Pro NRW organisiert weitere Doppel-Demo-Termine für November und Dezember in Duisburg

Bürgerschaftliches Engagement: Nazis verpisst Euch, niemand vermisst Euch

Erst am vergangenen Samstag sorgte die rechte Bürgerbewegung Pro NRW in Duisburg für Schlagzeilen. Mit einer Zweifach-Demo riefen sie gegen die Zuwanderer und Asylbewerber auf und scheideten die Geister. Jetzt versuchen sie es erneut mit erneut angesetzten Termine für Doppel-Demos in Duisburg, wie der Redaktion aus sicheren Quellen bekannt wurde.

Auf Facebook propagandieren sie mit folgenden Aufruf:

„Doppel-Demo in Duisburg: Bürger gehen erneut gegen Asylmissbrauch und Armutseinwanderung auf die Straße!

Duisburg ist in vielen Dingen mittlerweile das bundesweite Sinnbild der vollkommen verfehlten Politik der Altparteien. Egal ob es die Zuwanderungs-, Sozial- und Arbeitsmarkt- oder die allgemeine Kommunalpolitik ist. Die Stadt Duisburg wurde von den Altparteien vollkommen vor die Wand gefahren!

Besonders die Zuwanderungspolitik in Duisburg birgt großen gesellschaftlichen Sprengstoff. Die Zustände sind nicht mehr akzeptabel. Gerade in Duisburg. Die Stadt am Niederrhein ist in mehrfacher Hinsicht arg gebeutelt. Viele Stadtteile drohen aufgrund der starken Überfremdung zu kippen. Rheinhausen, Marxloh oder Hamborn erinnern schon heute nicht mehr an das Duisburg, als die Stahlproduktion hier noch groß beheimatet war.

Statt Arbeiterflair fühlt man sich in vielen Ecken schon wie in einem anderen Land. Marxloh erinnert heute eher an Klein-Istanbul und Rheinhausen an die Roma-Siedlung Lunik bei Kosice. Das sogenannte „Zigeuner-Hochhaus“ an den Peschen ist inzwischen bundesweit zu einem bekannten Negativbeispiel für unerwünschte Armutseinwanderung geworden. Es ist ein Jammer, was aus diesen beiden ehemaligen deutschen Arbeitervierteln geworden ist!

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Die Stadtverwaltung um SPD-Oberbürgermeister Sören Link unternimmt aber nichts, um diese Situation zu ändern. Eher im Gegenteil. Durch die Vorgehensweise, besonders im beschaulichen Neumühl, verschärft die Stadtverwaltung die Situation noch. Es wird geplant, rund 20 Millionen Euro im nächsten Jahr mehr für Armutseinwanderer auszugeben. Zudem wird eher still und heimlich, anstatt transparent und bürgernah nach Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber und Zuwanderer gesucht. Wie soll da die Bevölkerung noch Verständnis aufbringen?

Die Bürgerbewegung PRO NRW und allen voran die Anwohner haben genug davon und sagen: SCHLUSS DAMIT! Um gegen die verantwortungslose und ungerechte Politik der Altparteien zu protestieren, organisiert PRO NRW zusammen mit Bürgerinitiativen vor Ort für den 09. November und den 07. Dezember je zwei Kundgebungen in Rheinhausen und Neumühl durchführen!

Erste Doppel-Demo am 09. November:

Kundgebung 1: 13.00 – 16.00 Uhr, Schroerstraße, Ecke Obermarxloher Straße in Neumühl

Kundgebung 2: 16.00 – 19.00 Uhr, In den Peschen, Ecke Krefelder Straße in Rheinhausen

Zweite Doppel-Demo am 07. Dezember:

Kundgebung 1: 13.00 – 16.00 Uhr, Schroerstraße, Ecke Obermarxloher Straße in Neumühl

Kundgebung 2: 16.00 – 19.00 Uhr, In den Peschen, Ecke Krefelder Straße in Rheinhausen

Zumal der 9. November ein geschichtlich vorbelastetes Datum ist. In Erinnerung zu bringen sei hierbei Hitlers Novemberprogrome 1938.

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