VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf zeigen Solidarität

Unter dem Motto „Eine Region steht auf“ bestreiten der VfL Bochum 1848 und Fortuna Düsseldorf am Samstag, 16. November, ein Solidaritätsspiel zu Gunsten wohltätiger Zwecke im rewirpowerSTADION. VfL-Cheftrainer Peter Neururer, Fortuna-Pressesprecher Tom Koster, VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter und VfL-Pressesprecher Christian Schönhals stellten die gemeinsame Aktion der Zweitligisten im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, 30. Oktober, in Bochum vor.

Unter dem Motto „Eine Region steht auf“ bestreiten der VfL Bochum 1848 und Fortuna Düsseldorf am Samstag, 16. November, ein Solidaritätsspiel zu Gunsten wohltätiger Zwecke im rewirpowerSTADION. VfL-Cheftrainer Peter Neururer, Fortuna-Pressesprecher Tom Koster, VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter und VfL-Pressesprecher Christian Schönhals stellten die gemeinsame Aktion der Zweitligisten im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch, 30. Oktober, in Bochum vor.

Der Rückzug von Nokia und jetzt Opel, die Schließung der Werke von Outokumpu: Während Fortuna Düsseldorf und der VfL Bochum 1848 in der 2. Liga um Punkte ringen, kämpfen Anhänger der Vereine um ihre Arbeitsplätze. Aus Solidarität mit den Arbeitnehmern kommt es daher am Samstag, 16. November, zu einem Freundschaftsspiel zwischen dem VfL und der Fortuna. Anstoß im rewirpowerSTADION ist um 14 Uhr.

In der Landeshauptstadt wird das finnische Unternehmen Outokumpu genau wie in Bochum ein Werk schließen. Insgesamt sind rund 1.000 Stellen an beiden Standorten betroffen. Unter dem Motto „Eine Region steht auf!“ wollen sich sowohl der VfL Bochum 1848 als auch Fortuna Düsseldorf mit den betroffenen Arbeitnehmern solidarisch und insgesamt für den Wirtschaftsstandort NRW Flagge zeigen.

Neben der Forderung nach Einhaltung von Tarifverträgen und einer fairen Chance für hiesige Industriestandorte, ihre Produktivität zu beweisen, „wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, eine Perspektive für Bochum und die gesamte Region zu entwickeln“, so Sportvorstand Christian Hochstätter.

Als die Fortuna von der Idee zu diesem Solidaritätspiel erfuhr, sagte die Vereinsführung sofort zu. „Bei aller sportlichen Rivalität: In dieser wichtigen Frage stehen wir gern zur Seite und wollen helfen, auf das Problem aufmerksam zu machen“, so Peter Frymuth, Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf.

„Der VfL hat in der Schlussphase der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es sich trotz scheinbar aussichtloser Lage immer lohnt, wieder aufzustehen und den Widrigkeiten zu trotzen“, fährt Christian Hochstätter fort. „In diesem Verein steckt genau wie in dieser Stadt und der Region ein großes Potenzial. Um das zu entfalten, sind Phantasie, Kreativität, harte Arbeit und ein ausgeprägter Zusammenhalt notwendig. Aus diesem Grund hoffen wir, dass möglichst viele Menschen unserer Einladung für den 16. November folgen.“

Erlös geht an wohltätige Zwecke

Die Tickets für die Begegnung sind ab Dienstag, 5. November, erhältlich. Sitzplätze auf der Südtribüne kosten 10 Euro. Für Stehplätze im Osten und Karten im Gästebereich sowie die Sitzplätze im Westen werden jeweils 5 Euro fällig. Die Tickets sind über die üblichen Vorverkaufsstellen (Fanshop im VfL-Stadioncenter, Fanshöpchen bei Bochum Marketing in der Innenstadt, Karstadt sports im Ruhr-Park sowie in der BHG Bahnhof-Handels-Vertriebs GmbH im Hauptbahnhof) zu beziehen.

Der Rheinerlös der Veranstaltung wird wohltätigen Zwecken zugeführt. Ein Teil davon wird der Initiative „Hier, wo das Herz noch zählt“ zur Verfügung gestellt.

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