Duisburg-Hochfeld: „Lassen Sie sich nicht nur Hochfelds Sonnenseiten zeigen, Herr Kommissar“

Der Hochfelder Bürgerverein Klüngelklub e. V. zum freitäglichen Besuch
des EU-Kommisars Laszlo Andor in Hochfeld.

Der Hochfelder Bürgerverein Klüngelklub e.V. begrüßt die Expedition des EU-Kommissars für Beschäftigung, Soziales und Integration, Laszlo Andor, nach Hochfeld – einem von Duisburgs Problemstadtteilen.
„Wir Anlieger loben ausdrücklich, dass mit diesem Besuch nunmehr auch die EU gemeinsam mit der Landesregierung die besonderen Probleme mancher Kommunen wie Duisburg im Zusammenhang mit der innereuropäischen Migration erkannt hat.“
Bekanntlich sind in Duisburg-Hochfeld mittlerweile etwa 4000 der 16000 Einwohner Bulgaren und Rumänen, in grosser Zahl Roma, die ihre Herkunftsländer wegen Armut und Ausgrenzung verlassen haben.

 

Thomas Rensing

Thomas Rensing.“Selbstverständlich sind wir dafür, dass unsere neuen Nachbarn nachhaltig unterstützt werden“, sagt Thomas Rensing, Vorsitzender des Klüngelklubs.

Für diesen Ansatz wäre der von der Kommune vorgesehene Besuchstermin bei der Hochfelder Filiale der Gesellschaft für Beschäftigungsförderung ein gutes Beispiel.
„Doch lassen Sie sich nicht nur die Sonnenseiten zeigen, Herr Kommissar“, so Rensing.
Denn auch in Hochfeld gibt es Schrottimmobilien, in denen unsere Nachbarn, ausgebeutet von skrupellosen Vermietern, menschenunwürdig zu leben gezwungen sind.
Als letzte Möglichkeit setzt sich der Hochfelder Klüngelklub für den staatlichen Ankauf derartiger Schrottimmobilien ein.

Wie er von der Bundesbauministerin Barbara Hendricks vorgeschlagen wurde.

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