Rainer Bischoff, MdL, zum erneuten Auftritt von Pro Deutschland in Rheinhausen: „Langsam mehr als lästig“

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IMG_7430.jpg (Photo credit: Thomas Rodenbücher)

„Es wird langsam mehr als lästig“, so der SPD-Landtagsabgeordnete des Duisburger Westens, Rainer Bischoff, „dass diese Rattenfänger von Pro Deutschland nun schon wieder in Rheinhausen auftauchen wollen. Bekanntlich haben sie dies für den 05.10. angesagt. Wir sollten uns nun wirklich in unserem Stadtteil zusammentun, um dieser Reisegruppe aus Köln deutlich zu machen: Bleibt wo ihr seid. Wir wollen und brauchen euch nicht. Und wir wollen vor allen Dingen nicht eure Hetz-Reden.“

 

Unbestritten sei, so Rainer Bischoff, dass es rund um „In den Peschen“ noch viele Probleme gibt. Verständlich auch, das die Nachbarn und Anlieger ungeduldig seien, weil ihnen die Problemlösung zu lange dauere.

 

„Ebenso unstreitig sollte es für uns Rheinhauserinnen und Rheinhauser sein“, so der heimische Abgeordnete abschließend, „dass wir uns Rechtsradikalen gemeinsam entgegenstellen. Bei der letzten Kundgebung dieser Art am 29.09. haben die Nachbarn hierzu einen guten Beitrag geleistet. Es ist wichtig, dass sie dies wiederum tun, da sie die eigentliche Zielgruppe der Kölner Reisegruppe sind. Unser Slogan sollte lauten: Wir sind Duisburg!“

2 thoughts on “Rainer Bischoff, MdL, zum erneuten Auftritt von Pro Deutschland in Rheinhausen: „Langsam mehr als lästig“

  1. Ja ist denn jetzt Duisburg nicht die NPD-Hochburg in Westdeutschland? Dies auch aufgrund der Vorarbeiten von Pro Deutschland / NRW.Denn das es so ist, liegt nicht am NPD-Propagandamaterial, das man in Publikationen der Rheinhausener Leihbibliothek gefunden hat, sondern daran, dass die Kommune Duisburg diesen Kulturkampfbewegungen das regelmäßige Einrücken gestattet, um nicht nur im Gedächtnis zu bleiben, sondern um sich da festzusetzen. Das ist nicht „lästig“, Herr Bischoff, das ist eine Gefahr für die soziale Sicherheit, denn darauf haben die es abgesehen. Nehmen Sie sich ein Beispiel an jenen Kommunen, die hier ein gutes Beispiel sind und sich mit „Hier nicht!“ und „Nazis Raus“ diesen Terror-Regime-Befürwortern couragiert entgegenstellen. Das erwartet man von Ihnen vor allem in Rheinhausen!
    Man sollte sich aber auch fragen, warum es so viele Roma nach Duisburg zieht, angefangen in Hochfeld? Liegt bzw. lag das auch am „Fleischkontor“, einer Stadt Duisburg-Tochter, wo immer noch fleischverarbeitende Betriebe sind, die Roma mit rumänischen oder polnischen Werkverträgen ausbeuten? Und wer ist eigentllich deren Rheinhausener Vermieter, eine angebliche „Rotlichtgröße“, hat der was mit der Fleisch-Mafia zu tun? Profitiert die Stadt in Wahrheit an deren Ausbeutung?