Drei Sportlegenden in die Karten geschaut

jürgen heimerl  / pixelio.de

jürgen heimerl / pixelio.de

Nicht nur zahlreiche Erfolge ihrer sportlichen Karrieren vereinen Rafael Nadal, Ronaldo Da Lima und Boris Becker: alle drei zählen auch zu den prominenten Repräsentanten, die bei PokerStars unter Vertrag gekommen sind. Und genauso wie Sport, stellt auch Online Poker für das Trio der berühmten Brand Ambassadors eine wahre Leidenschaft dar.

Eine weitere reizende Herausforderung

Ronaldo Luís Nazário de Lima, Klasse 1976, in Rio de Janeiro geboren, bezeichnet Poker als eine extrem reizvolle Herausforderung. Man sollte ihm das unbedingt glauben, denn als zweimaliger Fußball-Weltmeister mit der brasilianischen Nationalmannschaft (1994 und 2002) kennt er sich mit Herausforderungen tatsächlich sehr gut aus. Der ehemalige brasilianische Fußballspieler war in seinem Leben in den Topvereinen Spaniens sowie Italiens tätig und zählt zu den weltweit erfolgreichsten Torschützen.
Die sportliche Karriere von „O Fenômeno“ (das Phänomen) begann 1993 mit der Mannschaft von Cruzeiro EC aus Belo Horizonte. Danach begab sich Ronaldo in die Niederlande zum Topverein PSV Eidhoven, um dann später in Spanien vom FC Barcelona unter Vertrag genommen zu werden. Nach seiner unglücklichen fünfjährigen Erfahrung mit der italienischen Mannschaft Inter Mailand kehrte Rolando nach Spanien zurück, wo er vom Real Madrid engagiert wurde. Im Jahre 2007 zog er wieder nach Italien um, diesmal wechselte er jedoch zur anderen mailändischen Mannschaft, AC Mailand und wurde leider wieder verunglückt. Von 2009 bis 2011 spielte er beim brasilianischen Verein Corinthians. Der heutige Werbeagent wurde im 2008 zum Hauptdarsteller von Skandal-Schlagzeilen, da er angeblich in Rio de Janeiro die Dienste von Transvestiten-Prostituierten in Anspruch genommen und von Drogen Gebrauch gemacht haben sollte. Diese Aussagen wurden aber kurz darauf wieder zurückgezogen.

Die Faszination der mentalen Stärke

Auch Rafa Nadal liebt die Herausforderung des Poker-Spiels und will beim nächsten ETP (European Poker Tour), das im Dezember in Prag stattfindet, seine Fähigkeiten am Spieltisch beweisen. Für Nadal ist Poker ein Geschicklichkeitsspiel, das er besonders aus zwei Gründen hoch schätzt: weil es erstens mentale Stärke und zweitens die Fähigkeit, sich in den Gegner hineinzudenken, erfordert. Hauptsächlich wegen diesen beiden Aspekten ist das Pokerspiel, so meint Nadal in einem Gespräch mit der Independent, dem Tennis sehr ähnlich.
Der 27-jährige spanische Tennisspieler hat in seiner Karriere bereits 13 Grand-Slam-Titel gesammelt und ist einer der sieben Spieler, die bei jedem Grand-Slam-Turnier zumindest einmal gesiegt haben. Nadal hat außerdem auch die Goldmedaille in der Einzelkonkurrenz im Jahr 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking gewonnen. Drei Jahre später, 2011, wurde er sogar zum Weltsportler der Jahres ernannt. Seine Spielweise besteht in einem kraftvollem und aggressivem Grundlinientennis.

Die große Leidenschaft einer Tennislegende

Als aggressiv könnte man am Pokertisch auch die Spielweise des legendären Tennisspielers Boris Becker bezeichnen. Der im Jahr 1967 in Leimen bei Heidelberg geborene deutsche Tennismeister hat sich in der Pokerwelt dank seinen zahlreichen Gewinnen den Spitznamen “Pokersäule” verdient. Becker hat bis heute an zwei EPT Live (EPT Barcelona 2011 und EPT Berlin 2013) und an der WPT Championship 2009 teilgenommen.
Laut Becker sollte ein guter Pokerspieler viele Eigenschaften wie ein guter Tennisspieler haben: er benötigt körperliche sowie geistige Disziplin, ganz viel Geduld und Ausdauer.
Becker hat im Jahr 1985 Stefan Edberg besiegt und wurde somit zum Junioren-Weltmeister. Kurz danach hat er seinen erster Sieg beim Tennisturnier des Londoner Queen’s Club gefeiert. Im Juli des gleichen Jahres gewann er im Finale des Tennisturniers in Wimbledon gegen Kevin Curren und wurde somit zum jüngsten und auch zum ersten deutschen Wimbledon-Sieger der Geschichte. Im Laufe seiner Karriere hat Boris Becker mehr als 100 Titel gewonnen.

Comments are closed.