Eine Notiz am Rande: Das Duisburger Selbstverständnis

Sehr unterhaltsam, was „Schimanski“ unter den Zuschauern (und bei ZEIT-Online) losgetreten hat. – Im Vorfeld, wenn ich mich recht entsinne, hatte es speziell in Duisburg einige Empfindsamkeiten gegeben 😉 — Warum macht man nichts daraus. Wäre „Duisburg ist die neue Bronx“ nicht ein wunderbares Stichwort? Und zwar aus ästhetischer, künstlerischer und wirtschaftlicher Sicht?

Müssen Strategien stets kleinbürgerlichen Maßstäben folgen? Gegen die Realität, die zwar nicht jeder kennt, aber von außen als noch viel schlimmer einschätzt, als sie tatsächlich ist. Die größten Verächter von Duisburg sitzen innerstädtisch, weil sie partout nicht akzeptieren wollen, dass man Marketing nicht gegen die Realität – und auch nicht gegen die Fantasie der Leute (in glaubhafter Weise) machen kann.

Mir liegt wenig an einer Schimmi- oder Bronx-Romantik — aber Duisburg hat mehr zu bieten als einige wenige ‚Idyllen‘: Vor allem Kontraste!!! Ja, einen Kontrastreichtum – und dieser kann, lässt man sich emotional und intellekturell darauf ein, inspirierend sein – oder nicht?

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http://www.zeit.de/kultur/film/2013-11/twittritik-tatort-schimanski-duisburg

One thought on “Eine Notiz am Rande: Das Duisburger Selbstverständnis

  1. Sehr richtig! Nicht nur, weil das seit ehedem mein eigener Standpunkt ist. Sondern weil es schlichtweg stimmt, dass es Duisburg an der Selbstgewissheit (oder dem Willen) mangelt, „einfach nur es selbst zu sein“. Stattdessen stolpert man hier in viel zu großen Schuhen von einem Fettnäpfchen zum nächsten. Gelinde ausgedrückt. Das hat viel Schaden verursacht und u. a. die hiesige Kleinkunstszene geschreddert. Und das ist höchst bedauerlich.