Duisburg: Baugrube Altstadt-Süd, ehemaliges „Leuchtturmprojekt“ Gesundheitszentrum/Marientor-Carree

Eine offene Maul an den Oberbürgermeister von Harald Jochums
Altstadt, Baugrube, Presseerklärung DUHerr Link,

in der Lokalzeit Duisburg vom WDR war heute zu dem obengenanntem Thema Folgendes zu sehen und zu hören:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videolokalzeitausduisburg448.html

Im Anhang können Sie ein Zitat Ihrer Pressestelle sehen, die darin enthaltene Aussage nach Auskunft der BI Altstadt-Süd aber hinten und vorne nicht stimmt. Ob diese Meldung mangelnder Professionalität und/oder verschleiernder Absicht geschuldet ist, sei mal dahingestellt. Sie ist jedoch offensichtlich falsch, was umgehend von Ihnen zu korrigieren ist. –

Das ist ein weiterer Fall aus einer Fülle von Fällen von Fehlleistungen und Unterlassungen der Politik und Verwaltung der Stadt Duisburg in Ihrer Amtszeit, sodaß ich zu dem Schluß kommen muß, daß Sie und Ihre Crew offensichtlich nicht in der Lage sind, die dringenden, drängenden Probleme der Stadt zu lösen. –
Ich nehme das zum Anlaß, Sie aufzufordern, sich zeitgleich zur Kommunalwahl in 2014 vor Ende Ihrer Amtszeit zur Wiederwahl zu stellen, was uns Bürgern nicht nur (Steuer-) Gelder in Höhe von ca. 500.000,- Euro ersparen würde, sondern auch einen weiteren Niedergang Unserer Stadt. Sie haben laut Gesetz bis Ende November Zeit, sich entsprechend zu erklären. –

Übrigens: Viele Ihrer OB-Kollegen wollen von dieser von Ihrem Ziehvater, Innenminister NRW Ralf Jäger, initiierten Verwaltungsvorschrift Gebrauch machen. –

Wir Bürger und Bürgerinnen haben den Offiziellen der Stadt DU immer wieder Vorschläge gemacht, wie wir Unsere Stadt neu gestalten wollen – preiswert und zukunftsweisend. Fast alle Vorhaben der Planer der Stadt DU weisen indes in die entgegengesetzte Richtung: Teuer und sinnentleert. –

Jüngstes Beispiel ist die groteske Verplanung des sog. Bahnhofsvorplatzes im Rahmen einer absurden und teuren Bürgerbeteiligung, einen Gegenentwurf hierzu ich Ihnen und dem Planungsdezernenten bereits zugeschickt habe. –

Auch zu anderen Projekten habe ich/wir immer wieder Gegenvorschläge gemacht, die jedesmal mit Mitteln der Unlogik abgewiesen wurden. Ja, die Stadtverweser und -verwalter haben sich noch nicht einmal an Recht und Gesetz gehalten, wie ich/wir an den sog. Pilot-Projekten „Grüngürtel-Nord“ (Bruckhausen) und „KV-Terminal Hohenbudberg“ leicht nachweisen kann/können. –

Und wir wollen und werden nicht vergessen: Für einige der unsinnigen sog. „Leuchtturmprojekte“ wurden sogar Bürger und Bürgerinnen Unserer Stadt drangsaliert und schikaniert, wenn ich etwa an die Menschen am Zinkhüttenplatz denke, die für ein stadtzerstörerisches „Outletcenter“ vertrieben werden sollen – und teilweise schon vertrieben worden sind, was auch in Bruckhausen geschehen ist und weiter geschieht. –

Hierfür das Wort Schande zu benutzen ist angebracht und angemessen. –

Ich erwarte, daß Sie mir umgehend schriftlich bescheinigen, diese meine Mail erhalten zu haben (elektonisch reicht vorab), und sich bis 30.11.2013 (einschließlich) zu den angesprochenen Themen schriftlich erklären. –

Zumindest das sind Sie allen Duisburger Bürgern und Bürgerinnen schuldig. –
Tach’les reden ist das Gebot der Stunde. – Das zu tun, hatte ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch am Anfang Ihrer Amtszeit mündlich und schriftlich versprochen – mein Versprechen ich hiermit einhalte. –

3 thoughts on “Duisburg: Baugrube Altstadt-Süd, ehemaliges „Leuchtturmprojekt“ Gesundheitszentrum/Marientor-Carree

  1. lasseshirnregnen Do, 21 Nov 2013 at 09:55:28 -

    Ups, JoJo mal wieder … der ist so unbestechlich, der nimmt nicht einmal Vernunft an, wenn sie ihm geschenkt wird.

  2. „Ich nehme das zum Anlaß, Sie aufzufordern, sich zeitgleich zur Kommunalwahl in 2014 vor Ende Ihrer Amtszeit zur Wiederwahl zu stellen, was uns Bürgern nicht nur (Steuer-) Gelder in Höhe von ca. 500.000,- Euro ersparen würde, sondern auch einen weiteren Niedergang unserer Stadt.“

    Volle Zustimmung, Herr Jochums. Außer äußerst lukrativer Postenver-bzw. -entsorgung von Parteigenossen und eines unliebsamen Stadtdirektors zu Lasten der Duisburger Bürger und salbungsvollen Worten in Richtung der LoPa-Opfer hat Link in seiner bisherigen Amtszeit NICHTS zu Gunsten der Duisburger Bevölkerung auf die Kette gekriegt. Sich nicht gegen Mettler durchsetzen zu können und Konfrontationen nichts als hochrote Ohren entgegen setzen können, reicht bei Weitem nicht, um als OB dieser krisengeschüttelten Stadt bestehen zu können.

    Den Mut, sich einer erneuten Wahl zu stellen, hat Link garantiert nicht. Jäger würde ihm die Ohren lang ziehen. Einmal – durch Verrat an der BI und falsche Wahlversprechen – erneut an die Macht gekommen, lassen die Genossen keine Neuwahl des OB zu. Dazu ist Link ein viel zu schwacher, bisher nur negativ besetzter, OB.