Rallye Monte Carlo: Rückschlag für Robert Kubica

© Medioimages/Photodisc/Thinkstock

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Sein spektakulärer Formel-1-Crash haben die meisten von uns wohl noch gut in Erinnerung. Nach einem weiteren Unfall während seiner Genesungspause verließ er die weltweit höchste Rennklasse und versuchte sich 2013 erstmals als Rallyefahrer. In Monte Carlo startete er zunächst erfolgreich, beging dann allerdings einen folgenschweren Fehler.

Reifenwahl entschied das Rennen

Wieder einmal spielte das Wetter bei der Rallye in Monte Carlo eine entscheidende Rolle. Während Bryan Bouffier auf Winterreifen setzte und im Schlussteil der dritten Wertungsprüfung bei Schneefall die Führung übernahm, hatten andere erfahrene Piloten wie Sebastien Ogier und Robert Kubica mit ihren Slicks das Nachsehen. Das ganze kann wohl auch sinnbildlich für die Situation auf Deutschlands Straßen betrachtet werden. Durch das milde Wetter sahen sich viele Autofahrer verführt, den Wechsel auf die Winterreifen einfach auszulassen. Da jetzt in den meisten Regionen der Bundesrepublik die Minusgrade einsetzen, sind auch sie eher unsicher auf den Straßen unterwegs. Wer noch einen neuen Satz Winterpneus benötigt, sollte auf dem Portal Tirendo vorbeischauen. So viel Weitsicht hätte auch dem Team um Robert Kubica gut getan. Für ihn war das Debüt als Ford-Stammpilot nämlich eher unerfreulich. Dabei startete der ehemalige Formel-1-Fahrer zunächst gut in die 82. Rallye Monte Carlo, musste dann aber einen herben Rückschlag hinnehmen. Er entschied die ersten beiden von insgesamt 15 Wertungsprüfungen beim WM-Auftakt für sich und lag 36,8 Sekunden vor Weltmeister Sebastién Ogier im VW Polo R. Doch dann kam der dritte Abschnitt.

Mit Kubica ist immer noch zu rechnen

Plötzlich setzte Schnee ein und der erfahrene Motorsportler büßte satte 1:24 Minuten ein. Bryan Bouffier stahl in seinem Ford Fiesta RS mit clever gewählter Winterbereifung allen die Show. Nun steht Kubica nach Durchgang vier auf dem vierten Platz. Dass er sich wieder bis in die Top-3 vorkämpft, halten viele Experten für wahrscheinlich. Nach dem Gewinn der WRC2 hatte er sich als fähiger Rallyefahrer endgültig etabliert. Während seiner Formel-1-Karriere stand er insgesamt zwölf Mal auf dem Podium (ein Sieg, fünf zweite und sechs dritte Plätze) und holte sich einmal die Pole-Position.

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