, der am Mittwoch fraktionsübergreifend im Landtag verabschiedet wurde: „Wir setzen in NRW ein Zeichen für einen effizienten und umweltfreundlichen Güterverkehr. Deshalb machen wir uns für eine Binnenschifffahrt auf modernen Wasserwegen stark.“ Allein der Rhein, einer der verkehrsreichsten Wasserstraßen der Welt, fließt auf 240 Kilometern durch Nordrhein-Westfalen. Mit rund 120 Häfen ist NRW der mit Abstand größte Binnenhafen-Standort Deutschlands. In Duisburg befindet sich bekanntlich der größte Binnenhafen Europas und in Dortmund der größte europäische Kanalhafen.

 

Sarah Philipp

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Mit dem Antrag „Moderne Wasserwege für effizienten, umweltfreundlichen Güterverkehr und nachhaltiges Wachstum in der Logistikwirtschaft“ wird ein verkehrspolitisches Ziel des rot-grünen Koalitionsvertrages umgesetzt. Nach diesem soll die Landesregierung das Wasserstraßenverkehrs- und Hafenkonzept Nordrhein-Westfalens umgehend evaluieren und fortschreiben. Unter anderem soll eine Bestandsaufnahme der Flächen am Wasser durchgeführt werden, um diese gegebenenfalls für hafenaffine Nutzungen, Umschlag und Logistik bedarfsgerecht zu entwickeln. Gegenüber dem Bund wird die Landesregierung nun daraufhin wirken, dringende Investitionen in die Wasserstraßeninfrastruktur wie etwa in Schleusengrößen und Brückenhöhen anzutreiben.

„Es gibt keine Stadt in NRW, die derart auf eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur für die Binnenschifffahrt angewiesen ist, wie Duisburg. Wir brauchen gute Vernetzungen an andere Verkehrsträger, um die Mobilität in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen. Wir wollen vor allem eine Veränderung des Modal-Splits der Verkehrsträger zu Gunsten der Wasserstraßen erzielen“, erläuterte Philipp, die im Landtag Mitglied des Verkehrsausschusses ist.

 

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