Festgeldanlage – Lohnt sich das heute überhaupt noch?

Foto: © Stockbyte/Thinkstock

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Wer sein Geld heutzutage sicher anlegen und gleichzeitig Zinsen kassieren möchte, ist mit einem Festgeldkonto gut beraten. Auch in den heutigen Niedrigzinszeiten bringt ein Festgeldkonto immer noch einen deutlich höheren Zinsertrag als beispielsweise das Sparbuch oder Girokonto.

Für wen lohnt sich ein Festgeldkonto als Anlage?

Immer dann, wenn Sparer mittelfristig auf ihr Geld verzichten können und es sicher aufbewahrt wissen wollen, lohnt sich ein Festgeldkonto. Dabei wird das Geld für einen im Voraus festgelegten Zeitraum zu einem bestimmten Zinssatz angelegt. Dadurch gibt es kein Risiko von Zinsschwankungen und der Investor weiß bereits von Anfang an, über welchen Zinsertrag er nach Laufzeitende verfügen kann.

Festgeldanlagen – Schutz vor Bankenpleiten

Insbesondere nach den jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten sind viele Anleger verunsichert und legen ihr Geld lieber auf das Sparbuch. Doch die Sorge ist vollkommen unbegründet, denn EU-weit sind Festgeldanlagen im Falle einer Bankenpleite pro Bankenkunde mit einem Betrag von bis zu 100.000 Euro pro Bank abgesichert. Dies ist gesetzlich geregelt. Bei vielen Banken ist dieser Maximalbetrag sogar um Einiges höher. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es in den AGBs der Banken und deren Webseiten. So finden Interessenten mehr Informationen über MoneYou ABN Amro auf deren Webportal.

Festgeldkonten – Laufzeiten zwischen 30 Tagen und 10 Jahren wählbar

Wer sich für ein Festgeldkonto entscheidet, kann frei zwischen den Laufzeiten wählen. Diese beginnen mit 30 Tagen und gehen bis zu 10 Jahren. Je länger die Frist ist, auf der das Festgeld auf dem Konto verbleibt, desto höher ist auch in der Regel der vereinbarte Zinssatz. Ein Nachteil des Festgeldkontos, welchen Sparer bedenken sollten, ist, dass vor Laufzeitende nur auf das Geld zugegriffen werden kann, wenn die Bank eine Kündigung aus Kulanz zulässt. Diese ist in der Regel mit Kosten für den Sparer verbunden und verringert den Ertrag der aufgelaufenen Zinsen oder frisst diesen sogar gänzlich auf. Als Notgroschen ist eine langjährige Festgeldanlage daher ungeeignet. Eine Alternative sind Tagesgeldkonten, auf denen die Anlage täglich verfügbar ist und die auch mit attraktiven Verzinsungen punkten.

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