DEINE STIMME zum Skandal um die Zensur des Kunstwerkes im Lehmbruck-Museum

Eine Zensur findet nicht statt, auch nicht durch den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg – grundsätzlich und ohne Ausnahme.

10x9cm_Logo_DS_blau Roland Busche von der Wählerinitiative DEINE STIMME und bis Mai 2014 Mitglied im Kuratorium der Stiftung Wilhelm Lehmbruck freut sich trotz der Empörung über die Zensur über die Diskussion, denn so stellen wir uns Duisburg vor.

„Duisburg diskutiert über ein Kunstwerk, das hat es lange nicht gegeben. Kunst kann eine enorme Sprengkraft ausüben, das zumindest hat Herr Link erkannt, anderes aber nicht. Zum Beispiel, dass man Beschlüsse nicht einsam fällen darf, auch nicht als Vorsitzender des Lehmbruck-Kuratoriums. In der Facebook Gruppe »Duisburg – Stadt- und Bürgerpolitik« laden wir kunstinteressierte Bürgerinnen und Bürger ein, darüber zu diskutieren, ob dieses Kunstwerk heilen hilft oder ob es wehtut. Man kann auch darüber diskutieren, ob man es mag oder nicht. Man kann aber nicht darüber nicht-diskutieren und Zensur ausüben, so wie es OB Link als Vorsitzender des Kuratoriums getan hat.“ Busche bemängelt zugleich die ausbleibende Stellungnahme des Kuratoriums und teilt mit: „Bis zur Kommunal-wahl hat es keine Diskussion und keine Information des Vorsitzenden Herrn Link zur Causa gegeben. Als Mitglied des Kuratoriums hätte ich den einsamen Beschluss von Herrn Link nicht mitgetragen.“

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