Zur Erinnerung: Die Ausschreibung des Literaturpreises Ruhr 2014

Literatur-(kaffee)

Literatur-(kaffee) (Photo credit: herr meier aus frankfurt)

Auch 2014 wird der Literaturpreis Ruhr ausgeschrieben. Die Vorschlags- und Einsendefrist läuft bis zum 20.6.2014. Haupt- und Förderpreise sind insgesamt mit 15.110 € dotiert.  Für den Hauptpreis können Vorschäge eingereicht werden, für die Förderpreise werden Texte zum Thema „Schauplatz Museum“ gesucht.

Der Literaturpreis Ruhr ist mit seiner jährlichen Preissumme von 15.110 Euro (10.000 € für den Hauptpreis, je 2.555 Euro für die beiden Förderpreise) die wichtigste Auszeichnung für Autorinnen, Autoren, Kritiker, Literaturwissenschaftler und Verleger, die im Ruhrgebiet leben, sowie für Schriftsteller auch von außerhalb, die über diese Stadtlandschaft schreiben.

Bereits seit 1986 vergeben der Regionalverband Ruhr und das Literaturbüro Ruhr e.V. jährlich diesen Preis für Literatur. Während mit dem Hauptpreis des Literaturpreises Ruhr die Preisträger für ihr literarisches, literaturkritisches, literaturwissenschaftliches oder verlegerisches Werk ausgezeichnet werden, gehen die beiden Förderpreise an den literarischen Nachwuchs, der sich mit unveröffentlichten Texten selbst bewerben muss.

Mit der ansehnlichen Liste der Preisträger des Literaturpreises Ruhr – von Max von der Grün bis zu Michael Klaus, von Liselotte Rauner und Ralf Rothmann zu Brigitte Kronauer, von Frank Goosen und Marion Poschmann zu Norbert Wehr, Fritz Eckenga, Harald Hartung und Karl-Heinz Gajewsky – steigt sein Ansehen von Jahr zu Jahr.

Die Förderpreise 2014 werden ausgeschrieben zum Thema „Schauplatz Museum“:

Geht es nach seiner reichen Museumslandschaft, ist das Ruhrgebiet schon längst jene Weltmetropole, von der manche gern träumen. Den Museen zwischen Ruhr und Emscher ist nichts Menschliches fremd, von der modernen Kunst über den Bergbau und die Arbeitssicherheit bis hin zur Archäologie. Hier kreuzen sich die Wege unzähliger Menschen, aber auch Vergangenheit und Gegenwart, Intimität und Öffentlichkeit, Reichtum und Schulden, Sehen und Denken. „Nachts im Museum“ ist bei alledem längst kein Abenteuer mehr, sondern ein Event – das Museum ist ein Laufsteg und einer der letzten Orte von öffentlicher Kommunikation. Deshalb sind beim Förderpreis zum Literaturpreis Ruhr Texte zum Thema „Schauplatz Museum“ gefragt.

Der Einsendeschluss für Vorschläge zum Hauptpreis und für Bewerbungen um die Förderpreise ist der 20. Juni 2014.

Zusendung der Ausschreibung in der Druckversion: Literaturbüro Ruhr, Tel.: 02043-992644.
Die vollständige Ausschreibung kann auch übers Internet unter der Adresse www.literaturbuero-ruhr.de abgerufen werden,

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