Coworking Space Duisburg: Literatur für Kopf und Herz

 

Deutsch: Tectrum Tower. Teil des Technologieze...

Deutsch: Tectrum Tower. Teil des Technologiezentrum Duisburg (Photo credit: Wikipedia)

Im WorkCafe Duisburg, dem Coworking Space im Tectrum, finden sich seit heute sowohl Fachbücher zum Thema Neue Arbeit als auch Romane für die Pause zwischendurch. Für Betreiberin Eylem Kedik ist das der nächste Schritt in einem nachhaltigem Konzept für den Stadtteil Neudorf-West.

Nur einen Steinwurf entfernt von der FOM und der Universität hat sich nach zwei Jahren Vorbereitungszeit der Coworking Space Duisburg gegründet. Eylem Kedik ist die Betreiberin und ihr macht die Arbeit Spaß, da sie nicht nur in der reinen Verwaltungsarbeit besteht. Eylem Kedik bietet nämlich auch ein reichhaltiges Sortiment für die Mittagspause an. Bei der Konzeption spielte dieser Aspekt eine große Rolle: „Wir sind der einzige Coworking Space in Deutschland, der sozusagen ein Rundum-Sorglos-Paket hat.“ Dabei ist der Café-Bereich nicht streng von den Coworking-Plätzen getrennt, der Übergang ist fließend. „Die großen Tische bei uns werden mittlerweile regelmäßig für Meetings von den Firmen im Haus benutzt,“ so Kedik. „Aber wir haben ja auch die separaten Schreibtisch, für den Fall, dass man konzentriert alleine arbeiten möchte.“ Das Besondere: Sie sind so konzipiert, dass sie flexibel aufgestellt werden können und abschließbar. Für diesen Bonus gilt dann auch der erhöhte Preis von momentan 15 Euro statt 10 Euro für den normalen Schreibtisch, Studenten bekommen einen Sonderrabatt.

 

Statt sofort in die Vollen zu gehen möchte sich der Coworking Space, der seit dem 06.02. in Duisburg besteht, erst mal Zeit lassen. „Ganz klar: Noch kennt nicht jeder das Angebot. Aber uns geht es auch darum erst mal festzustellen was einerseits die Firmen, die im Tectrum sitzen für Bedürfnisse haben und dann uns langsam und allmählich mit der Szene zu vernetzen“, so Kedik.  „Wir haben die FOM in der Nähe, die Universität liegt hier – bestimmt werden wir früher oder später das ein oder andere Projekt als Versuchsballon starten lassen.“ Erstmal aber ist Kedik glücklich darüber, dass die Fächer im Bücherregal nicht mehr ganz so leer sind.

 

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