Duisburg: Die Zigeunerbaronin von Bergheim

Sie ist angefressen, sie will reden. Sie erkärt sich. Die Zigeunerbaronin von Bergheim.

Kundige wunderten sich. Auf der Demo vor dem Romahochhaus gegen die Nazis letzten Donnerstag.

Die Zigeunerbaronin: Vasilka Bettzieche, Foto XN

Die Zigeunerbaronin: Vasilka Bettzieche, Foto XN

Stämmige Ordner standen vor dem Hofeingang des Problemhauses. Alle trugen ein gelbes T-Shirt. Aufschrift: ‚Stimme der Migranten‚.

Das wäre ein schlecht beleumundeter Verein, sagten die Wohlfahrtsverbände der Stadt Duisburg zu diesem. Es geht also um Geldverteilung.

Die Stimme der Migranten, Vasilka Bettzieche hält dagegen.

Wir dokumentieren ihre Darlegungen unkommentiert. Aufgezeichnet und zusammengefasst von jemandem, der sie ausreden liess.

Vasilka Bettzieche füllt sich natürlich öffentlich angegriffen und denunziert. Sie wird in den nächsten Tagen alles offenlegen. Sagt sie. Polizeiliches Führungszeugnis, Schreiben von anderen Organisationen, mit denen sie zusammengearbeitet hat.

Angeblich gibt es Briefe von Ratsmitgliedern, in denen Bettzieche des Betruges beschuldigt wird.

Seit sieben Jahren engagiere sie sich für die hier lebenden Roma. Den Großteil des von ihr verdienten Geld stecke sie in diese Aufgabe, bekomme also keine Zuschüsse oder Förderungen.

Seit elf Tagen wären die Innenhöfe „In den Peschen“ sauber und aufgeräumt. Vor allem die gläubigen Gemeindemitglieder hülfen Bettziche. Wo sie können. Dies gälte auch für Hochfeld.

Der Beobachter resümiert:

Mein Eindruck ist, dass sich gerade die Männer klaglos Bettzieche unterordnen und Anweisungen ausführen.

Vasilka Bettzieche: „Die Roma sind aber auch traurig, dass ihre Bemühungen, wie das Saubermachen etc nicht anerkannt werden, sowas wirkt eher demotivierend“.

Krude Thesen: Wenn Roma von ‚zivilisiert‘ sprechen, meinen sie Benehmen, Anpassung, aber auf keinen Fall, dass es sich hier um „Untermenschen“ oder Neandertaler handelt.

Auch Bettziche ist noch sehr in der bulgarischen Sprache gefangen und hat entsprechend Probleme, die richtige deutsche Übersetzung zu finden, so dass es zwangsläufig zu Missverständnissen kommen muss.

Linke Gehirnhälfte“: Damit meinte Bettziche, dass die meisten der nach Deutschland kommenden Roma, keine Schulbildung bekommen haben und somit auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Gehörten nur wenig stattfindet.

Für Roma ist wichtig, was die Gruppe entscheidet, da wird nicht mehr hinterfragt. Sagt die Zigeunerbaronin.

5 thoughts on “Duisburg: Die Zigeunerbaronin von Bergheim

  1. Frau Bettzieche spielt in dem Drama um die Problemhäuser eine zunehmend dubiose Rolle. Hat sie öffentliche Fördergelder bezogen und falls ja, für was und wie hat sie sie verwendet? Gibt es einen Verwendungsnachweis?

    „Sie wird in den nächsten Tagen alles offenlegen.“ „Alles“? Was denn,bitte? Da bin ich gespannt.

    Habe eher das Gefühl, dass sie an dem Dilemma der zugereisten Sinti und Roma eine Einnahmequelle sieht und das, obwohl sie der deutschen Sprache offenbar selbst nicht hinreichend mächtig ist und Übersetzungsprobleme hat.

    Wie finanziert Frau Bettzieche ihren Lebensunterhalt? Wäre in diesem Zusammenhang interessant. Erhält sie öffentliche Fördermittel für ihr dubioses Engagement? Falls ja, rechnet sie diese auch ordnungsgemäß ab?

    Warum will weder der Bergheimer Pfarrer noch Diakonie noch Charitas, noch Bürger für Bürger mit ihr zusammenarbeiten? Dafür gibt es mit Sicherheit handfeste Gründe. Wäre interessant, diese Gründe zu erfahren.

  2. ich glaube es viel neue geld zu verteile gibt. alle sich schlageen um geld, auch kirchlichen und anderen wolle miitel

  3. da irrt jemand! bürger für bürger arbeitet sehr wohl, sehr eng und sehr gut mit frau bettzieche zusammen!im Gegensatz zu den wohlfahrtsverbänden die untätig sind, hat sie keine öffentlichen Gelder zur verfügung. ihren Lebensunterhalt verdienst sie als auslandsbeauftragte der wedau kliniken;- noch fragen??

    • Guten Tag Herr Karling,

      nach neuestem WAZ- Bericht soll die Gebag ihre Leerstände mit dem Ziel prüfen, die Bewohner des s.g. „Problemhauses“ dezentral über die ganze Stadt Duisburg zu verteilen.

      Meine Frage an Sie: Halten Sie diese Idee für grundsätzlich intergrationsfördernd, oder – wie dort von einigen Lesern in Kommentaren angedeutet – eher für ein bedenkliches Experiment?